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Denis

Ich sehe eine kaputte Seele. Immer noch schaut sie auf die Stelle, wo Emilia gerade war. Über was sie geredet haben, weiß ich nicht, aber ich weiß, dass ich es bald herausfinden werde.

Einzelne Regentropfen beginnen zu tropfen und mit schnellen Schritten laufe ich zu Lilith. Ihr Körper ist weiß und man sieht deutlich wie Blass sie ist. Sie schaut nicht auf. Sie merkt nichtmal, dass ich vor ihr stehe. Wie in Trance schaut sie auf das Boden und die Räder drehen sich in ihrem Kopf. Was Emilia gesagt hat, will ich kaum wissen, aber trotzdem muss ich es wissen, denn es wäre besser. Die ganze Sache betrifft nicht nur Lilith sondern auch mich und ich will sie nunmal nicht alleine mit der Last lassen.

Vorsichtig nehme ich ihren Kinn und bezwinge sie somit, mich anzuschauen. Als sich unsere Blicke treffen, sehe ich so viel Schmerz. Wo ist die starke Frau von gradeben hin? Ihre Augen weiten sich und schauen mich schmerzvoll an.

"Rede mit mir," fordere ich sie auf. Sie blickt mich nur an und schupst mit ihrer Hand meinen weg, der gradeben noch an ihrem Kinn war.

"Lilith, rede mit mir!" wiederhole ich mich. Unsere Augen treffen sich und eine einsame Träne fließt.

Ich will sie in meinen Arm nehmen, jedoch lässt sie diese nicht zu und weicht zurück. Sie tritt einen Schritt zurück und blickt mich an.

"I-Ich kann nicht," stottert sie. Ihr Unterlippe bebt und ihre Augen glänzen. "Ich kann nicht mit dir zusammen sein," sagt sie schreiend. Ihr Körper ist angespannt und nun gleicht meine ihrs. Was redet sie da? Wieso will sie uns aufeinmal aufgeben?

"Niemals! Niemals lasse ich so etwas zu Lilith. Niemals!" widerrede ich und blicke sie an. Der Regen wurde stärker und ihre Wangen sind stark gerötet. Ihre Augen glänzen so stark, dass ihr Gesicht mit Wasser überfüllt wurde. Sie weint wie verrückt und ich sehe, wie sie kurz vorm zusammenbrechen ist.

"Niemand will unsere Beziehung akzeptieren. Wir haben alles ruiniert. Alles!" erklärt sie und geht über ihre klitschnassen Haare. Sie formen sich wellig und ich blicke sie kühl an.

Ohne zu überlege und ihre Wörter zu beachten, laufe ich auf sie zu und ziehe sie in meinen Armen. Niemals würde ich ein Fehler begehen, das so groß ist. Sie ist mein Schicksal und das spüre ich.

Seitdem ersten Tag, wo ihr anthrazit Augen auf meinen lagen, fing mein Herz ungewollt stärker zu pochen. Es war ein unglaubliches Gefühl und diese war so groß, dass ich es komplett ignoriert habe. Für mich war es etwas unbekanntes und ich sah die Bedeutung nicht darin, aber jetzt verstehe ich.

Mein Herz schlug nur für sie in diesem Moment. Es kamen so viele Gefühle in mir zum Vorschein, dass ich alles verdrängen wollte. Ich lies meine Unschuld von Emilia wegnehmen, obwohl es nur für Lilith gedachte wurde, aber ich handelte mit meinem Kopf und nicht mit meinem Herz.

Lilith und ich sind füreinander bestimmt und das beweist der Schicksal immer wieder.

"Wenn du ernsthaft denkst, dass ich dich verlassen würde, dann kennst du mich nicht. Ich und du gegen der Rest der Welt!" sage ich mit viel Bestimmung und presse hart meine Lippen gegen ihre. Mein Herz setzt sich kurz aus, als sie es nicht erwidert, jedoch verschwindet meine Sorge, als sie es doch tut. Leidenschaftlich küssen wir uns und man erkennt den Schmerz in dem Kuss. Ihre zitternde Hände finden den Weg an meiner Wange und meine zwischen ihren Haare. Wir küssen uns im Regen und niemand sagt etwas.

