Alle drei bekommen Panik. Auch wenn es Draußen hell ist, wie sollen sie ohne Karte den schnellsten Weg finden?
„Wie konnte ich es nur nicht gemerkt haben als sie geklaut wurde..." ,macht sich Myra Vorwürfe.
„Es ist nicht unsere Schuld. Was denken sich diese egoistischen Teilnehmer nur dabei?" ,meint Ryan wütend.
Oscar sagt daraufhin: „Dumm sind sie nicht aber nicht, die haben uns die ganze Arbeit machen lassen und uns ausspioniert."
„Was soll's, wir müssen weiter!" ,sagt Ryan hektisch.
Nun wird alles von unserem Glück abhängen..., denkt er enttäuscht.
Tatsächlich, schafft die Gruppe es zum Mittag hin, an das Ende des Waldes zu gelangen.
Auf dem Boden wächst nicht mehr viel weiches, saftiges Gras und er wird immer steiniger.
Es herrscht auch kein angenehmes, kühles Klima wie im Wald, denn die Luft ist trocken und es wird zunehmend heißer.
Da der Weg immer steiler und unübersichtlicher wird, je näher sie dem Vulkan kommen, ist die Chance einen falschen Pfad zu wählen größer.
Manche Pfade sehen so aus, als wären sie vor langer Zeit von Menschenhand gemacht worden, einige wurden zum Teil zerstört oder führen in eine Sackkasse.
„Welchen nehmen wir jetzt?" ,fragt Myra die Gruppe.
„Den rechten." ,sagt Oscar und wirkt dabei fast gar nicht verunsichert.
„Warum bist du dir so sicher? Du wirkst so, als wüsstest du welchen Weg wir nehmen müssen." ,meint Myra misstrauisch.
„Es ist nur so ein Gefühl..." ,sagt Oscar, was weniger überzeugend klingt.
Ryan bewundert Oscars selbstsichere Entscheidungen was den Weg betrifft, doch keiner hat eine Garantie dafür, dass dies der richtige ist. Plötzlich erinnert sich Ryan an den letzten Abend, an dem er mit Oscar gesprochen hatte.
„Oscar, kann es sein, dass du dir die Karte im Würfel unbewusst gemerkt hast? Du hattest sie doch gestern Abend nochmal betrachtet, oder?" ,sagt Ryan und verspürt leichte Hoffnung.
„Ich weiß nicht so recht..." ,antwortet Oscar unsicher.
„Glaubst du, wir können dir Vertrauen und du kannst uns zur Spitze führen?" ,fragt Myra nochmal nach und wirkt etwas skeptisch.
„Ich werd's auf jeden Fall versuchen.", sagt Oscar entschlossen.
Je höher die drei Teilnehmer steigen, desto anstrengender wird es sich zu bewegen, was auch an dem mangelnden Sauerstoff liegen könnte.
Ryan kommt ein interessanter Gedanke: „Hey Myra, ich hab mich schon etwas seit einiger Zeit gefragt... Du kannst unsere Gedanken lesen oder?"
Plötzlich sieht Ryan, Myra das erste Mal verlegen werden.
„Vielleicht." ,antwortet sie nur.
„Seht euch mal diese tolle Aussicht an!" ,ruft Oscar fasziniert und blickt den Vulkan runter.
Von hier aus kann man die vielen nahegelegenen Inseln sehen und das Meer glänzt türkis im Licht der Sonne.
„Ich glaube ich komme hier noch mal zum Urlaub machen hin, wenn ich DOTI geworden bin!" ,sagt Ryan verträumt, ebenfalls fasziniert von diesem schönen Anblick.
„Myra, dich nehmen wir auch mit, ob du willst oder nicht!"
Ryan und Oscar kriegen einen Lachanfall, nachdem sie Myras verwirrten Blick sehen.
„Kann es sein, dass euch diese dünne Luft hier nicht gut tut?!" ,schreit sie die beiden verärgert an.
„Wir müssen uns zusammennehmen, schon bald sind wir am Ziel!"
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Replaced
Ficção CientíficaIm Jahr 2359 sorgt die steigende Erderwärmung dafür, dass die Erde aus vielen kleinen Inseln besteht. Fast jede hat ihre eigenen Verteidiger, welche ihre Insel vor dem Bösen beschützen, auch genannt "DOTI". Ryan, ein Bewohner der Insel Inea, hat de...
