Langsam öffnete ich die Augen und konnte kaum glauben was ich sah. Ich lag in den Armen, des wahrscheinlich bestaussehenden Mannes dieser Welt. Er hatte seine Arme um mich gelegt und schlief noch friedlich. Eine Weile lang beaobachtete ich ihn beim schlafen. Er sieht so perfekt aus. Seine Haare, seine Nase, seinen Mund mit den vollen Lippen, sogar seine geschlossenen Augen sehen perfekt aus. Erst da wurde mir so richtig bewusst, was für ein Glück ich haben musste so einen heissen Typen als Freund zu haben. Freund? Ist er überhaupt mein Freund? Darüber haben wir gar nicht geredet... Aber auch egal...
Weil ich ihn nicht aufwecken wollte und weil es in seinen Armen so extrem bequem war, legte ich meinen Kopf wieder vorsichtig an seine Brust und lauschte seinem regelmässigen Atem.
Ungefähr 10 Minuten später streichelte mir Rye fein übers Gesicht. Ich hielt meine Augen geschlossen und genoss wie diese leichte Berührung meinen ganzen Körper zum kribbeln brachte. Langsam öffnete ich meine Augen und lächelte in an. "Guten Morgen meine Schöne", sagte Rye und gab mir einen Kuss auf die Stirn. "Guten Morgen", antwortete ich leise.
Als Rye und ich nach unten in die Küche kamen, war Sarah gerade dabei das Frühstück fertig vorzubereiten. Es roch köstlich nach gebratenem Speck. "Guten Morgen ihr zwei Turteltauben, setzt euch ruhig schon mal an den Tisch. Alex ist noch kurz unter der Dusche, sollte aber auch bald da sein." Sagte Sarah lächelnd. Und als hätte Alex es gehört stand er in der Türe. "Guten Morgen allerseits" sagte er in die Runde und setzte sich zu uns an den Tisch.
Das war unser letztes gemeinsames Essen. Einerseits war es echt traurig, weil ich genau wusste Rye für eine ganze Weile nicht mehr sehen zu können, aber andererseits, war es auch das beste Frühstück ever. Wir lachten so viel. Es wurden die schlechtesten Flachwitze in die Runde geworfen und doch lachten wir uns alle kaputt deswegen und ich hatte schon bald vergessen, dass wir bald abreisen würden.
Doch leider kam die Realität viel zu bald zurück. Ich musste meinen Koffer packen, das ist was, was ich so was von nicht gerne mache, aber es musste leider gemacht werden. Ich ging in mein Zimmer hoch und fing an meine Sachen in den Koffer zu werfen. Es war mir egal wie unordentlich das ganze aussah, hauptsache ich hatte es schnell hinter mir. Plötzlich geht die Tür auf, fast hätte ich sie an den Kopf bekommen und ich schreie vor Schreck: "Aahhhh!!!" Aber der schwungvoll eintetende Rye achtete nicht darauf, nam meinen Arm, zog mich Richtung Bett und nam meinen Kopf in seine Hände. Ich schaute ihm tief in die Augen und bevor ich verstand was eigentlich passierte lagen seine Lippen auf meinen. Er küsste mich stürmisch und total leidenschaftlich. Ohne nach zu denken zog ich ihm sein Tshirt vom Körper und berühre seinen muskulösen, warmen Körper. Meine Hände glitten über seinen Rücken, während er seine Lippen nicht von meinen löste. Er stöhnte kurz auf und küsste mich dann wieder weiter. Irgendwann lag meine Bluse neben der Tür auf dem Boden und ich spüre wie seine Finger sich an meinem BH zu schaffen machten. Richtig gekonnt sprang der Verschluss auf und der BH viel zu Boden. Mein Gehirn setzte ganz aus. Ich liess es einfach geschehen. Mein Herz drohte aus der Brust zu springen und plötzlich wurde mir bewusst, dass wir nur noch in Unterhose auf dem Bett lagen und auf einmal stieg Panik in mir auf. Ich versteifte mich und wich zurück: "Stop Rye... Ich kann das nicht." , sagte ich hächelnd. Er sah mich enttäuscht an, aber rutschte von mir runter. "Es tut mir echt Leid Rye, aber ich bin dazu noch nicht bereit!", ich sah ihn schuldig an. "Mach dir kein Kopf darum. Ich kann warten bis du dazu bereit bist!" Er schaute in meine Augen, strich eine Haarsträhne aus meinem Gesicht und gab mir einen leichten Kuss auf die Lippen. Dann erhob er sich und zog seine Klamotten wieder an, lächelte mich an und liess mich alleine im Bett zurück. Ich fühlte mich schlecht, ich hätte es gar nicht erst soweit kommen lassen sollen. Warum muss er auch nur so umwerfend gut aussehen? Langsam rollte eine Träne über mein Gesicht und dann noch eine, bis ich den Wasserfall nicht mehr stoppen konnte. Eingewickelt in die Decke, weinte ich in mein Kissen. Ich merkte nicht mal, wie Sarah in mein Zimmer kam und sich auf die Bettkante setzte. "Anja was ist denn los?", fragte sie besorgt und legte ihr Hand auf meinen Rücken. Ich konnte nicht antworten wollte nur von Sarah getröstet werden und als könnte sie Gedanken lesen, fragte sie nicht weiter, sondern nam mich in die Arme und so sassen wir eine Weile einfach nur da.
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Ferienflirt oder die Grosse Liebe?
Fanfiction★ Er kam einfach so in mein Leben und brachte mich zu Boden, Wort wörtlich. ★ Holpriger Anfang und schlechte Scherze. ★ Ferienflirt oder doch mehr?
