Kurz nach dem essen bekam ich wie erwartet eine SMS. Namjoon schlug vor sich in einer Stunde zu treffen. Um das rechtzeitig zu schaffen musste ich sobald wie möglich los. Ich gab Lin schnell bescheid, schnappte mir meine Jacke und lief los.
Wir trafen uns wie immer an dem selben caffee das nah am Bahnhof lag. Ich sah ihn schon von weitem und winkte. Auf einmal begann er extrem zu lachen, ich dachte sofort das etwas an mir komisch aussah und schaute an mir runter, doch da lachte er nur noch mehr. Ich schaute ihn halb böse halb fragend an bis ich merkte das eine große Truppe touristen mir freudig zurück gewunken hatte. Für mich war es eher peinlich als lustig also lief ich schnell rüber zu Namjoon und begrüßte ihn für das auslachen mit einem Schlag auf den Arm. "Aua" sagte er immer noch lachend. Eigentlich fand ich es fies das er darüber lachte aber er lachte einfach so lustig das ich nicht anders konnte als mit zu lachen. "Das war nicht lustig!" wollte ich es ihm trotzdem klar machen aber mit einem grinsen auf dem geschicht. "Ist doch schön jetzt ist ihnen Korea bestimmt viel sympathischer" Ich schaute ihn nur genervt an und ging in das caffee rein. Er hatte mich sofort wieder eingeholt und meinte das er mir dafür mein Getränk spendieren würde. Aus reinem trotz gab ich der Kassiererin vor Namjoon das Geld und schaute ihn hochnäsig an. Natürlich wussten wir beide das ich es nicht wirklich ernst meinte.
Wir setzten uns an unseren Stammplatz von dem man einen perfekten Blick auf die Straße hatte. Das war genau der richtige Platz für uns, denn wenn uns langweilig war unterhielten wir uns oft über die Leute die am Fenster vorbei liefen. Auf einmal riss Namjoon mich aus meinen Gedanken "Ich denke mal ich sollte dich wieder von der Schule abholen, ich mein da lauern lauter böse Klassenkameraden die dir deine vergessenen Sachen wiederbringen auf dich" "Hey! Das war nicht lustig" Er grinste mich nur. Naja wenn ich so trüber nachdachte war es schon ziemlich paranoid, aber lustig nicht wirklich. "Aber ich schaff das schon. Ich weiß ja jetzt das ich mich erst umschauen sollte bevor ich in Panik verfalle und wie eine verrückte losrenne" Wieder begannen wir zu lachen. Man konnte mit ihm einfach keine ernsten Themen besprechen. Wir machten uns noch eine Weile darüber lustig wie bescheuert ich war und tranken unsere Getränke aus. "Ok ich denk ich sollte mal gehen. Linn wartet sicher schon auf mich und nach dem Vorfall heute mittag macht sie sich bestimmt unnötige Sorgen." beendete ich unser Gespräch. "Ist gut ich muss auch noch was für die Schule machen" sagte er lächelnd und stand auf. Er kam noch mit zum Bahnhof. wir umarmten uns zum abschied und jeder ging zu sich nach Hause.
Ich fuhr in meine Musik vertieft nach Hause. Der Bus war wie immer so gut wie leer. Draußen wurde es langsam dunkel und des do weiter ich mit dem Bus fuhr auch immer stiller. Nach einer gefühlten Ewigkeit kam ich bei meiner Station an. Ich lief zur Tür und war wie erstarrt. Diesmal war es wirklich keine Klassenkameradin die da vor der Tür stand. Es war eine kleine Gruppierung Jugendliche die eindeutig einer Gang angehörten. und zwar meiner früheren Gang! Ich rannte sofort zurück zu den Sitzreihen und beschloss einfach eine Station weiter zu fahren und etwas länger zu laufen. Ich schaute vorsichtig über die Sitzreihen zu dem Punkt wo die anderen standen. Als sie den bus sahen standen sie auf. mir schossen Millionen Gedanken durch den Kopf hatten sie mich gesehen? Was würden sie mit mir machen wenn sie mich finden würden? Wollten sie einfach auch mit dem Bus fahren? Was sollte ich machen wenn sie einsteigen? Und tatsächlich liefen sie zu Tür. Ob sie mich nun gesehen hatten oder nicht, ich brauchte auf jeden Fall einen Ausweg. Ich überlegte einfach geduckt sitzen zu bleiben, aber was wenn sie genau auf diesen Platz wollten oder an mir vorbei liefen? Sie würden mich sofort sehen! Ich bekam totale Panik und konnte überhaupt nicht mehr denken.
Das zischen beim öffenen der Tür war wie ein überschall Dröhnen. Ich drückte mich gegen den Boden und hoffte inständig das sie mich nicht bemerken würden. Sie redeten nicht. Es war eine angespannte Stille. "Hallo? Wer ist da?" Ich war geschockt wann hatten sie mich gesehen? Hatten sie mich erkannt? Vielleicht würden sie denken sie hatten sich gestäuscht wenn ich mich ganz still verhielt. BLING! Machte es auf einmal direkt neben mir. Es war mein Handy. Eine SMS jetzt?! Mir war klar das sie mich jetzt finden würden! Ich handelte aus vollkommener Panik, sprang auf und rannte zur Tür bevor die sich schloss. Hinter mir hörte ich die anderen schreien und gegen die Tür hämmern. Doch der Bus fuhr los.
Nachdem ich mich etwas beruhigt hatte schaute ich auf mein Handy um die SMS zu lesen. Es war eine Werbesms von meinem Handyanbieter. Ich war kurz davor mein Handy auf dem Boden zu schmeissen und darauf herum zu springen! Eine verdammte SMS in der mir irgendeine kacke angeboten wurde hatte mich fast der Gang ausgeliefert! ich war wirklich am ausrasten wegen dieser blöden SMS! Wieder musste ich mich beruhigen und ging so schnell wie möglich nach Hause, teils aus Wut teils aus Angst hatte ich einen sehr schnellen Schritt.
Kurz darauf war ich zu Hause angekommen und viel direkt auf mein Bett. Die ganzen Ereignisse des heutigen Tages raubten mir meine restliche Kraft und ich schlief ein bevor ich irgendjemand davon erzählen konnte oder auch nur Lin zu begrüßen.
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Who am I to you
FanfictionIch lebte in einem Vorort von Seoul es war eine schlechte Gegend und auch meine Familie war typisch für so eine Gegend... doch es gab eine person die mich vor dem Absturz rettete...
