Tja, wie soll ich anfangen?
Vielleicht einfach damit, was der Grund dafür ist, dass ich diese Worte hier gerade schreibe.
Denn das liegt vor Allem daran, dass ich dieses chaotische, ungreifbare Wischiwaschi-Gedankenwolken-Durcheinander in meinem Kopf wenigstens ein bisschen in eine festere Form bringen möchte, mit der es sich wieder ein wenig leichter denken lässt.Mein Kopf ist in letzter Zeit ständig voller Gedanken.
So viele Fragen, die immer wieder darin umherschwirren. Große Fragen.
Über die Welt, die Zukunft, die Vergangenheit, die Menschheit, Zwischenmenschliches, das Leben, den Tod, die nicht greifbaren Dinge [in vielerlei Hinsicht - ob es nun um die Macht der Wörter, Sprachen, Gedanken und Gefühle geht, oder um solche Dinge wie, dass die allbekannte Aussage "Pflanzen und Steine existieren absolut leblos vor sich hin" eventuell gar nicht der Wahrheit entspricht oder die Anderswelt kein Kindermärchen sein muss. (Und nein, ich rede hier nicht von irgendeiner irren Verschwörungstheorie oder Ähnlichem ^^ )] und worüber man sich sonst noch so Gedanken machen könnte.Es gibt einfach so unendlich viele Dinge, zu denen ich einfach keine Antworten habe.
Die ich nicht, wie irgendeine Aufgabe einfach erledigen und abhaken kann.
Die sich nicht auf die Seite schieben oder in eine Schublade stecken lassen.Ich plane und denke unendlich viel in die Zunkunft - was ich machen möchte, was ich erreichen will, wie mein Leben grob und in etwa aussehen sollte und so weiter und so fort.
Mit dem letzten Punkt meinte ich auch keinen dieser alten Sätze, von wegen "Studieren, Beruf erlernen, heiraten, Familie gründen, Kinder groß ziehen, alt werden- bla bla bla". Natürlich kommt der ein oder andere Teil darin vor, doch diese Struktur entspricht nicht der, wie ich mein Leben sehe.
Ich denke eher an Dinge wie, ob ich es in Betracht ziehen könnte, einen Teil meines Lebens irgendwo im Nordwesten zu verbringen, denn Länder wie Schottland, England, Island und Irland haben mich schon immer irgendwie angezogen.
Vor allem wegen des vielen Grün und der weiten Natur, aber vielleicht auch ein wenig wegen dem häufigen Regen, der zwar so oft mit einem miesepetrigen Gesichtsausdruck in Verbindung gebracht wird, den ich aber wirklich mag. Denn ich bin kein Sommermensch.
Klar, auch ich liebe die schönen warmen Tage, die man mit Freunden im Freibad verbringt, die lauen Abende zum draußen essen oder die Freude, endlich wieder draußen schlafen zu können - dennoch sind mir die anderen drei Jahreszeiten meist ein wenig lieber, Herbst und Frühling vielleicht sogar noch ein bisschen mehr - dennoch wird die Frage nach der Lieblingsjahreszeit bei mir wohl nie eine eindeutige Antwort bekommen.
Jedenfalls sind die meisten dieser Fragen solche, die getrost noch ein paar Jahre Zeit hätten. Zwar wirklich nur noch ein paar Jahre, aber ich denke auch schon seit mehr als einem Jahr immer mal wieder darüber nach - und da hatte ich definitiv noch Zeit.
Auch wenn diese Worte hier nur ein kleiner Teil von all dem sind, was zur Zeit in mir vorgeht, ist es gerade ein extrem gutes Gefühl, diese Dinge in Worte gefasst und zumindest ein Stück weit losgeworden zu sein.
Schreibt einfach, was euch dazu in den Sinn kommt. Vielleicht habt ihr ja auch Etwas, das ihr endlich mal loswerden wollt. Gedankenwolken, die sich lichten sollen.
Und für Gespräche unter Gleichgesinnten bin ich ohnehin immer zu haben :PNoch eine schöne restliche Woche und vielleicht liest man sich ja schon bald mal wieder.
~Regentropfenlicht
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