Kapitel 56

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Dieses Gefühl, welches er mir gab, schon alleine nur davon, dass er vor mir steht unbeschreiblich. Diese ganze Angst, welche ich zuvor gefühlt hatte war verschwunden und ich fühlte mich wieder sicher.

Ich fühle mich sicher, weil er hier vor mir steht.
Ich fühle mich sicher, weil er mir die Liebe gibt, nach der ich mich sehne.
Ich fühle mich sicher, weil er der Mann ist, den ich über alles liebe.

Wir starrten uns einfach nur an, keiner sagte etwas. Sein Blick war mit liebe, aber auch mit verzweiflung gefüllt. Er hatte tiefe Augenringe, seine Haare standen ihm wirr vom Kopf und er lies die Schultern hängen, jedoch fingen seine Augen wieder an zu läuchten. Er setzte gerade an um etwas zu sagen, doch in diesem Moment wurde er zur Seite geschubst und Chrissy viel mir in die Arme. ,,Man Abby, hör auf mir immer so nh Angst zu machen und verschwinde nicht einfach.'' beschwerte sie sich, nachdem wir uns wieder gelöst hatten.

,,Ich hab mir sorgen gemacht'' umarmte mich auch Aiden. Die anderen kamen nun auch näher ran und grinsten mich an. ,,Also von mir aus, hättest du auch einfach weg bleiben können, dan hätte ich wenigstens deine Box behalten können'' ertönte die Stimme von Noel lachend. ,,Schnauze, sonst Beule'' rief ich ihm nur zu und zeigte ihm grinsend meinen Mittelfinger. ,,Wo warst du?'' fragte mich Cami, jedoch hörte ich ihr gar nicht richtig zu, da mein Blick zu Ryan glitt, der hinter den ganzen Anderen stand, an der Wand lehnte und mich beobachtete. Ich schenkte ihm ein kleines lächeln, welches er direkt er wiederte, als ich nur noch eine Hand vor meinem Gesicht rum fuchteln sah.

Kurz blinzelte ich mehr mal, folgte dem Arm in Camis Gesicht, die nun am Lachen war. ,,Wo warst du?'' wiederholte sie ihre Frage. ,,Ich musste Nachdenken'' zuckte ich nur mit den Schultern, als Antonio neben uns auftauchte. ,,Es wird Zeit'' waren seine einzigsten Worte und jeder verschwand was er damit meinte. Ryan, Aiden und Cami mussten gehen. ,,Danke'' hielt Ryan Antonio die Hand hin. Antonios Blick huschte kurz zu mir und dann wieder zu Ryan. ,,Bitte'' schlug er mit ihm ein. ,,Ich bring euch raus'' kam Chrissy auf die drei zugelaufen und schon machten sie sich auf den Weg. Ich wollte gerade hinterher laufen, als Caleb mich aufhielt.

,,Abby'' griff er nach meinem Handgelenk. ,,Was gibts?'' fragte ich schnell, da ich unbedingt zu Ryan wollte. ,,Können wir reden?'' fragte er knapp. ,,Später, okay? Ich muss noch was erledigen'' riss ich mich aus seinem Griff los und joggte zum Ausgang. ,,Ryan?'' rief ich, als er gerade ins Auto steigen wollte. Er hielt in seiner Bewegung inne und auch Aiden, Cami und Chrissy sahen zu mir. Ohne ein Wort, lief ich mit großen Schritten zu ihm, legte meine Arme um seinen Hals und drückte meine Lippen auf seine.

Langsam lösten wir uns wieder. Es war ein einfacher, stink normaler Kuss, jedoch war in diesem Kuss mehr Gefühle als ich jemals gespührt habe. Meine Arme schlang ich um seinen Bauch und drückte mich so fest an ihn, als ob ich gleich in die tiefe Sstürzen würde und nieweider hiinaus kommen würde. Er war mein halt, den ich immer brauchte. Er war der Mann, den ich immer brauchte. Seine Arme schlangen sich auch augenblicklich um meinen Körper und einen Kuss drückte er mir auf den Kopf. ,,Kommst du mit zu mir?'' sprach er so leise, dass ich es sogar kaum verstand. ,,Ja, wir treffen uns bei dir'' nuschelte ich an seine Brust.

