there is still no way for me to take the risk that easily

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... das immer noch als keine Option ansehen zu lassen.

Ich berührte seine Lippen nur einmal ganz leicht und bekam direkt eine Gänsehaut.Jedoch klingelten auch in diesem Moment direkt alle meine Alarm Glocken so das ich meine Lippen von seinen etwas entfernte.Jetzt berührten sich nur noch unsere Nasen und Stirne.Meine Andere Hand legte sich auch auf seine andere Wange ab.

Ich konnte in diesem Moment wieder kaum nachdenken.Mein Kopf tat lange nicht mehr so weh und das kribbeln in meinem Bauch wandelte sich ebenfalls zu Schmerz um.Ich wusste nicht mehr was richtig und was falsch war oder wohin und zu wem ich jetzt wollte.Bei oikawa würde ich bleiben wollen aber genau jetzt hatte ich sogar zu sehr Angst um meine Augen zu öffnen.Ich hatte Angst was er jetzt gerade denkt.Warum küss ich ihn auch?!
Auch wenn sich unsere Lippen nur kurz ganz leicht berührten, fühlte es sich so verboten an...

Wie konnte sich diese Situation hier hin entwickeln? Warum mach ich sowas? Ich hab wieder alles zerstört! Und trotzdem will ich diesem Jungen jetzt wenigstens in die Augen sehen.Wie soll ich das tun? Ich hab ihn geküsst nachdem ich sagte das ich ihn nicht liebe und darauf sagte das ich Angst davor hätte!
Ich hab auch Angst! So sehr dass mir alles in diesem Moment weh tut...

Dann spürte ich wie er mit seiner Hand an meiner Wange vorsichtig eine Träne, die trotz meiner geschlossenen Augen runterfließ weg wischte.Meine Augen öffneten sich dann vorsichtig und sahen ihn wieder direkt in seine.
Oikawa sah einfach nur verträumt zu mir.Ich führte dann meine Hände die an seinen Wangen waren zu seinem Nacken zusammen und umarmte ihn so etwas hektisch
„T-tut mir leid" stotterte ich nur während ich mich in seinen hoodie krallte

Seine eine Hand ging zu meinem kopf und kraulte ihn ein wenig  während die andere um meinen Hüfte ging.
„Hör auf dich zu entschuldigen" hauchte Er nachdem er seinen Kopf in meine Richtung drehte und ihn auf meiner Schulter ablegte.Ich konnte also seinen Atem wieder ganz genau an meinem Nacken und Hals spüren.

Ich versteckte mein Gesicht in seinem hoodie als ich immer noch in seinen Armen war und konnte seinen Geruch dann noch genauer an dem sanften Stoff wieder erkennen.So blieben wir wahrscheinlich 5 Minuten und ich schaffte es immer noch nicht aufzuhören zu weinen
„(y/n) beruhig dich" flüsterte Oikawa dann worauf er mich vorsichtig von ihm löste und mich ansah.Ich wurde also aufeinmal von der Wärme die er mir gab gerissen und sah diesem Jungen jetzt wieder in seine braunen,glänzenden Augen.

Dann legte ich mich wieder Hin und sah immer noch stumm weinend an die Decke.Oikawa lag sich darauf auch wieder neben mich und sah mich nachdenklich an während er sein Kopf auf seiner Hand  abstütze.Mein Blick ging ebenfalls wieder direkt zu ihm und dann merkte ich auch wie nah er neben mir lag.Ich rückte also noch etwas näher zu ihm und kuschelte mich wieder an seine Brust.
Er lag seinen Arm wieder über mich und zog mich so noch etwas mehr an ihn ran.

So lagen wir da wieder 5 Minuten bis ich mich letztendlich beruhigte.Dann klingelte auch schon wieder mein Handy.Lustlos löste ich mich also von Tooru und griff nach meinem Handy „hey, ich bin da" sagte meine Cousine worauf ich wieder auflegte.Vielleicht ist es besser wenn ich jetzt erstmal Zeit zum nachdenken habe.Zum überdenken
„ich muss los" meinte ich also zu oikawa und wischte mir noch die restlichen Tränen aus meinem Gesicht.Immer noch niedergeschlagen stand ich vom Bett auf und sah zu wie er dies ebenfalls tat.Er brachte mich noch bis zur Tür und sagte jedoch nichts mehr.So ging ich also schon in die Richtung des weißen Autos

