Du machst alles kaputt!

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Während Cande mit Lodo im Wohnzimmer saß wollte ich nochmal mit Leonardo reden, also klopfte ich an seiner Tür.
'Ja?' fragte er.
'Ich bins, kann ich reinkommen?'
'Ja klar'
Ich ging hinein und setzte mich aufs Bett.
'Ich will nochmal mit dir reden'
'Ja schieß los'
'Ok, also ich kenne deine momentane Situation..auch ich bin ohne Vater aufgewachsen..und ich weiß auch wie wichtig eine Mutter sein kann, besonders wenn man keinen Vater hat. Natürlich hatte ich nicht so eine Kindheit wie du und ich kann verstehen wenn du Abstand zu deiner Mutter willst..aber ist sie erstmal weg wirst du sie vermissen und wirst dir wünschen bei ihr zu sein. Lodo und Ich können dir diesen Elternersatz nicht bieten, auch wenn Lodo es versucht, aber es kann nicht klappen...ich will einfach nur das du nochmal über deine Entscheidung drüber nachdenkst, ok?'
Er nickte stumm und ich ging ins Wohnzimmer. Cande sprang fassungslos auf.
'Ihr ist nicht mehr zu helfen'
'Trotzdem danke das dus versucht hast'
Mit einer Umarmung verabschiedete sie sich. Ich lief ohne Lodo eines Blickes zu würdigen in die Küche um mir ein Glas Wasser zu holen. Lodo lief mir hinterher.
'Sag mal spinnst du? Wieso hast du sie hier her geholt?!'
Ich antwortete nicht sondern trank mein Wasser.
'Das geht sie nichts an also was fällt dir ein ihr sowas zu erzählen?!'
Vor lauter Wut drückte ich das Glas so fest in meine Handfläche bis es in Einzelteile zersprang und ich mit bluten begann.
'Du machst gerade alles kaputt!' schrie ich sie an und ließ die Scherben auf den Boden fallen ehe ich ins Bad ging. Ich waschte die Wunde ab und machte mir anschließend ein Pflaster drauf. Vielleicht war ich gerade etwas laut, aber sie versteht es ja einfach nicht. Ich ging zurück in die Küche wo Lodo die Scherben aufsammelte.
'Lass liegen ich mach das' sagte ich kühl und nahm ihr den Handfeger aus der Hand. Ohne einen Ton von sich zu geben verließ sie die Küche. Ich räumte die Scherben weg. Danach suchte ich Lodo. Doch sie war weder im Wohnzimmer, noch im Bad. Ich ging ins Schlafzimmer. Sie saß heulend auf dem Bett mit einem Bild in der Hand, meinem Geburtstagsgeschenk an sie. Ich setzte mich neben ihr und sie ließ sich in meine Arme fallen, wobei ich das Bild noch vorm Aufprall retten konnte.
'Es tut mir leid' sagte sie ehe sie weiter weinte. Ich konnte nicht sagen ist schon ok, denn es war nicht ok, sie ist egoistisch und muss lernen das sie nicht alles haben kann. Ich streichelte sanft ihren Rücken und es wirkte..sie beruhigte sich. Ich stand auf und holte vom Nachtschrank ein Päckchen Taschentücher. Ich reichte es ihr und sie wischte ihre Tränen weg. Dann setzte sie zum reden an.

Ich?Du?Wir?~Dievica StoryGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt