Kapitel 4: Eine lange Nacht
Am nächsten Morgen war ein lautes gezwitscher zu hören. Wir schauten vorsichtig durch die Öffnung hindurch. Es waren viele Vögel am Himmel zu erkennen. Sie flogen hastig in den Wald. Irgendetwas muss sie beängstigt oder verscheucht haben. Wir aßen Äpfel und tranken Wasser. Benedikt und ich übten dann draußen miteinander mit den Stöcken zu kämpfen. Alicia schaute zu und musste immer wieder lachen wenn einer von uns auf den Boden fiel. Dann versuchte sie mit Benedikt zu kämpfen. Das sah aber sehr chaotisch aus. Ich nahm meinen Stock und gieng zum Baum. Ich schwang ihn immer und immer wider gegen die Rückseite des Baumes. Als ich kurz eine Pause einlegte erkannte ich ein Muster auf der Rinde und schaute näher hin. Es waren Buchstaben zu sehen. Es stand groß "TERA" auf der Rinde. Es könnte sein, dass ich mit meinem Stock ausversehen beim Üben Buchstaben reingeritzt hatte. Egal
wie die Buchstaben auch auf die Rinde kahmen, es muss irgendetwas bedeuten. Vielleicht heißt dieses Gebiet, die Welt oder wo wir auch sind so. Ich fragte Benedikt und Alicia was sie dazu dachten, doch sie waren genauso unwissend darüber wie ich und wir einigten uns dieses "Gebiet" hier TERA zu nennen. Wir liefen wieder Nach vorne.
In diesem Moment kam ein lautes getrampel immer näher zu uns. Tiere die aussahen wie Giraffen und Pferden rannten an uns vorbei. Sie verschwanden im Wald wie die Vögel von heute Morgen. Uns war das einwenig komisch doch es kümmerte uns nicht. Wir aßen wider "Mäuse" am Abend neben dem Lagerfeuer. Als die Nacht einbrach und wir schon im Baum waren war es muksmäuschen still. Nichteinmal ein Vogelgezwitscher war zu hören.
Als ich aufwachte war es immernoch dunkel. Ich schloss wieder meine Augen. Benedikt wegte mich aufeinmal auf. Ich erkannte ihn nur leicht vom eindringendem Mondlicht. Er sagte das etwas nicht stimmt. Als ich mich aufrichtete viel mir auf das die Sonne nichteimal am Himmel war. Irgendetwas war faul. Alicia wachte langsam auf. In der Zeit schauten wir zwei nach draußen. Am Boden war Frost zu erkennen und die Flüsse hatten eine Eisschicht. Der Wasserfall war auch nicht zu hören. Zum glück hatte Alicia viele Äpfel am Vortag gesammelt, sonnst hätten wir Jetzt nichts zu essen. Wir giengen sparsam mit den Äpfeln um, weil wir nicht wussten wie lange es noch so bleiben würde. Ich sah nirgends ein Tier. Alicia und ich schauten uns um. Nach ein paar Schritten wurde es eisig kalt und unsere Kleider frierten langsam ein. Es war als wäre man am Nordpol. Dann liefen wir in dem anliegendem Wald hinein.Nach ein paar Schritten wurde es wärmer. Es war seltsam. Mir kahmen nur zwei Erklärungen in den Sinn. Entweder produzierten die Bäume Wärme oder die dichten Baumkronen schützten den Wald vor Wärmeverlust. Alicia erkannte ein paar Tiere in einem Gestrüb. Neben uns lag ein kleiner Abgang. Er war an Anfang nicht so steil aber frostig. Wir liefen weiter. Plötzlich rutschte Alicia auf einer Grasfläche aus. Sie fällt hin. Es gibt kein festen Halt auf dem Boden und sie rutscht immer schneller den Anhang hinunter. Ich griff nach ihrer Hand. Sie zog mich mit hinunter. Ich stützte mich an einen näher kommenden Stein ab. Alicia rutschte über einen Vorsprung. Ich hielt sie fest. Sie rief, dass ich sie loslassen soll, weil ich sonnst mit runtergezogen werde. Ich schrie nein zu ihr und zog sie mit aller Kraft hoch. Sie schafte es zu dem kleinem Vorsprung an dem ich gerade stand hochzukommen. Ich half ihr beim Aufstehen. Wir standen uns direkt gegenüber und sahen uns in die Augen. Ich merkte nichts von dem Frost und der Kälte die uns umgab. Ihr Kopf kahm näher. Ein leises Dankeschön war zu hören und sie küsste mich auf den Mund. Wo lächelten uns an. Ich sagte zu ihr, dass ich sie niemals fallen gelassen hätte. Wir liefen vorsichtig den Anhang hinauf und giengen wieder zurück zum Baum. Benedikt fragte uns wie es draußen aussah. Wir sagten gleichzeitig, dass es frostig war und fiengen deswegen an zu lachen. Alicia und ich schauten uns nochmal in die Augen und giengen dann schlafen.
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