Chapter 4

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Nach dem Bummel in der Stadt gingen wir wieder zu Hannah um die Sachen abzulegen. Danach fuhr Hannah mich nach Hause. Ich war nicht lange von zu Hause weg, aber ich hab trotzdem mein kuscheliges Bett und meine Wassermatratze vermisst. «Danke fürs Bringen Hannah» sagte ich als meine Mutter mich aus dem Auto ins Haus begleitete. «Ach keine Ursache Shell» rief Hannah mir zu bevor ich hörte, dass Mum die Tür zumachte. Sie fragte mich noch wie es war und wir redeten ein wenig. Natürlich erzählte ich ihr nichts von der Hausparty bei Jason. Sie wäre sinst so sauer. Als ich ihr einiges erzählte und ein wenig neue Sachen hinzufügte, die eigentlich alle gelogen waren, musste ich auf einmal an ihn denken. An David. Ich habe den ganzen Tag noch nicht auf mein Handy geschaut. Ob er mir ne SMS geschrieben hat oder ich einen Anruf verpasst hatte? Nein. nichts. gar nicht. Er hatte mir nicht einmal eine Nachricht hinterlassen. Bevor ich noch völlig verzweifelte, fiel mir ein, dass ich zwar seine Nummer habe, aber er meine nicht hat. ups dachte ich. Schnell schrieb ich ihn eine SMS. Hey David. Das ist meine Nummer. Sry, dass ich dir vorher nicht geschrieben habe. Mein Akku war alle, aber jetzt hast du sie ja und wir können uns öfter schreiben :) Shell

Abschicken oder nicht?!?! Löschen. Ich entschied mich lieber ihn anzurufen. Das ist viel persönlicher.

*biep*biep*biep* Vor lauter Aufregung konnte ich gar nicht mehr abwarten. Plötzlich hörte ich seine Stimme. «Hallo. Wer ist da?»

«Hey.. ehm David ich bin es.. Shell»

«Oh Shell ich hab gar nicht mit deinem Anruf gerechnet. Ich dachte du wolltest sie mir vielleicht doch nicht geben also deine Nummer» er lachte und ich konnte mich auch nicht halten. Er war so süß wenb er lachte. Es klang so echt. Nichts war gespielt. Zumindest ist es das was ich fühle. Deshalb vertraue ich immer meinem Herzen. Das ist mein 6. Sinn naja eigentlich eher 5. Wie dem auch sei. Wir quatschen ein wenig am Telefon bis ich dann auflegen musste weil es schon so spät war und ich fast einschlief. «Träum was Schönes Shell. Ich hab dich lieb.» Diese Worte drungen in meinen gesamten Körper, sodass ich Gänsehaut bekam. «Dir auch süße Träume David. Ich habe dich auch echt gern. Also dann.. » erwiederte ich. Er küsste das Handy und ich musste sofort grinsen. «Also dann. Ciao» Er war so süß. Man ich konnte gar nichf aufhören an ihn zu denken, aber andereseits musste ich auch ständig an die Operation in genau 3 Tagen denken. Irgendwann schlief ich dann fest ein. Ich hatte die Decke über meinen ganzen Körper gezogen. Nur die Füße legte ich ins Freie.

Die Tage vergingen so schnell. Ich bereitete mich auf die OP mental vor. Nur noch ein einziger Tag. Dann würde ich auf dieser beknackten Liege im Krankehaus liegen und darauf warten, dass mir die Ärzte diese Spritze gaben um mich zu heilen. Gerade als ich mein Zimmer betrat hörte ich wie mein Handy kurz klingelte. *bing*

Ich bekam eine SMS und jetzt ratet mal von wem. Ja tatsächlich. sie war von David. Ich war so aufgeregt, dass ich glaubte ich wäre hungrig, aber ich denke, dass es dieses bestimmte Gefühl ist, wenn man weiss, dass da draussen jemand auf dich wartet und dich sehr gern hat. Verliebt sein. Ich vermute, dass es das ist. Wer weiss..

Hi Shell. Ich vermisse dich. Kann ich dich kurz erreichen?

Statt ihm zu antworten rief ich ihn sofort an. Wir redeten einige Minuten bis er die entscheidenden Worte aussprach. Als ich dir vor circa einem halben Jahr bei deinen Chemie Hausaufgaben behilflich war, trafen wir uns ja in diesem einen Café. Weisst du noch welches das war? Machte er etwau Witze. Ich erinnere mich natülich genau an alles. Es hieß "Timespace".

Er wollte, dass wir uns dort wieder trafen. Wir einigten uns also auf 16:30 Uhr. Nach dem Telefonat machte ich mich schnell fertig. Mum half mir bisschen beim Anziehen. Ich erzählte ihr, dass ich mich mit Blair und Hannah im Timespace treffen wollte. Das stimmte natürlich nicht.

I trust in my heartWo Geschichten leben. Entdecke jetzt