>Taeko, Izula...< Ich spielte gerade mit meiner großen Schwester, sie ist nur 3 Minuten älter, im Garten unserer Adoptiv Familie da werden wir von unserer Mutter auch schon gerufen. >Ah da seid ihr ja! Hier sind sie, das Rothaarige Mädchen ist Taeko und das Schwarzhaarige ist Izula! Taeko, Izula, das ist eine entfernte Verwandte von euch!< Ich legte den Kopf schief, woher sollte ich auch wissen was das denn ist? Ich bin gerade mal 8! >Nennt mich bitte Koyo, eure Mutter währe sehr stolz auf euch!<, sagt die Rothaarige Frau im Kimono, der wirklich hübsch ist. >Du kennst unsere Mama, ist ja Wahnsinn!<, sagt Izula und macht große Augen. Ich schmolle nur ein bisschen, denn das ist ungerecht! Wieso durfte die Frau unsere Mutter kennen und wir nicht? Das ist so ungerecht. >Na na na Taeko, wer wird denn da gleich schmollen?< Unsere Adoptiv Mutter hockte sich zu mir und strich mir durch mein Haar, das ich so garnicht mochte, und plötzlich erscheint ein Bild in meinem Kopf von ihr und da war überall Blut.
>Bevor das Leben, der Blüte, erblüht, erstickt sie am Dornengemüht!<
Die Worte kann ich gar nicht aufhalten so schnell haben sie meinen Mund verlassen und verwundert werde ich von allen angesehen. >Ich... äh... ich... weiß auch nicht was das war!<, sage ich und die nette Dame lächelt mir nur zu. >Das passiert schonmal, manchmal muss man einfach sagen was einem durch den Kopf geht!<, lächelt meine Mutter die Worte weg. >Sicher, das war ein schönes Gedicht! Magst du Gedichte?<, fragt die nette Dame und sofort nicke ich. >Ich denke mir sogar manchmal welche aus, so wie das da!<, sage ich mit einem stolzen Lächeln und die nette Dame tätschelt meinen Kopf. >Also nun Kinder, Zeit sich zu verabschieden! Ihr werdet nun bei eurer Tante hier leben, dass hat das Jugendamt so entschieden!< Izula und Ich starren die Dame mit dem Kimono an und sie lächelt uns zärtlich zu. >Viel haben die Kinder nicht, das wird schnell gepackt sein!<, sagt unsere Mutter und geht ins Haus. >Werden wir wirklich bei Ihnen wohnen Frau Koyo?<, fragt Izula mit großen Augen und ich schaue nur zu der Hübschen Dame rauf. >Ja aber bitte, ihr könnt mich Onee-sama nennen!<, sagt sie und Izula und ich nicken gleichzeit. Wir hatten jetzt also eine Tante! Wie aufregend!
-drei Tage später-
Unsere Tante wohnte in der Großstadt Yokohama, wo wir auch geboren wurden, in einem hübschen Apartment mit Ausblick zum Meer hin. Das Meer funkelte im Sonnenschein und ich könnte es mir stundenlang ansehen. Koyo hatte für uns ein Kindermädchen besorgt, wenn sie mal keine Zeit hatte etwas mit uns zu unternehmen. Noch lief ich in meinem übergroßen Schlafshirt rum aber heute wollen wir uns die Stadt ansehen und bald würden wir einen Lehrer nachhause bekommen, der uns dann alles beibrachte. Ich war schon richtig nervös. Koyo war gerade draußen auf der Dachterrasse und kümmerte sich da um die Blumen, während unser Kinder"mädchen" damit zu tun hatte mich und Izula anzuziehen. >Ich hab aber keine lust auf ein Kleidchen!<, stellt sich Izula quer und ich saß grinsend auf dem Sofa. Izula diskutiert noch eine ganze Weile, während ich das schimmernde Meer betrachtete. Yokohama war wirklich eine schöne Stadt, der Hafen, die Häuser. Einfach alles war schön und wenn man da unten war, dann funkelte alles. Ich mochte es hier.
>Beim Morgenfunkeln die Sterne nicht glitzern! Das Feuer im Wasser brennt und der Fischer um hilfe rennt!<
Kaum hatte ich die Worte ausgesprochen sah ich ein Feuer nähe des Harfens. >Hiro... Hiro schnell... da brennt's!<, rief ich und zeigte nach draußen. Sofort zog Hiro-san mich vom Fenster weg und setzt mich an den Essenstisch. >Jetzt isst du erstmal was, um das Feuer kümmert sich schon die Feuerwehr!<, sagt der alte Mann mit dem silbernem Haar. >Aber dann können wir ja gar nicht zum Harfen gleich runter, du wolltest uns doch den Anleger zeigen!<, sage ich mit aufgeplusterten Wangen und Izula, die jetzt einen Rock und ein süßes T-Shirt trägt, schaut jetzt auch zu Hiro-san hin. Koyo kommt jetzt auch wieder zu uns und ich Berichte ihr was ich gerade entdeckt habe aber sie kichert nur amüsiert. >Taeko-chan, ihr werdet schon noch das Meer zu gesicht bekommen, das hat die Feuerwehr, sicher schnell im Griff, iss erstmal und dann ziehen wir dich an.<

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Fähigkeit: "das Schicksal umschreibend"
FanfictionVor Langer Zeit wurde ihre Geburt vorhergesagt und mit ihr eine große Gabe, mit einer noch größeren Last. Fugushi Taeko, lebt für ein Ideal, dass unmöglich zu erreichen ist. Um zu verstehen welche Rollen sie in den Leben ihrer Freunde hat, nimmt s...