zwei

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Sebastians Sicht:

"Wenn du echt gar nicht willst, können wir auch hier Spaß haben." er zwinkerte mir zu.
"Du hast dich ja schon irgendwie darauf gefreut. Lass uns gehen, bevor ich meine Meinung ändere." Er nickte.
Langsam zog er seine Hände wieder aus meinem Shirt und löste sich. Ich schaute scheinbar etwas traurig, denn er flüsterte noch "Wir haben ja später noch Zeit für uns." und drückte dann seine Lippen auf meine. Da waren sie wieder. Diese perfekten Lippen.
Wir lösten uns nach einigen Sekunden und er nahm meine Hand. - Warum? Wir wollten in die Öffentlichkeit und er wollte doch nicht, dass unsere 'Beziehung' öffentlich ist.
Das kam ihm wohl auch in den Sinn, denn er löste unsere Hände im gleichen Moment voneinander. Ich zog zunächst meine Schuhe und dann meine Lederjacke an.
Er öffnete die Tür uns wir verließen meine Wohnung. Wir gingen die Treppen zur Haustür herunter, er drückte mich sanft gegen die Wand und küsste mich ein letztes mal sehr intensiv. Dann verließen wir schließlich das Haus.
Draußen war es relativ angenehm. Eine frische Brise wehte umher. Durch seine weichen Haare, die sich im Takt des leichten Windes mitbewegten. Es war schon dunkel, denn es ist Herbst und wir hatten circa 22:00.
Wir waren auf dem Weg zum Club und Felix' Handy gab' einen Ton von sich. Er zog es aus der Hosentasche und las die Nachricht. Dann schaute er mich an. "Du, ehm.. das wird' heute leider nichts. Können wir das verschieben." Was ist denn jetzt wichtiger? Man, ich hatte mich so sehr auf den Abend mit ihm gefreut.
"Eh, Ja Klar." Ich schaute auf den Boden. Im nächsten Moment hob' er meinen Kopf an und küsste mich leidenschaftlich. Ich löste mich sofort und starrte ihn an. "Felix man. Wir sind draußen. Jeder könnte uns sehen." Er ignorierte dies und küsste mich einfach wieder. Ich grinste in den Kuss und legte meine Hände in seinen Nacken. Er löste dich und ich legte meinen Kopf auf seine Schulter. Wir verweilten eine kurze Zeit so bis er mich fragte ob es wirklich in Ordnung sei. Ich nickte stumm und er verabschiedete sich mit einem "Bis dann, Bro.".
Bro? Wirklich? Er hatte mich gerade in der öffentlichkeit geküsst. Das tat irgendwie weh.
Ich schaute ihm noch hinterher, bis er hinter einer Ecke verschwand.
Ich ging nach Hause.

Als ich nach einer viertelstunde dirt ankam, ging ich sofort in mein Zimmer und legte mich aufs Bett.

Felix Sicht:

Als ich hinter der Ecke verschwand, zückte ich erneut mein Smartphone und las die Nachrichtn von Sophia erneut.

"Hast du heute Abend schon was vor? Kommst du vorbei? Noah hat Schluss gemacht."

Ich antwortete schnell mit einem kurzen "Nein, bin gleich bei dir." und machte mich schnell auf den Weg zu ihr.
Sie ist meine Beste Freundin und über sie geht alles. Naja, Normal geht Basti noch vor. Aber sie ist verletzt und ich muss als Bester Freund für sie da sein.
Ich kam bei ihr an und klingelte. Sofort bekamm ich eine Nachricht von ihr:

"Unter der Fußmatte liegt ein Schlüssel!
Komm einfach rein! ;)"

Ich bückte mich und hob die Fußmatte an. Ich sah' den Schlüssel und öffnete die Tür, ich betrat die Wohnung. "Sophia?" fragte ich in einem normalen Ton. Ich bekam keine antwort. Ich schloss die Tür und ging etwas mehr in die Wohnung hinein. Ich hörte keinen Muchs. "Sophia?!" fragte ich etwas lauter. Aus ihrem Schlafzimmer hörte ich ein kichern.
Warte. Musste sie nicht traurig sein, weil Noah Schluss gemacht hat?
"Sophia?" Ich klopfte an ihre Schlafzimmertür. "Bist du da drin?" Ich drückte langsam die Türklinke hinunter und öffnete dann noch langsamer die Tür.
Als sie vollkommen geöffnet war, musste ich mich gar nicht erst umschauen, um Sophia zu sehen.
Sie saß nur in Unterwäsche, naja es waren eher Dessous , auf dem Bett und grinste mich an. Mein Atem stockte noch im gleichen Moment.
"Komm doch her." Langsam ging ich auf sie zu. "Ehm, Sophia? Was soll das werden...?"
"Klappe jetzt! Komm' einfach her."
Ich ging weiter in das Zimmer hinein auf das Bett zu.
"Sophia, ich dachte, du bist voll treurig und brauchst deinen besten Freund als 'unterstützung'." Ich wagte es gar nicht erst, sie weiter anzusehen. "Ich brauche dich auch, irgendwie."
Inzwischen stand ich an der Bettkante und sie griff nach meinem Handgelenk. Schließlich zog sie mich aufs Bett und im nächsten Moment saß sie schon auf meinem Becken und drückte mich sanft ins Bett.
"

Sophia, was willst du?" sagte ich etwas verwirrt und zugleich auch irgendwie sauer, da sie mich angelogen hatte.
Sie kam mir ganz nah und flüsterte verführerisch in mein Ohr: "Ich will Spaß mit dir haben, süßer."
Was ist los mit ihr? Ich bin doch gar nicht ihr Typ. Außerdem kennt sie die Geschichte mit Basti.
Ich schüttelte den Kopf. "Wir sind Beste Freunde man. Spinnst du? Außerdem bin ich sozusagen mit Rewi zusammen."
Sie schob langsam ihre Hände unter mein Shirt. Noch im gleichen Moment setzte ich mich auf und schubste sie sanft von mir runter. 2 Sekunden später stand ich neben dem Bett.
Sie schaute mich etwas beleidigt an.
"Du bist gar nicht richtig mit ihm zusammen. Keiner außer mir weiß das mit euch! Lass uns Spaß haben."
Sophia ist wirklich attraktiv. Sollte ich das ausnutzen...?

Dieses Kapitel ist etwas länger als das erste und ich denke, ich werde das immer variiren.

Feedback ist immer gern gesehen! (Das hilft mir auch, mich zu verbessern und die Geschichte besser zu schreiben!!)

Das Ende von Rewilz? [oder wie Felix und Sophia zusammen kamen.]Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt