Meine Flasche ist noch recht voll.
Der Wind ist kühl, aber angenehm. Die Sterne stehen klar am Himmel. Man hörte die Laute Musik aus dem Haus und ich wippe mit dem Fuß. Ich nehme einen Schluck aus meiner Flasche. Die Tür geht auf und die Musik dringt lauter durch meine Ohren. Ich höre Schritte, sehe aber nicht die Notwendigkeit mich umzudrehen um nach zusehen, wem die Schritte gehören.Die besagte Person setzt sich neben mich. ''Hey.'' An der Stimme erkenne ich, dass Callum sich neben mir befindet. ''Was gibt's Callum?'' Ich sehe ihm ins Gesicht. Er sieht fertig aus, als würde ihn etwas beschäftigen. Manchmal verraten die Augen mehr als man denkt.
''Muss ich einen Grund haben, um mich neben dich zu setzen?'' - ''Nein.'' Ich reiche ihm die Flasche. Er nimmt einen Schluck und gibt sie mir zurück. ''Ich werde nicht fragen, wieso du hier bist und nicht drinnen um Spaß zu haben. Manchmal muss man sich einfach anschweigen.'' Den letzten Satz flüstert er jedoch.
Nach gefühlter Zeit stehe ich auf. Bevor ich jedoch einfach laufe, frage ich Callum ob er mitkommt. ''Hey Callum, willst du mitkommen? Ich muss meinen Kopf freibekommen. Und nicht mit Alkohol.'' Er steht auf und läuft mir entgegen. ''Gerne.'' sagt er und guckt mir intensiv in die Augen. Es fühlt sich an als könnte er in meine Seele sehen. Es wird mit der Zeit unangehnem, deshalb ich beschließe zu laufen. Ich merke, wie er sich nicht bewegt. ''Na kommst du?'' frage ich verwirrt. Er löst sich aus seiner Starre und kommt auf mich zu.
Die Party fand nicht in der Nähe des Campus statt, daher war es sehr ruhig hier. ''Leia, ich hab eine Frage an dich?'' - ''Stell sie, nur keine Scheu.'' - '' Warum genau Harvard?''
Ich muss nicht lange überlegen. Meine Eltern haben mein ganzes Leben geplant. ''Weil meine Eltern es so wollten. Bei dir?'' - ''Mein Vater war auf dieser Universität und ich wollte ihn Stolz machen.'' Ist seine schlichte Antwort.
''Findest du es nicht leichtsinnig mit einem komplett fremder Person durch die Gegend zu laufen. Ich mein ich könnte dich ausrauben oder töten?'' - ''Es kann sein das du recht hast, aber wieso bist du nicht auf der Party und fickst dich durch die Gegend?'' bringe ich die Gegenfrage. ''Gutes Gegenargument. Es war keine da die ich nicht schonmal hatte. Die einzige bist du und als Mann muss man seine Chance nutzen nh?'' Er zwinkert mir zu. ''Es war klar das du so einen Spruch nicht lassen kannst.'' sage ich augenverdrehend.
Wir laufen an einer kleinen Wiese vorbei und ich schlage vor uns hinzulegen, denn solangsam kann ich auf diesen Stelzen nicht mehr laufen. Callum liegt links von mir und wir sehen beide hoch in den Nachthimmel. Meine Gedanken rauschen förmlich durch meinen Kopf.
''Du hast doch schonmal Drogen genommen oder?'' frage ich Callum und merke das die Frage selbsterklärend ist und mir gerne die Hand gegen die Stirn schlagen würde. Ich höre ihn lachen. Sein Lachen ist schön klar und bisschen rauchig. ''Natürlich Leia, aber du gutes Mädchen bestimmt noch nicht.'' neckt er mich. ''Wie gut kennst du mich, Callahan?'' frage ich ihn abfällig und drehe mich auf den Bauch um ihm ins Gesicht zu sehen. ''So gut wie gar nicht. Man merkt es dir an.'' sagt er und verschränkt seine Hände hinter dem Kopf um mich besser anzusehen.
Solangsam denke ich er will mich auf den Arm nehmen. ''Glaub nur was du denkst, Badboy.'' sage ich und verdrehe die Augen. ''Weißt du was, Miss Neville?'' - '' Ich hab einen Vornamen, Callum. Aber was gibt's hau raus.'' Ich erwarte irgendeine abfällige Anmerkung. Denn man soll ja immer mit dem Schlechtestem rechnen. '' Du verdrehst ganz schön oft deine schönen Augen.'' sagt er vollkommen konzentriert. Ich bin verwirrt. ''Ich seh's als Kompliment und nicht als Anmache also Danke.'' sage ich verwirrt.
''Also du weiß ja das wenn man Drogen nimmt Halluziniert.-'' er unterbricht mich. ''Leia komm auf den Punkt.'' sagt er genervt. Er ist ungeduldig und neugierig. Man sieht es ihm an der Mimik an. ''Okok. Stell dir vor, Luft ist die ''eigentliche Droge'' und die anderen Drogen zeigen uns wie das Leben wirklich ist, weil wir die ganze Zeit atmen und immer das selbe sehen. Verstehst du?''
Er sieht mich an als hätte ich ihm ein Märchen erzählt. Er setzt sich auf und unsere Gesichter sind weniger als paar Centimeter voneinander entfernt. Ich spüre seinen Atem an meiner Lippe. ''Diese Idee ist genial, Leia.'' Es ist nur ein geflüster. Ich sehe ihm in seine blauen Augen und er mir in meine. Grau und Blau treffen aufeinander. Es würde eine schöne Kombination ergeben.
Doch so schnell und schön der Moment war, so schnell war Callum wieder der Badboy der aufstand und sein Gesicht war eiskalt.
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Was wird passieren?
Nobody knows
Bye bye miss american pie.
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Sad eyes, bad guys
Ficción GeneralLeia lebt das typische Studentenleben: Feiern bis zum geht nicht mehr und dabei versuchen zu studieren. Natürlich gibt es noch den Badboy, der ihr einfaches Leben auf der Kopf stellt. Ist jeder Badboy gleich? Oder versteckt sich was anderes hinter d...