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Nach ca. 2 Stunden durchweinen beruhigte ich mich langsam wieder. Meine Eltern gingen etwas essen in der Krankenhausmensa. Ich bekam mein Essen auf mein Zimmer geliefert. Die Schwester war nicht die von vorhin. Sie sah sehr sympathisch aus. Als sie mein Tablett mit Essen hinstellte setzte sie sich zu mir aufs Bett.

„Hey, ich bin Marie. Ich kümmere mich heute Nacht um dich. Du kannst also jederzeit diesen roten Knopf hier drücken, wenn du etwas brauchst oder auch reden willst. Ich glaube in deiner Situation tut das sehr gut, okay?", sagte sie.

Ich musste lächeln. Das erste Mal wieder. Es war ein erleichtertes Lächeln. Sie war sehr nett.

„Vielen Dank. Das ist nett von dir."

„Kein Problem.", sagte sie mit einem netten Lächeln, „Ich muss jetzt erstmal die restlichen Tabletts wegbringen. Ich gucke später nochmal nach dir, okay?"

„Ist okay. Bis nachher. Danke für alles."

Berge und TälerWo Geschichten leben. Entdecke jetzt