Hey meine lieben Rabenfreunde,
um 15:00 geht es weiter mit dem Kapitelteil 12.2 - Von Mottenmännern und zerspilttertem Mondlicht!
Ein großer Teil dieser Szene ist bei der Überarbeitung relativ spontan entstanden, wegen einer bestimmten Sache, die Liara Alarion in der vorangegangenen Szene gefragt hat - was ich auch nicht geplant habe. Wegen etwas, das Bas ihr davor gesagt hat, was ich so auch nicht geplant habe.
Oke - ihr müsst das Wirr-Warr nicht verstehen, wollte nur mal zeigen, wie das so gehen kann und wie ein kleines Detail, ein Satz oder eine Frage, die zuerst unscheinbar wirkt, eine ganze Kettenreaktion auslösen kann.
Aber lustigerweise fügt sich dann am Ende doch meist alles sehr gut in die Story und Rahmenhandlung ein, auch, wenn es manchmal ganz schöne Patchworkarbeit ist.
Hier ein kleiner Auszug für euch:
✨
Liara konnte nicht aufhören, auf seine Finger zu starren, die so langsam die Knöpfe des Hemds öffneten, als schmerzte ihn jede Bewegung. »Was tust du da?« Irritiert suchte sie seinen Blick, doch er konzentrierte sich vollkommen auf die Bewegungen seiner Finger, ließ sie nicht einmal erahnen, was in ihm vorging. Das Hemd öffnete sich zu den Seiten, der Stoff glitt über seine Haut, er nahm seine Schultern ein Stück zurück und lehnte sich gleichzeitig schwerer gegen die Eiche, als wäre er selbst nicht sicher, ob es eine gute Idee war, was er tat. Liaras Mund wurde trocken. Nur langsam ließ sie ihren Blick über seinen Hals hinunter gleiten. Er war wirklich dünn. Sie konnte fast jede Rippe zählen, die unter seiner blassen Haut hervorstach. Doch das war nicht, was er ihr hatte zeigen wollen.