PovOikawa

Total verwirrt schloss ich wieder die Haustür und drehte mich gerade wieder in die Richtung der Treppen.Als ich (y/n) kennen lernte, hätte ich nie gedacht dass es irgendwann mal zu sowas kommen würde.Ich fand sie interessant, weil ihre Ausstrahlung mir ein merkwürdiges Gefühl gab, das ich lieber hätte ignorieren sollen.
Mittlerweile hab ich selber auch keine Ahnung was zwischen uns ist.Aber das eben fühlte sich irgendwie so verboten an.
Ich hatte den Drang sie zu küssen, aber ich wusste das ihr das selber auch schaden würde.Trotzdem konnte ich irgendwie nichts dagegen tun

Als sie dann aber so in meinen Armen lag, wollte ich sie am liebsten nie mehr los lassen.Ich wollte so sehr das sie bleibt, aber ich weiß auch das um ihr zu helfen, ich sie verlassen müsste, weil ich das Problem bin...
Ich kann das mittlerweile nur nicht mehr

Ich hab keine Ahnung was ushijima ihr angetan hat, aber im Endeffekt war das auch nicht der Punkt.Er hat was gemacht wodurch sie jetzt Angst hatte zu lieben und sie meinte dass sie nur wegen ihm hier ist.Wenn sie nur wegen ihm Volleyball angefangen hat, macht sie bestimmt auch nicht weiter damit sie ihn irgendwann sehen kann um einfach mit ihm zu reden oder wieder Kontakt mit ihm aufzubauen.Als sie sich beim Trainingscamp wieder von tendou verabschiedete, sah sie ushijima bestimmt auch und er tat es ebenfalls.Er sah jedoch irgendwie geschockt aus.

Wenn sie sich wieder mit ihm vertragen wollen würde, hätte sie das schon längst getan, also ist sie wahrscheinlich auf das komplette Gegenteil aus.Um darüber hinweg zu kommen wird sie zu ihn müssen um ihn auf dem spielfeld gegenüber stehen zu können und dafür muss karasuno erst uns besiegen.Wenn dann noch mehr als Freundschaft zwischen uns wäre, könnte das alles auch nur Komplizierter und schwieriger werden.
An dem Punkt an dem wir uns jetzt jedoch befinden, weiß ich nicht ob man überhaupt noch entscheiden kann was zwischen uns wäre.

Pov(y/n)

Immer noch verwirrt ging ich auf das weiße Auto meiner Schwester zu und stieg ein
„(y/n)?! W-was ist passiert?" fragte sie dann hektisch als sie die Verbände und Pflaster sah.Darauf erklärte ich ihr die ganze Geschichte und beobachtete die beleuchteten Straßen, die wir lang fuhren
„Was sind du und oikawa jetzt eigentlich?" fragte sie mich darauf nur.Ich zuckte mit den Schultern und lehnte meinen Kopf seufzend an den Sitz.Das Gefühl von oikawas Lippen auf meinen konnte ich einfach nicht vergessen.Davon erzählte ich saki jedoch nichts.Ich wollte das am liebsten einfach vergessen.

„Hast du jetzt eigentlich mit iwaizumi Kontakt?" Wechselte ich letztendlich das Thema
„w-wie kommst du darauf?"
„Sag doch" „vielleicht.J-ja, ein bisschen"
Darauf tauschte ein kleines Lächeln auf meinen Lippen auf.Wenigstens eine hat ein wenig Glück

Dann fuhr saki auch schon in die Einfahrt und stieg mit mir aus dem Auto.Als wir im Haus waren ging ich direkt in mein Zimmer und lag mich auf mein Bett.Ich starrte wieder an die Decke und realisierte alles wieder ganz genau.Darauf sammelten sich Tränen in meinen Augen die meine Wange bis zum Kissen runter liefen.Ich spürte diesmal bloß weder ein brennen in meinen Augen noch sonst was.Mein Blick war nur an die Decke gerichtet und wurde immer undeutlicher, bis sich meine Augen letztendlich schlossen und ich einschlief

Immer wenn ich mich so fühlte, schlief ich schnell ein, weil ich dann für einen Moment alles vergessen konnte.Ich schlief einfach ohne nachdenken zu können.Das war meine Flucht vor dieser Welt und diesem Leben.
Trotzdem fühlte es sich wieder total kurz an.

Aufeinmal wurde ich von einem Klopfen geweckt.Erst reagierte ich überhaupt nicht, bis ich an dem Ton das Klopfen erkannte das es nicht von der Tür kam

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1228w~

ℑ𝔰𝔰𝔲𝔢𝔰 -oikawa tōru x Reader Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt