-WENN TRÄUME DICH WECKEN-
„Tae, sie ist ein Risiko für jeden von uns! Also entweder vergisst du sie, oder du wirst sie sterben sehen."
Seit Jahrhunderten spielt sich genau vor den Augen der Menschen ein Krieg zwischen zwei Blütern ab, von dem alle...
Hoppla! Dieses Bild entspricht nicht unseren inhaltlichen Richtlinien. Um mit dem Veröffentlichen fortfahren zu können, entferne es bitte oder lade ein anderes Bild hoch.
Adaline P.o.v
Und vor mir standen Mom und Dad.
In meiner Brust stach es schmerzhaft, und es war, als hätte man mir einen Stein in die Luftröhre geschoben.
„Ma–“ Mir blieben die Buchstaben im Hals stecken.
Ihr Gesicht kam meinem näher, als sie sich mit Besorgnis in den Augen zu mir hinunterbeugte.
„Was machst du hier, Schatz?“
Ich spürte ihre kalte Hand auf meiner Wange, konnte die Berührung aber nicht richtig einordnen.
„Lass sie los, Skipper“, hörte ich meinen Vater der Person befehlen, die mir immer noch schmerzhaft die Schultern zusammendrückte.
Wer zum Fuck war denn Skipper, und warum kannte mein Vater den Namen? Und warum hielt Skipper mich fest, als wäre ich unzerstörbar?
Aua, verdammte Scheiße! Na vielen Dank auch fürs Loslassen...
Zeitgleich mit dem erleichterten Gefühl der Freiheit mischte sich der Instinkt zu rennen.
Vor meinen Eltern zu flüchten, die ganz offensichtlich nicht auf Jeju waren, sondern in der todschwarzen Robe derer vor mir standen, die meinen Freund und alle anderen verfolgen, foltern und töten wollten!
Ich trat automatisch einen Schritt zurück, die Augen geschockt geweitet.
Meine Brust hob und senkte sich unregelmäßig, und meine Beine gaben zitternd nach.
Ich knickte um, wurde aber aufgefangen und wieder gerade hingestellt, als sei ich eine Feder. Skipper.
Wer ist Skipper?!
Das Stechen in meinem Knöchel hätte nicht nebensächlicher sein können; ich bemerkte es nur wie ein Kitzeln am Rand.
„Was macht ihr hier? Was... ist das für ein abgefucktes Spiel?“
Für eine Sekunde vermutete ich, dass das alles wirklich nur ein Scherz war.
Und mein Kopf malte sich innerhalb einer Millisekunde das Bild aus, wie die Jungs aus dem nächsten Busch krochen und mich auslachten.
Dass ich tatsächlich auf all das hereingefallen war, alles mitgemacht hatte.
Nur weil ich verliebt war, ihnen blind vertraut hatte.
Vampire waren ein Märchen, Jäger und Purfieres die Gutenachtgeschichte irgendeines kranken Vollhonks, und ich wäre unter Drogen gesetzt worden.
Hirnmanipulation.
Das musste es sein!
Ich hatte bunte Pillen geschluckt und glaubte jetzt, dass das alles real sei. Anders schien es gar nicht möglich!