2.Kapitel

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Ich öffnete die Tür , bekam große Augen und wollte schrein "Mama!". Stattdessen kam nur ein piepsendes Geräusch raus. >> Ah Ruby .. Keine Sorge mir geht es Gut . Ich bin nur gestolpert und hingefallen.<< ,sagte meine Mutter und versuchte mich anzugrinsen , damit ich nichts merkte. Meine Mutter war mit blauen Flecken überseht und aus ihrer Nase kam Blut. Ich wusste das sie log , damit ich nichts mitkriegte. Sie wusste anscheinend nicht das Papa mich auch schlägt ,wenn sie nicht da ist. Ich musste mir dann auch immer was einfallen lassen damit sie es nicht weiß ,sonst würde Papa mich wieder bestrafen. Mein "Vater" saß anscheinend im Wohnzimmer und machte es sich gemütlich , denn ich konnte den Fernseher hören. Mit einem wütendem und gleichzeitig ängstlichen Gesicht ging ich zu ihm. Er saß im Sessel mit einer Flasche Bier in der rechten Hand und guckte gemütlich seine Sendung die immer um 19 Uhr kam. Mit einer zitternden Stimme fragte ich ihn was mit Mama sei . Er drehte sich mit einem ausdruckslosen Blick um und sagte : >> Ich hab Mama nur gesagt das wir Entscheidungen gemeinsam treffen und habe ihr noch ein paar Manieren beigebracht. << Er grinste mich ekelhaft an und ich brachte nur ein "aha" raus. Meine Mutter war im Badezimmer verschwunden , bestimmt um sich das Blut abzuwaschen. Danach ging ich in mein Zimmer und packte weiter Sachen aus. Leo lag neben meinem Bett in einem Hundekörpchen , was Mama mir anscheinend dort hingestellt hat. Plötzlich ging die Tür auf und meine Mutter kam rein. Sie sagte leise: >> Keine Sorge . Wir schaffen das. << ,und gab mir dann einen Gute Nacht Kuss. Stimmt Mein Papa war ja eigentlich nicht mein richtiger Vater aber ich nannte ihn trotzdem Papa. Meinen richtigen Vater kenne ich nicht. Der hat Mama während der Schwangerschaft verlassen und dann hat sie ihn kennengelernt. Ich glaube sie ist nur noch mit ihm zusammen damit ich ein vernünftiges zu Hause habe. Mama währe sonst bestimmt schon lange weg. Mama meinte damals war er noch nicht so aber naja. Dann schlief ich langsam ein.

Am nächsten Morgen wachte ich auf , während mein Wecker klingelte. Heute war mein erster Schultag in der Schule. Ich stand auf , machte mich fertig und ging danach noch schnell was essen. Ich sagte meiner Mutter aufwiedersehen und gab ihr einen Kuss auf die Wange. Mein "Vater" grinste schief und deutete auf seine Wange. Ich guckte ihn ausdruckslos an und brachte es schnell hinter mir. Danach rannte ich schnell los , denn ich wollte nicht zu spät kommen. Auf dem Weg saß eine kleine Katze ich streichelte und redete mit ihr. Mein Fröhliches Gesicht verzerrte sich zu einer ausdruckslosen Miene, als ich die drei Jungs von gestern und paar Mädchen sah. Die eine sagte >> Oh Gott die redet ja wirklich mit Tieren. << Eine andere mit blonden Haaren meinte >> Oh Gott wie sieht die denn aus?<< Alle kicherten. Sie hatte ganz schön viel Make-up im Gesicht für ihr alter . Wütend schrie ich zurück >> Naja wenigstens hab ich nicht so ne Make-up Fresse wie du bitch. << Entsetzt schaute mich die Blondine an. Ich hörte vom weiten nur ein leises grr , aber das ignorierte ich und ging in die Schule zu meiner Klasse. Mit entsetzen musste ich feststellen das die Blondine und die Jungs von damals in meine Klasse gingen. Ich dachte mir nur ** das kann ja toll werden** . Die Blondine guckte mich drohend an. Ich beachtete sie nicht , was sie noch wütender zu machen schien. Der Lehrer sagte ich solle mich vorstellen. >> Mein name ist Ruby und ich bin 12 Jahre alt. Freut mich.<< sagte ich mit einem falschen grinsen. Ich freute mich nicht , da sie eh nichts mit mir zu tun haben wollten. Der Schultag ging eigentlich sehr schnell um. Ich wollte gerade aus dem Tor gehen als mich Leo ansprang. >> Was machst du denn hier ?<< fragte ich ihn. Er bellte kurz und leckte mir das Gesicht. Ich lachte und er freute sich . Meine Klassenkameraden beobachteten das und fingen anscheinend wieder an über mich zu lästern. Ich nahm Leo auf dem arm und ging nachhause. Leo war nicht gerade leicht.

Die TierflüsterinWo Geschichten leben. Entdecke jetzt