Special

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Heute hatten wir uns einen Tag frei genommen. Minho wollte mich unbedingt zum Essen einladen. Ich wusste nicht wieso. Eigentlich wollte ich nur zu Hause chillen und mich ausruhen. Aber Minho hatte mich so lange geküsst, sodass ich einfach nachgeben musste. Also machte ich mich gerade im Bad fertig und suchte mir etwas Schönes zum Anziehen. Anschließend ging ich ins Wohnzimmer, wo Minho schon auf mich wartete.
Er sah mich von oben bis unten an und biss sich auf seine Unterlippe. Mir wurde warm im Gesicht.
"Du siehst umwerfend aus", sagte Minho schließlich. "Wie habe ich dich nur verdient?" Er zwinkerte mir zu, was mich nur noch mehr rot anlaufen ließ. Minho kicherte wegen meiner Reaktion. Ich lachte nervös und verschwand im Flur. Minho folgte mir. Wir zogen unsere Schuhe an und verließen das Haus.

Hand in Hand gingen wir durch die Stadt, bis Minho beschloss in ein Restaurant zu gehen, in welchem wir einen guten Tisch erwischten; die Aussicht war einfach unfassbar.
Die Bedienung kam und gab uns die Karten. Gemeinsam beschlossen wir, einen Wein zu bestellen. Und mir wurde bewusst, dass es ein echt nobles Restaurant war.
"Guten Appetit", wünschte mir Minho, als schließlich unser Essen kam.
"Danke, dir auch", erwiderte ich und lächelte ihm entgegen.
Wir unterhielten uns über vielerlei Dinge. Es wurde niemals langweilig mit Minho. Wir fanden immer etwas, über was wir uns unterhalten konnten.

Nach dem Restaurantbesuch war es schon ziemlich dunkel. Eigentlich wollte ich nach Hause gehen, aber Minho bestand darauf, noch wo hinzugehen.
"Dort wartet eine Überraschung für dich", sagte Minho und zog mich weiter.
Ich war schon sehr neugierig, vor allem als wir zu einer Aussichtsplattform gingen.
Wir stiegen in den Aufzug. Ich wurde immer nervöser, was Minho natürlich mitbekam.
"Hey, du brauchst keine Angst zu haben", sagte Minho, als die Türen des Aufzuges aufglitten.
Und vor mir bereitete sich ein unfassbarer Ausblick.. nicht der Ausblick vom Dach, sondern was vor mir war.
Auf dem Boden waren ganz viele Kerzen aufgebaut und rundherum waren Rosenblätter verteilt.
"Komm", sagte Minho. Ich tat wie mir geheißen und folgte Minho.
Als wir am Rand ankamen, stellte er sich mir gegenüber und nahm meine beiden Hände in seine. Minho sah mir tief in die Augen. Ich merkte, dass sich Tränen in seinen Augen bildeten. Sofort hatte ich Angst.
"Was ist los, Minho? Wieso weinst du?", fragte ich sogleich nach. Minho lächelte mich nur an und setzte zum Reden an.
"Es ist alles gut, Jisung. Ich bin nur so glücklich", sagte er und räusperte sich.
"Jisung", setzte Minho nochmals an. "Wir kennen uns jetzt zwei Jahre lang. Ich kann es immer noch nicht fassen, dass du es mit mir schon so lange aushältst. Ich bin einfach nur so glücklich, dass du an meiner Seite bist. Wir haben schon schwere Zeiten durchgestanden. Und ich bin froh, dass wir es geschafft haben, zueinander zu stehen. Es sah manchmal bitter aus, aber wir haben es geschafft." Tränen liefen über seine Wangen.
Meine Augen wurden groß, als Minho auf die Knie ging und zu mir hochsah.
"Deswegen frage ich dich, Han Jisung, hier und jetzt. Willst du mich heiraten?"
Ich konnte nur nicken. Ein breites Lächeln huschte über Minho's Gesicht.
"Nichts lieber als das", sagte ich, kniete mich neben Minho und küsste ihn leidenschaftlich.

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