𝑫𝒊𝒆 𝑾𝒂𝒇𝒇𝒆

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Diese Idee stammt nach einer Kurzgeschichte, die ich in Englischunterricht weiter führen sollte😅
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So schnell ich kann, renne ich den ganzen Weg entlang. Sowohl der Mond, als auch die Straßenbeleuchtungen belichteten mir den Weg. Ohne diese Belichtung würde ich absolut die Orientierung verlieren.
Ich blicke mich nicht um. Mein Blick ist starr nach vorne gerichtet. Nur noch wenige Meter weiter und ich befinde mich wohlbehalten in mein Haus.
Hinter mir höre ich das schwere Atmen, sowie die lauten Schritte meines Verfolgers. Ich weiß, dass er nach mir sucht, um mich zu töten.
Ich weiß nicht wie nah er sich hinter mir befindet und ich bezweifele sogar es lebend in mein Haus zu schaffen, aber ich muss es versuchen. Es sind nur noch wenige Meter.
So renne ich immer weiter die Straße runter.

Es dauert nicht lange, da spüre ich seine Präsenz schon nah hinter mir. Sein schwerer Atem streift mein Nacken, sowie seine Finger, die in Handschuhe gepackt sind, an meinem Arm. Angst macht sich in mir breit. Mir entflieht ein kleiner, kurzer Schrei, ehe ich noch schneller zu mir nach Hause laufe. Langsam geht mir die Puste aus, allerdings darf ich jetzt nicht aufgeben, wo ich doch so kurz vorm Ziel bin. Und tatsächlich kann ich schon mein Haus sehen.
Doch ehe ich erleichtert ausatmen kann, muss ich diesen restlichen Weg überstehen.
In meiner Jackentasche suche ich nach meinen Wohnungsschlüssel, den ich auch direkt zu greifen bekomme. Jetzt muss ich nur noch die Tür aufschließen.
Ich sprinte die Treppen zu meiner Wohnungstür hoch und versuche in der hektik die Tür aufzuschließen.
Doch als ich den Schlüssel aus meiner Jackentasche nehmen will, fällt mir dieser aus der Hand. Innerlich verfluche ich mich selbst dafür. Ich hebe den Schlüssel also wieder auf und will gerade die Tür aufschließen, als sich eine Hand in meinen Haaren verfängt und diese mit viel Kraft mein Kopf gegen die Haustür schlägt. Mein Kopf beginnt sofort zu brummen und ich versuche mich aus den Griff zu befreien, was allerdings nicht viel bringt, da mein Kopf ein weiteres Mal mit der Tür bekanntschaft macht.
Alles um mich herum dreht sich und mir ist stark übel. Mit all meiner letzten Kraft versuche ich mich zu wehren, was mir zum Glük auch gelingt. So fest wie ich kann, schlage ich in sein Bauch, wodurch er zurück taumelt und die kleine Treppe runter fällt. Diese Zeit  nutze ich, um endlich meine Haustür aufzuschließen.

Als das endlich geschehen ist, sprinte ich in meine Wohnung und schlage die Tür zu.
Kurz darauf wird heftig gegen meine Tür geschlagen, weshalb ich stark zusammen zucke. Es dauert auch nicht lange, da hört das Klopfen auf und die Person geht die Treppe runter.
Erleichtert atme ich aus. Mein Kopf brummt weiterhin. Die schmerzende Stelle halte ich mit meiner Hand.
Langsam stehe ich vom Boden auf, auf welchen ich mich zuvor niedergelassen hatte, und gehe ins Badezimmer, um etwas gegen meine Kopfschmerzen zu suchen, wo ich kurz darauf auch Tabletten finde und in die Küche gehe, um mir ein Glas Wasser zu machen und damit eine der Tabletten runterschlucke.
Während ich das Wasser trinke, beruhige ich mich auch von der ganzen Aufregung.
Wenige Minuten sitze ich noch am Tisch, als ich dann ein Poltern in meiner Wohnung höre.
Ich schrecke wieder auf und nehme mir instiktiv ein Messer, bevor ich aus der Küche trete.

Ich gehe dem Geräusch nach und komme dann in mein Wohnzimmer an, wo ich von einer kühlen Luft empfangen werde. Jetzt sehe ich, dass die Terassentür geöffnet ist.
Meine Augen werden riesig und ein weitere Mal verfluche ich mich selbst. Diesmal allerdings dafür, dass ich diese verdammte Tür nicht abgeschlossen hatte.
Weiter kann ich allerdings nicht denken, da ich direkt an die Wand gedrückt werde. Meine Hand wurde so stark zerquetscht, weshalb ich das Messer fallen lasse.
Der Typ, der mich auch vorhin verfolgte, blickt mit seinen kalten Augen in meine und hält mir eine Waffe vor mein Gesicht.
,,Ich glaube die gehört dir", sagt er mit seiner kalten, dunklen Stimme.
Tatsächlich handelt es sich um die Waffe, die ich zuvor verloren hatte, nachdem ich meinen Mann damit umbrachte.
Die Waffe hält er nun an meinen Bauch. ,,Ich bring sie dir zurück, denn jeder bekommt, was er verdient."
Darauf drückt er ab. Er verlässt mein Haus und lässt mich am Boden liegen, wo ich langsam verblute und vor mich hin sterbe

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⏰ Letzte Aktualisierung: Jan 24, 2021 ⏰

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𝑯𝒐𝒓𝒓𝒐𝒓 𝑲𝒖𝒓𝒛𝒈𝒆𝒔𝒄𝒉𝒊𝒄𝒉𝒕𝒆𝒏Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt