Jungkooks Sicht:
Zwei Tage waren wir nun hier. In diesen zwei Tagen habe ich Yoongi kennengelernt, der mir seinen Spitznamen verraten hat. Suga. Seine Freunde nannten ihn so, weil er so süß aussah.
In meinen Zimmer hab ich auch schon alles eingeräumt und eins muss ich sagen. Dieses Zimmer ist doppelt so groß wie mein altes. Doch dies Begrüße ich sehr.
Denn ich habe ein Zimmer wo mein Bett und mein Schreibtisch und mein Kleiderschrank drinnen waren und mein eigenes Bad. Und das Highlight war eigentlich mein Tanzraum.
Jonghyun hatte zwar gesagt da dieser Raum leer stand, und ich daraus ein Ankleidezimmer machen könnte, doch ich habe einfach meine großen Musikbox und meinen kleinen Spiegel dort rein gestellt.
Ich suchte mir gerade eine neue Musik zum tanzen raus, als meine Mutter an der Tür klopfte. "Jungkook es gibt essen." ich stand auf, warf mein Handy auf mein Bett und begab mich dann runter in den Essensbereich.
Suga hyung kam gerade die große Wendeltreppe herunter und setzte sich gegenüber von mir. Es gab Ramen. Eines der besten Gerichte der Welt.
" Ach, jungkook? Bevor ich es vergesse, morgen fängt die Schule an. Deine Bücher liegen auf deinem Schreibtisch.", Jonghyun grinste mich an, da man mir wahrscheinlich ansah wie sehr ich mich freute.
"Wenns sein muss" wir aßen unser Essen fertig und meine Mutter räumte die spülmaschine ein. Währenddessen zog mich Suga hoch in sein Zimmer.
Es war in weiß - grau gehalten. Sein Zimmer sah genauso gleich groß aus wie meins und hatte auch zwei weitere Türen. "Was gibt's?"
Ich schaute ihn fragend an, während er sich auf sein Bett legte. "Ich wollte dich nur vorwarnen. In unserer Schule sind die meisten Leute reiche verwöhnte Kinder. Dazu gibt es noch die Gruppen wie in jeder anderen Schule"
Er machte eine Pause und schaute mich an. "Und leg dich bitte nicht mit irgendwelchen" Kindern" an die viele Leute um sich haben. Das sind die arrogantesten von allen."
Ich nickte." Und wohin gehörst du?" Mein hyung schaute kurz nachdenklich ehe er antwortete." Wahrscheinlich zu den mysteriösen Badboys", er lachte kurz.
"Danke für die Vorwarnung." er nickte und scheucht mich wieder raus. Genervt fuhr ich durch meine schwarzen Haare. Das wird ein toller erster Tag.
Wenigsten könnte ich alleine fahren. Ein Auto und meinen Führerschein hatte ich schließlich. Auch wenn mein Auto etwas zu protzig war, liebte ich es.
Ich habe zwar ein bisschen Geld mit draufgelegt, aber das hat leider nicht gereicht. Aber da meine Mutter mir eh um jeden Preis ein Auto kaufen wollte, konnte sie nicht anders und hat mir schlussendlich einen Lamborghini Aventador in mattschwarz gekauft.
Protzig. Ich weiß. Genervt holte ich meine Schultasche hervor, um dort meine Bücher und Hefte zu verstauen. Nach dem ich damit fertig bin, legte ich mich auf mein Bett und nahm mein Handy in die Hand.
Seit 2 Tagen hab ich nicht getanzt. Könnte aber auch daran liegen das ich nicht will, das jeder von meinem Talent bescheid weiß. Und überhaupt suche ich gerade nach ein Lied für eine neue Choreographie.
Ich nahm gerade ganz YouTube auseinander, um ein gutes Lied zu finden, als mein neuer Stiefbruder die Tür öffnete und mich verschlafen ansah.
"Ach, bevor ich es vergesse. Es ist eine reine Jungenschule. Und wir haben keine Schuluniform wie die meisten Schulen." Ich nickte, war aber nicht sonderlich erpicht darauf, auf eine reine Jungenschule zu gehen.
"Und die meisten sind schwul oder Bi. Also, pass auf und wunder dich nicht, wenn dich so viele Leute anklotzen und dich mit ihren Blicken ausziehen", verwundert nickte ich.
Ich stand nicht auf Jungs. Ich war hetero. Deswegen freute ich mich auch nicht das ich dort kein einziges Mädchen zu Gesicht bekam. "Bist du auch schwul oder bi?", fragend schaute ich den Mintgrünen jungen an.
Dieser nickte und fing an zu lächeln. "Schwul. Ich habe sogar einen Freund" überrascht schaute ich ihn an. "Wie heißt er denn?". Er schaute kurz verträumt, ehe er mir meine Frage beantwortete.
"Taehyung. Und er gleicht einen Engel.", kurz war ich etwas verwundert, da ich Suga nie so eingeschätzt hätte. Also, das er so "süß" sein kann.
"Freut mich für dich. Aber ich muss dir leider sagen, daß ich hetero bin" ich lachte kurz. "Mal schauen wie lange noch.", er schaute mich grinsend an, ehe er sagte das er sich wieder aufs Ohr haut und ist gegangen.
Was sollte das denn heißen? Naja, egal. Ich ging runter ins Wohnzimmer, wo ich meine Mutter und Jonghyun antraf. Sie saßen beide am Fernseher und schauten sich irgendeinen Film an.
"Ich wollte nur Gute Nacht sagen", die beiden lächelte mich an und gaben mir ebenfalls ein Gute Nacht zurück, ehe ich auch schon wieder oben in meinem Zimmer verschwand, um mich Bett fertig zu machen.
Ich steckte mein Handy an mein Ladekabel und legte mich in mein kuscheliges Bett. Mein Blick glitt zu meinen angekippten Fenster. Ich frage mich wirklich wie mein Tag morgen wird.
Yoongi und ich haben ausgemacht das wir erstmal niemanden. Verraten werden das wir sozusagen Stiefbrüder sind. Denn ich wollte nicht gleich, als Stiefbruder von Yoongi abgestempelt werden.
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Seit einer ganzen Stunde liege ich jetzt hier und versuche zu schlafen. Doch der Drang zu tanzen wird einfach noch größer. Ich fühle mich gerade so als wäre ich unter Drogen Entzug.
Ohne mir weitere Gedanken zu machen, schlug ich meine Bettdecke zurück, nahm mein Handy und begab mich in meinen privaten Tanzraum.
Ich stecke mein Handy an die Boxen an und machte mein Lied drauf, was meine alte Choreographie beinhaltete.
Nach 4 oder 5 Liedern, setzte ich mich auf den Boden und schaute aus den großen Fenstern. Ich fuhr mir durch meine Haare und schaute dann auf meine Handy Uhr.
23:57 Uhr. Mist. Schnell schaltete ich meine ganzen Sachen aus und begab Mich schnell wieder in mein Bett. Denn ich wollte keine Augenringe wie sonst was morgen haben.
Dieses Mal ging es jedoch recht schnell mit einschlafen und ich ging somit langsam ins Land der Träume über.
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Our Passion | Jikook
Fanfiction> "Schenkst du mir diesen Tanz?" "Nichts lieber als das." < Jungkook lebt für das Tanzen. Doch ein Umzug verändert vieles in seinem Leben. Er lernt den Tänzer und Sänger Park Jimin kennen und seine Freunde. Beide teilen die gleiche Leidenschaft. Do...