Chapter 2

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Als wir bei Hannah zu Hause ankamen beruhigten wir uns wieder. Ich musste immer wieder an ihn denken und den leidenschaftlichen Kuss. «Denkst du an ihn?» flüsterte Hannah. Ich lächelte sie nur an was ein ja bedeuten sollte. «Ich hab dich lieb Shell. Gute nacht»

Ich wünschte ihr süße träume und zog mich direkt unter die Decke. Es ist nur eine Decke, ein Stück Stoff, aber wenn es darauf ankommt fühlt man sich unglaublich geborgen unter ihr. Es ist als ob die Decke dich beschützt. Deshalb kann ich so am besten einschlafen. Dann bin ich ganz allein mit meinen Gedanken. Ob ich wohl eine gute Küsserin bin? fragte ich mich selbst. Eins steht fest. Er ist es auf jeden Fall!

Vor lauter verrückter Gedanken fiel es mir schwer einzuschlafen bis  irgendwann gegen 1 Uhr meine Augenlider von allein zuklappten.

Your hand fits in mine like it's made just for me

Das war mein Wecker. Obwohl ich das Lied liebe geht es mir langsam auf die Nerven, weil ich es jeden verdammten morgen hörte. «Oh mach das aus Shell» hörte ich Hannah protestieten.

Schnell machte ich ihn aus bevor es überhaupt zum Refrain kam.

Es war Samstag, der beste Tag in der ganzen Woche. Ich musste mir schnell ein Programm erstellen, damit ich jede Sekunde der Ferien gut ausnutzen kann. «Wie wäre es mit Chember?» fragte mich Hannah während sie laut gähnte. Chember ist das coolste Cafe der Stadt. Hannah und ich gehen selten dort hin, aber dort ist es echt abgefahren. Das Frühstück schmeckt dort ausgezeichnet. «Gute Idee» rief ich damit wir uns ein wenig aufrappelten. Nachdem wir uns frisch machten gingen wir also los. Ich trug ein navy blaues Hemd von Hannah und meine Hose von gestern. Standart skinny Jeans in schwarz. Hannah brauchte circa eine halbe Stunde. Kein Wunder wenn sie bei jeder Bewegung und jedem Schritt Dinge sagte wie But Baby runnin' after you is like chasing the clouds.. oder he said can I take you home with me she said never in your wildest dreams..

Ja ja Hannah war schon lustig drauf. Aber es hörte sich nicht so toll an wenn sie voller Zahnpasta im Mund anfängt laut zu brüllen. Wie dem auch sein wir verließen das Haus endlich und machten uns auf dem Weg ins Café.

«Was darfs sein Ladys?» fragte uns der Kellner als wir dort ankamen.

«Wir nehmen uns etwas vom offenen Buffet. Danke aber.»

erwiederte Hannah. Wir füllten unsere Teller mit allem was es gab und hauten ordentlich rein.

I trust in my heartWo Geschichten leben. Entdecke jetzt