,,Ihr seid wie Die Schöne und das Biest'' hörten wir Camis Stimme, weshalb wir uns wieder lösten und zu ihr sahen. ,,Wie soll ich das denn jetzt verstehen?'' verschränkte Ryan neben mir seine Arme, wobei seine Oberarme sich anspannten und mich somit aus dem Konzept brachten. ,,Na, sie ist die Schöne und du bist das Biest'' zuckte Cami lachend mit den Schultern, weswegen ich mit in ihr lachen miteinstiegen musste. ,,Ich finde Cami hat recht'' brachte sich Ryans bester Freund und somit auch mein Bruder ein.

,,Ach haltete die Schnauze, wenigstens habe ich eine loyale Frau an meiner Seite.'' zog mich Ryan an seine Seite und verpasste mir einen Kuss auf meine Stirn, was die Schmetterlinge wieder Amok laufen lies. ,,Okay, ihr müsst jetzt los, nicht dass Dad gleich noch mal kommt.'' sagte Chrissy und nachdem sie sich von Aiden verabschiedet hatte und er in sein Auto gestiegen ist, ging sie schon mal vor, nach drinnen. ,,Bis gleich meine Schöne'' gab mir Ryan noch ein Kuss, stieg dann auch mit Cami in sein Auto und fuhr davon.

,,Abby, gehts dir gut? Was war los?'' fragte Chrissy als wir wieder zu den anderen liefen. ,,Ryan, war auch auf der Mission und naja, er hat mir dann wegen der Zielperson und so wirklich Angst gemacht, aber ich brauchte nur ein bisschen Zeit für mich und nachher reden wir auch noch mal'' erklärte ich ihr die Kurzfassung, weshalb sie nickte. ,,Ich bin froh, dass du wieder da bist'' umarmte sie mich von der Seite, weshalb wir nun grinsend wieder bei den anderen ankamen.

Wir quatschten alle noch ein bisschen, bis ich Calebs Blick auf mir spührte und somit zu ihm sah. ,,Können wir jetzt eben reden?'' fragte er so, dass die anderen es nicht mit bekam. Ein nicken von mir reichte, dass er aufstand und los lief. Schnell er hob ich mich auch von meinem Platz und folgte ihm nach draußen. ,,Was ist los?'' fragte ich verwirrt, da er mir den Rücken zuwand. ,,Abby'' drehte er sich zu mir und sah mir in die Augen. ,,Ich weiß, dass du mit Ryan zusammen bist und das du ihn liebst, aber trotzdem muss ich es dir sagen, weil ich sonst nie damit abschließen kann'' erklärte er mir, doch ich war nur verwirrter.

,,Ich mag dich, also mehr als mögen'' sah er kurz zu seite und dann zu mir. Ein kleines ,,Oh'' verlies meinen Mund und plötzlich erklärte es alles, warum er immer fragte, wo ich war oder wo ich hin gehe oder generell, warum er so eifersüchtig war. ,,Ich verlange von dir jetzt auch nicht, dass du irgendwas sagst oder tust, ich möchte einfach nur damit abschließen und dass wir weiterhin Freunde bleiben.'' sagte er und lächelte mich zu Schluss hin an. ,,Ich wünsche dir und ihm viel Glück, jedoch werde ich ihn töten, falls er dir irgendwas tut und zwar einfach, weil du mir wichtig bist und wir Freunde sind.'' lächelte er mich nun an. ,,Danke'' sah ich ihn ehrlich an.

,,Selbstverständlich und außerdem, habe ich jemanden kennengerlernt, die echt süß ist'' zwinkerte er mir zu. ,,Das freut mich, wirklich'' umarmte ich ihn einfach, löste mich dann aber auch wieder von ihm. ,,Danke, ich muss jetzt auch los. Sag den anderen, dass wir uns zu hause sehen'' lächelte er mich noch einmal an und fuhr dann davon. Noch immer etwas durcheinander sah ich ihm hinterher, musste dann aber lächeln. Caleb war schon immer sehr nobel und das war auch eines der Sachen, die ich an ihm Schätzte. Außerdem habe ich Caleb noch nie so oft lächeln sehen wie gerade eben. Deshalb sah man auch, dass ihm dieses Geständnis gut getan hat und er nun damit abschließen kann, so wie er gesagt hatte.

Hab euch lieb ❤️
Eure Josy 💕

Ryan Black Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt