ich lag heute wieder einmal wach, wie so oft in den letzten jahren. ich glaube, ich habe nie gesagt, wie sehr du mir am herzen liegst. zuhause liegt deine decke auf meinem bett, schön gefaltet, und wenn ich daran denke, wie viel zeit, mühe und geld in dieses projekt geflossen sind, wird mir schlecht. ich wäre nicht so, wie ich heute bin, wärst da nicht du gewesen. ich wünschte, ich hätte dir damals etwas zurückgegeben, anstatt mich darin zu verlieren, wie schlecht es das leben doch mit mir meint. das tat es nämlich nie, sonst wärst da nicht du gewesen. ich habe zu viel angst davor, dir zu schreiben – weil ich es verdient hätte, dass du mich verabscheust. eine sekunde lang will ich mir noch vorstellen können, dass alles so ist wie früher