Also langsam wird es etwas eng im Schrank und mein Rücken schmerzt. Kann diese mysteriöse Person bitte aufstehen und wieder gehen?
Ich würde zu gern wissen wer sich da am Schreibtisch rumtreibt.
*RUMMS*
Was war das?? Ich spähe durch das Schlüsselloch des Schrankes, kann aber nur wenig erkennen.
Die Person ist nicht mehr am Schreibtisch. Will sie etwa zum Schrank??
Puh ein Glück! Das war die Tür, die da eben so laut zugefallen ist.
Ich warte noch ein wenig, um sicherzustellen, dass ich auch wirklich allein im Raum bin, finde aber keine Anzeichen, die dagegen sprechen.
Ich richte mich auf und drücke langsam die Schranktür auf. Wieder draußen schleiche ich zum Schreibtisch. Meine Neugier ist nun mal nicht zu beherrschen.
Da liegt ein Buch auf dem Tisch und direkt daneben ein Schlüssel. Die Sachen lagen vorher noch nicht da. Das Buch hat einen Ledernen Umschlag, welcher an den Seiten mit Ranken verziert ist. Der Schlüssel sieht aus, als wäre er aus echtem Gold. Oben ist ein Herz, in dem die Buchstaben R und V schwungvoll eingesetzt wurden.
,,Wow, wie schön", flüstere ich.
Mein Kopf versucht die ganze Zeit, mich davon abzuhalten, das Buch zu öffnen, aber schließlich setzt sich meine Neugier durch.
Ich öffne das Buch. Auf der ersten Seite steht in großen Buchstaben etwas geschrieben. Jedoch nicht in normalen Buchstaben, sondern in einer Art Geheimschrift, die ich nicht entziffern kann.
,,Ach mist! Dabei hab ich mir schon so viele Geheimcodes angesehen und Übersetzt, aber dieser ... ich kann ihn beim besten Willen nicht entziffern."
Ich blättere durch die Seiten. Alles voll mit dieser mysteriösen Schrift. Nun überkommt mich ein bisschen Panik, ich habe Dinge gesehen, die ich wahrscheinlich nicht hätte sehen sollen.
Schnell klappe ich das Buch zu und sehe mich um. Niemand da.
Ein kühler Luftzug erreicht meine Ohren und ich erstarre. Ist da etwa jemand, der mich ertappt hat?
Mutig dreh' ich mich um. Niemand da.
Erst jetzt bemerke ich das offene Fenster und atme erleichtert aus.
Der Wind trägt ein paar Gesprächsfetzen herein und zu erkennen sind die Stimmen von zwei mir bekannten Personen.
Ohne zu zögern schließe ich das Buch auf dem Schreibtisch und schleiche zur Tür.
,,Hoffentlich knarzt sie jetzt nicht." Langsam öffne ich die Tür um hinaus zu spähen.
Immer noch niemand da.
Ich schleiche auf den Flur und gerade als ich die Tür schließe, wird die Haustür mit Schwung aufgerissen und fällt sofort wieder ins Schloss.
,,Mist, jetzt aber schnell!", flüstere ich und stolpere fast die Treppe hinunter. Gerade noch rechtzeitig werfe ich mich atemlos auf das Sofa und beobachte, wie zwei prall gefüllte Körbe vor mir abgestellt werden.
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Die geheimnisvolle Uhr
FanfictionAls Emily und Sina, einestages im Stadtpark unterwegs waren fanden sie eine seltsame Uhr, die sie unerwarteter Weise in eine andere Zeit brachte. Nun sind die beiden dort gefangen und suchen verzweifelt nach einem Ausgang. ...
