Chapter6 (Ende)

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Es sind die letzten Momente, bevor ich aus der Tür gehe um mit Shouto zu reden.
Ich habe mein neues kleid angezogen und ein wenig Parfüm aufgetragen.

Ich nehme noch das nötigste mit und verlasse dann das Haus.
Auf dem Weg ins Krankenhaus hole ich mir noch etwas kleines zum Frühstück.
Am Krankenhaus angekommen, schlägt mein Puls sehr hoch und ich werde immer Nevöser.

Ich stehe am Empfangsschalter und warte darauf, dass eine Angestellte kommt, um mich zu Shouto zu lassen. Nach 10 Min. kommt eine Angestellte.
Sie hat grell lackierte Nägel und Kurz geschnittene Haare.
Ihre stimme klingt nett, aber dennoch seriös:

"Guten Tag, was kann ich für sie tun?"

"Ja ähm also ich würde gerne zu Shouto Todoroki, der hier eingeliefert ist."

"Okay...ja, hier haben wir sie schon...oh und anscheinend waren sie gestern auch schon hier. Nun, dann wissen sie ja, wo sein Zimmer ist richtig?"

"Ja, ich werde dann mal gehen..."

Ich stehe vor der Tür zu Shouto's Zimmer und kann nicht anders als zu zögern. Trotzdem trete ich ein.
Shouto sieht aus, als hätte er schon seit Ewigkeiten auf mich gewartet.

"Guten Morgen Shouto. Wie geht es dir?"

Ich merke, wie ich schon wieder erröte und versuche mir nichts anmerken zu lassen.

"Guten Morgen. Mir geht es schon viel besser, danke der Nachfrage.^^"

Eine kurze Stille erfüllt den Raum.

"Also du ähm...wir wollten ja heute noch über etwas reden..."

Ich sehe, wie Shouto rot wird und muss schmunzeln. Er kam mir noch nie so schüchtern vor.

"Ja...also das wichtigste ist: Ich liebe dich...seit dem 1. Moment mochte ich dich. Ich weiß nicht, ob du das erwiedern kannst, aber ich möchte, dass du weißt, dass ich dich liebe."

Ich stehe einfach nur da, überwältigt von der Info, die ich gerade bekommen habe.

"Kann ich das erwiedern?"

Ich entscheide: ja, das kann ich. Denn in der kurzen Zeit, die ich ihn kenne, habe ich mich in ihn verliebt.

"Shouto...I-ich weiß nicht, was ich sagen soll....außer: ich liebe dich auch...ich weiß nicht wieso, aber ich fühle mich so zu dir hingezogen."

Er lächelt und ich setze mich zu ihm auf's Bett. Er nimmt meine Hand und sieht mir in die Augen. Wir kommen uns immer näher. Ich kann seinen Atem spüren. Dann spüre ich seine Lippen auf meinen.
Die Tür wird aufgerissen und Shouto und ich lösen uns schnell.

Kirishima scheint nicht gemerkt zu haben, dass er zu einem unpassenden Moment rein kam. Shouto und ich haben aber nicht vor, ihn darauf anzusprechen.

"Hey Kirishima, du scheinst sehr gute Laune zu haben."

Ich muss lachen, als ich sehe, das Kirishima im Krankenzimmer rumtanzt.

"Ja, tatsächlich habe ich sehr gute Laune. Denn der kleine Shop in der Innenstadt verkauft endlich wieder meine lieblings Ramen!"

Ich muss lachen.

"Dann muss ich da unbedingt mal hin!^^"

Kirishima merkt, dass er wohl irgendwie gestört hat, also entschuldigt er sich und geht wieder.
Shouto und ich sind wieder alleine endlich, spricht er die Worte aus, die ich schon so lange hören will:

"Ähm du ...ich wollte dich fragen, ob du mit mir zusammen, sein wollen würdest...i-ich meine, das musst du nicht, wenn du nicht willst aber..."

"JA! NATÜRLICH!"

Selbst erschrocken von meine Lautstärke, eröte ich und schaue nach unten.

"Ähm ich meine klar, ja natürlich!^^"

Shouto kann nicht aufhören zu lächeln und er umarmt mich feste.

Er flüstert mir ins Ohr:

"Ich bin so froh, dass ich dich kennengelernt habe!"

ENDE

ShoutoXReaderWo Geschichten leben. Entdecke jetzt