Der Tag an dem die Katastrophe begann

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Es sind nun 2 Monate vergangen, ich war immernoch im Grundkurs meiner Ausbildung und es begann nun alles etwas spannender zu werden. Wir durften nämlich heute uns zu wem hinsetzen und es selber ausprobieren.... Es war heute Mittwoch, also nicht mehr lange und es wäre wieder Wochenende wo ich eh nur in meinem Zimmer sitzen und nicht machen würde, also nutze ich die Zeit heute... ich habe beobachtet, dass der Mann, der mir am ersten Tag aufgefallen ist immer Dienstags und Freitags nicht da war, da aber Mittwoch war, sehe ich ihn heute, und kann ihn wieder anstarren wie die letzten Wochen. Natürlich hatte ich auch in den letzten Wochen mit Kelly, dem Mädchen was mich total geflasht hat gesprochen.... eigentlich hat sie mich ja angesprochen, ob sie ihr Handy in meinen Rucksack geben kann, da ich ihn in der Rauch Pause mit rüber auf die Terrasse nahm, und so kamen wir damals ins Gespräch, und ich habe auch an dem Tag seine Anwesenheit gespürt. Und mein Körper schrieb immer mehr danach den ersten Schritt zu wagen.... und das tat ich heute. Als wir in seine Abteilung mussten, standen wir neben seinem Platz, und ich spürte regelrecht seine Blicke auf mir und wie sie mich a zogen, diese Grauen Augen.... sie zogen mich magisch an.... Nicht wie ein Magnet sondern wie etwas viel stärkers, wie ein schwarzes Loch, was ich zu drohen viel, in eine tiefe Unendlichkeit mit so vielen Fragen, die eine Antwort wollten. Da ich meine Brille aufhatte, konnte ich seinen Namen auf seinen Kopfhörer erkennen, und wiederholte ihn so lange in meinem Kopf, bis ich wieder am Computer saß und ihm in Skype schreiben konnte. Doch das sollte noch dauern, da wir erst Monate später selber Telefonieren sollten.
Dazwischen war die berufschule gewesen, wo ich eigentlich ganz gut zurecht kam. Abgesehen vom Streit mit Kelly, wo ich der Magersucht wieder verfiel.

Am 16. April war es dann so weit.... Es war gerade mal 6 Uhr morgens, als ich ins Büro kam. Ich ging auf die Terrasse mit einem Kaffee und schaute auf mein Handy, schreib meiner mom, ich sei im Büro und stecke das Handy wieder ein. Ich war ganz nervös um ehrlich zu sein, ich hatte eine schwarze Jeans, ein schwarzes Shirt und eine Weste an. Ich war so fokussiert was ich sagen sollte, dass ich sein Guten Morgen ganz überhört hatte. Jedoch nuschelte ich es schnell, damit es nicht unhöflich war. Es waren noch andere aus seiner Abteilung auf die Terrasse gekommen, dadurch konnte ich ihn nicht ansprechen, aber nun wusste ich seinen Namen, ich hatte ihn mir Monate lang merken müssen, und nun hielt ich es nichtmal 5 Minuten im selben Raum aus, ohne dass ich dachte ich verbrennen von innen.

Ich rauchte fertig und ging dann zu einem Platz in unserem Bereich. Ich setzte mich, startete den PC und hörte wie die Abteilung ins Büro zurück ging. Das war es! Ich öffnete Skype. Ich tippte : Roman Binder
Meine Hände zitterten leicht, und ich überlegte was ich nun schreiben sollte... doch alles was mir in den Sinn kam war ein einfaches "Hey...", mehr brachte ich nicht. Ich legte das Fenster schnell runter, dass ich meine Blamage nicht mehr sehen musste und öffnete alle Programme die ich brauchte. Ich bekam eine Nachricht angezeigt. Es war sein Chat... er hatte wirklich geantwortet, ich merkte wie mir schlecht wurde und ich versuchte echt ruhig zu bleiben.
"Hey, du kannst dich noch an mich erinnern?" stand da.... ich musste grinsen und tippte schnell: "Wie sollte ich dich vergessen?"....

Wir schreiben noch hin und her und ich musste dann durch atmen, sperrte meinen PC und ging eine Rauchen. Ich zitterte am ganzen Körper, so nervös und aufgeregt war ich. Er war genauso im schrieben wie ich es in Erinnerung hatte, wie ich seine Stimme und seine Kleidung in meinem Gehirn eingebrannt hatte, so würde ich diese Worte nie vergessen. Ich stellte mich beim Eingang der Terrasse hin und zündete mir eine an. Plötzlich spürte ich Hände an meinem po leicht streichen. Ich drehte mich ruckartig um und musste sofort grinsen, als ich sah, dass er an mir vorbei ging. Mein Herz setzte aus, als der Wind wehte und ich sein Parfum riechen konnte, da er nicht weit weg von mir stand.
Ich hätte bei jedem anderen ein trara gemacht, weil er mir an den arsch fasste, aber es hätte auch ein Versehen sein können, da ich wirklich dumm gestanden bin.
Ich schaute immer wieder unauffällig rüber, ich wollte nicht dass es einer merke und schon gar nicht er selber.... plötzlich hörte ich Kelly guten morgen sagen. Sie klang müde und dennoch war sie fröhlich mich zu sehen. Ich umarmte Sie und lächelte Sie an. Sie sagte mir ich sah heute gut aus, und ich schwärmte von ihrem Outfit. Sie sah echt sexy aus, aber die Art von sexy wo ich wusste, ich werde immer schwach sein, aber ihre beste bleiben( Was auch bis heute so ist😅). Wir redeten kurz und gingen dann runter in unsere Abteilung. Bevor ich die Tür rein ging, sah ich ihn noch einmal an, und er sah mich an. Unsere Blicke trafen sich und ich konnte mir ein grinsen nicht verkneifen....
Es fühle sich alles so bunt plötzlich an, so bunt wie ein halber Regenbogen.

Das dumme Lamm und der Masochistische LöweWo Geschichten leben. Entdecke jetzt