Unsere Gefühle sind klar. Unsere Gedanken sind gleich und ohne zu kommunizieren, denken wir immer das gleiche.

Wir lösen uns und schauen uns tief in die Augen.

"I-Ich liebe dich verdammt," flüstere ich und ihre wunderschönen Augen weiten sich. Das erste mal spreche ich es aus. Ich liebe sie so sehr, dass ich es eine einzige Sekunde ohne sie nicht aushalten kann.

Sie lächelt mich an und gibt mir ein Kuss auf meine Nasenspitze. "Ich liebe dich auch," sagt sie lächelnd und umarmt mich. Ihr angespannter Körper beruhigt sich und sie atmet wieder gleichmäßig.

Sie soll wissen, wie wichtig sie mir ist und dass ich sie niemals los lassen werde. Sie ist meine Zukunft und alles, was ich brauche. Ihre Traumen lassen sie schwach darstellen, aber ich werde alles tun, damit sie heilt. 

Auch wenn ich diesen wunderschönen Moment nicht ruinieren möchte, tue ich es trotzdem.

"Lass am besten rein gehen, sonst erkälten wir uns," sage ich flüsternd. Sie nickt und haltet lächelnd meine Hand.

Hand in Hand gehen wir wieder zurück. Dort angekommen, gebe ich ihr ein Handtuch, diese sie dankend abnimmt.

"Ich gehe schnell duschen, komme gleich okey?" sage ich ihr und sie nickt. Schnell küsse ich sie aufs Mund und begebe mich ins Bad. Ich entblöße mich von meiner nassen Kleidung und steige unter die Dusche. Das warme Wasser entspannt meine Muskeln und leicht zucke ich auf, als ich sanfte Hände an meinem Bauch fühle. Ich drehe mich um und sehe eine nackte Lilith. Mein Schwanz verhärtet sich direkt und zuckt, als Lilith mich küsst und ihre Hand an meinem Schwanz legt. Vorsichtig bewegt sie es hin und her und ich seufze in ihrem Mund ehe ich mein Kopf ins Nacken lege. Kurz höre ich Liliths kichern ehe sie auf die Knie geht.

"Du musst ni-" wollte ich beginnen, werde aber unterbrochen, als sie mir ein Kuss auf meine Spitze gibt. Ich stöhne leise auf, als sie meine ganze länge ins Mund schiebt und beginnt, mit der einen Hand zu massieren. Meine Hände finden den Weg zu ihren Haaren und laut stöhne ich auf, als mein Orgasmus immer näher kommt. Mit meiner Hand drücke ich ihr Kopf immer mehr an meinem Schwanz, damit sie meine vollständige Länge fühlt. Es ist unglaublich, was diese Frau kann. Ein Orgasmus überkommt, weshalb ich mein Stöhnen nicht verbergen kann. Ich schaue hinunter und treffen auf ihren wunderschönen Augen. Sie schluckt alles hinunter und leckt mit ihrer Zunge ihre Lippen ab. Diese einfache Geste macht mich so an.

Als sie aufsteht, drücke ich sie gegen die Wand und küsse sie leidenschaftlich. Sie erwidert es und sanft gleiten meine Finger zu ihrer Mitte. Ich küsse ihren Hals runter und tue ein Finger in sie rein. Leise stöhnt sie und presst sich gegen die Wand. Ihren Nippel nehme ich in Anspruch. Sauge und lecke daran, währenddessen sich ein zweiter Finger in ihre enge begibt. Sie ist so eng und so wunderschön. Ihre stöhne werde lauter und ihre enge zieht sich zusammen, als sie laut aufschreit und kommt. Ich nehme meinen Finger heraus, und lecke sie ab. Liliths Wangen sind gerötet und sie beobachtet alles mit weit geöffneten Augen.

Sie lächelt mich sanft an und presst ihren Körper gegen meinen, als mein Schwanz ihren Eingang findet.

Ihre Töne sind atemberaubend und ich bringe sie zum schreien. Die ganze Nacht. Und hoffentlich für immer.

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😫
Lasst gerne eure Meinung da 🤭

Wir kommen langsam zum Ende. Noch ein paar Kapiteln....
Ob sie ein Happy End bekommen werden?🙂

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