Snowflake:
Als ich die Treppen runter lief und nicht mehr zu sehen war, höre ich die Tür zufallen. Raus aus dem Gebäude, sehe ich mich erst einmal um. Damit ich überhaupt weiß, in welche Richtung laufen muss. 'Hätte ich doch erst gefragt wo lang ich muss' kam mir der Gedanke etwas zu spät und als ich mir dachte, von mein Handy das Navi zu benutzen, fiel mir ein, dass mein Akku alle ist. Nach einigen schritten bemerke ich, dass es hier Itaewon ist, also Wohnt er hier und muss auch nicht soweit laufen.
Langsam schlendere ich den weg entlang, versuche irgendetwas zu erkennen, wo wir gestern vorbei gelaufen sind. Nach einigen Minuten sehe ich die Gasse, indem wir uns versteckt hatten. Dabei schmunzele ich und mein Bauch fing an zu kribbeln. Denke an diesen Moment, wie nah wir uns standen und uns in die Augen sahen. Aber wieso bekomme ich solche Gefühle, ich verstehe es immer noch nicht. Wir kannten uns kaum und dennoch fühlte es sich an, als würden wir schon seit Jahren befreundet sein.
'Bild dir nichts ein. Er hat dir nur geholfen und das wars, wenn er wüsste, was du gerade denkst, würde er dich auslachen'. Mit diesen Gedanken lief ich weiter und Träumte wieder vor mich hin.
Seit einigen Monaten, eigentlich schon fast ein Jahr lang, habe ich komische Träume, die mir nicht aus dem Kopf gehen. 'Sehe dauernd eine Männliche Person neben mir, aber das Gesicht nicht. Jedes mal versuch ich das Gesicht zu erkennen, aber genau dann wach ich auf. Zum Beispiel sehe ich, dass ich Abends irgendwo Hoch oben bin irgendwo sitzend, dass sich jemand sich neben mich hinstellt und sich die Sterne ansieht. Das ich auf der Straße beobachtet werde oder das ich mit jemanden am Strand bin. Ich werde aus meinen Träumen nicht schlau'.
Plötzlich werde ich angerempelt von jemanden, erschrocken sehe ich auf, der Typ beschwert sich, dass ich besser auf passen soll. Er hat glück, dass ich jetzt keine Lust habe auf eine Diskussion, deswegen Entschuldige ich mich einfach und wollte eigentlich weiter gehe, bis ich merke, dass ich vor meinem Hotel stehe.
"Endlich bin ich in meinem Zimmer", seufze ich auf. Schnell durchsuche ich mein Koffer nach mein Ladekabel. Gefunden, schließ ich mein Handy an. Während es lädt, gehe ich schnell Duschen. Aus der Dusche, abgetrocknet, im Bademantel, nehme ich mein Handy und schalte es ein. Neben bei hole ich noch mein Glätteisen raus, stecke es in die Steckdose, damit es heiß wird. Sehe wie die Nachrichten nach einander, meinen Sperrbildschirm ploppen.
13 Entgangene Anrufe: Jina
48 Nachrichten: Jina
Und noch andere aus Deutschland. Jetzt kann ich mich auf eine Standpauke freuen. Juhu. Also rufe schnell Jina an, die sich anscheint sehr sorgen macht. "Hallo Jina? - Ja, mir geht es gut - Ah, ja, tut mir leid, mein Akku hatte den geist aufgegeben - Nein, ich war nicht im Hotel - Wo ich war? - Ich erzähle dir alles, wenn wir uns sehen, es ist zu lang - du hast früher Feierabend? Ja, es ist auch Samstag - Ja, jetzt ist es 12:23Uhr, dann treffen wir uns in einer Stunde - ok, ich warte dann vor dem Hotel auf dich - Tschüss".
Nach dem Gespräch, mache ich mich also fertig. Meine langen Locken zu glätten dauert schon eine Halbe stunde. Die Haare fertig geglättet, binde ich mir ein Pferdeschwanz und richte mein Pony. Danach trage ich mir ein leichtes Make up auf, dünn gezogene Eyeliner und um meine Lippen, ziehe ich ein Lipliner in einer matten Nude Farbe, danach trage ich in der selben Farbe, ein Lippenstift auf. Jetzt muss ich mich nur noch Anziehen. Ich nehme mir ein Weißes lockeres Crop top, die kurze Ärmel hat, darunter eine etwas lockere graue Mom Jeans, die ich etwas hochkremple und als Jacke, meine schwarze Doubleface-Bikerjacke. Als schuhe, trage ich meine schwarzen Biker-Stiefeletten mit dicken Sohlen. Zuletzt sprühe ich noch mein Lieblings Parfüm auf mein Hals. Ready to go, nehme ich noch mein Mini Rucksack, indem sich schon all meine Nötigen Sachen befinden.
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Your love is like the sun, it's born into the darkness
FanfictionEine junge Frau, die zwischen Realität und tag/nachtträumen lebt und ihren monotonen Leben, nie eine Bedeutung gab. Beschloss eine Auszeit zu nehmen, um wieder Atmen zu können. Obwohl sie die Erste Regel als Fan kennt, kann sie ihre Gefühle nicht Ko...