An alle die mich gefragt haben, und diese FF IMMERNOCH lesen... ihr seit die besten!!
Nach so einer langen Zeit schreibe ich wieder etwas!
Es ist noch nicht viel ABER ich hab schon mehrere Entwürfe <3 *zwinker zwinker*
Viel Spass <3
...
Writers POV
Die Nächte waren lang, die Tage länger.
Kat saß auf ihrer Fensterbank, sah den Vollmond an, der heute irgendwie heller wirkte als sonst, und drehte in ihren Fingern die schwarze Rose, die sie vor Monaten auf ihrem Bett fand. Sie war noch intakt; nicht ein verwelktes Blatt, nicht ein Anzeichen, dass die Rose am Sterben war.
Sie selber dachte, sie würde sterben im Lagerhaus.
Ihre Erinnerungen verfolgten sie. Nachts schlief sie unruhig, hörte das Hissen hinter ihr, diese schwarzen Augen wurden rot wie das Blut dass ihre Hand tränkte, seine Zähne scharf wie ein Messer blitzen in der Dunkelheit und verzogen sich zu einem Lächeln, und kamen auf sie zu...
Immer wachte sie schweißgebadet auf, und ihre Haut brannte.
Irgendwann schlief sie nur tagsüber, während sie nachts wach blieb. Nur so floh Kat so gut sie konnte von ihren Albträumen. Meistens vergebens.
Ein Vibrieren brachte Kats' Gedanken wieder zurück. Ihr Kopf drehte sich ruckartig zu dem Geräusch um.
Ihr Handy auf dem Schrank neben der Haustür.
Langsam stand sie auf, ging auf das Gerät zu und sah DJs Namen. Kat seufzte.
„Hi" hauchte Kat in den Hörer.
„Kat!" erleichtert hörte sie, wie er ausatmete. David hatte versucht Kat mehrmals zu erreichen, doch sie wollte nicht reden, sie wollte nicht essen, sie konnte nicht schlafen...
„Endlich. Wo steckst du nur?" Seine Stimme war sanft wie eine Feder. „Ich mach mir Sorgen".
„Hm..." murmelte Kat. „Ich..."
„Kann ich vorbei kommen? Ich bring was zu essen mit".
Dies letze sagte er mit einem verführerischen Ton, als ob es ihr helfen würde ‚Ja' zu sagen.
„Ein anderes Mal DJ".
„Aber..."
Sie legte auf.
Kat ging auf die Garderobe zu, zog sich ihre Winterjacke an, einen Schal und ihre Handschuhe.
In der offenen Tür starrte sie auf den herabfallenden Schnee.
So weiss, so rein... wie seine Zähne...
Der Schnee knirschte unter ihren dicken Stiefeln, als sie den Weg entlang ging, den sie seit vier Monaten jeden Abend nahm.
Der Skatepark war leer, vollkommen still. Kein einziges Blatt regte sich an den schneebedeckten Bäumen.
Hoffte sie, ihn zu sehen? Hoffte sie, diese dunklen Augen wiederzusehen, die sich beim ersten Mal im Gebüsch versteckt hatten?
Es war alles vergebens und es fühlte sich wie Stunden an, bis Kat sich wieder auf den Weg machte.
Mit jedem Schritt wurde ihr Herz schwerer. Sie musste ihn sehen! Sie musste wissen, warum er SIE wollte.
Was hatte dieser Tag in dem verlassenen Gebäude zu bedeuten?
Welches Zeichen hatten sie gemeint?
Sie verbrachte Stunden in ihrem Badezimmer und untersuchte ihren Körper Millimeter für Millimeter, aber Kat fand nichts.
Sie hatte nur Narben auf ihren Handgelenken und Oberschenkeln, und ein Muttermal auf ihrer Brust, genau in der Mitte.
Den Weg zum Lagerhaus zu finden, war sinnlos, denn sie verirrte sich immer wieder.
Wie konnte es sein, dass sie es beim ersten Mal gefunden hatte und sich jetzt nicht mehr erinnern konnte, wo sie hin musste? Ihre Frustration wuchs mit jeder Nacht, denn es schien, als gäbe es diesen Pfad gar nicht mehr.
Kat suchte die ganze Nachbarschaft nach dem Pfad ab, der sich am Ende ihrer Straße befand, aber er war nicht da. Weder die Kette, noch der Pfad, noch der Wald.
Ihr langes und zerzaustes Haar wehte hinter ihr her, als sie wieder durch den dunklen und leeren Park lief. Links und rechts von ihr bauten sich grosse Bäume auf und sie beobachteten, der gepflasterte und verschneiter Weg sah aus wie der Weg zum Himmel. Wer würde da auf sie warten?
Die Kälte klebte an ihrem Gesicht, und sie musste ihren Schal hochziehen, um ihre Nase zu bedecken, die, wie sie sich vorstellte, inzwischen rot war.
Jenseits ihres Sichtfeldes sah sie eine der letzten Straßenlaternen flackern.
Plötzlich huschte ein Schatten aus dem flackernden Licht.
Kat blieb stehen, ihr Herz raste.
Die Gestalt stand regungslos da, als hätte sie auf sie gewartet. Das dunkle Haar fiel ihm über den Rücken, und seine nachtschwarzen Augen die in der Dunkelheit zu leuchten schienen, waren auf Kat gerichtet.
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Der blasse Vampir
VampireKat trifft auf Gonzo, den blassen Vampir, den eigentlich keiner begegnen möchte...
