Es geht um ein Mädchen namens Anna.
Sie lebte zusammen mit Eren, Armin, Erwin und Levi in Shiganshina.
Ihre Eltern kamen ums Leben als sie 3 Jahre alt war.
Somit zog Erwin sie auf wie seine eigene Tochter.
Doch eines Tages veränderte sich vieles, un...
Ich traute meinen Augen nicht, ich hätte mit allem gerechnet aber nicht mit ihm. "L-l-levi...bist du das w-wirklich..?", ich ging auf ihn zu. Vorsichtig legte ich meine Hände auf seine Wangen, er schaute leicht genervt und zugleich beschämt zur Seite. Ohne viele Worte schlug ich meine Arme um ihn und drückte ihn fest an mich. Immernoch genervt erwidert er meine Umarmung nicht sondern befahl mir das ich ihn los lassen soll, daraufhin löste ich mich langsam von ihm und blickte ihn besorgt in die Augen: "..ist alles okay? hab ich was falsch gemacht?? War ich zu aufdringlich? Tut dir vielleicht was weh..? Es tut mir leid ich woll......", er unterbrach mich und sprach mit einem ernsten Ton: "Sein endlich leise Anna...! Deine ewigen Entschuldigungen gehen mir schon seit klein auf gegen den Strich! Du hast dich in den letzten 6 Jahren kein Stück verändert...du bist immer noch die nervige Göre von damals!", mit diesem Satz ging er eiskalt an mir vorbei. Ich blickte leer ins nichts, mir kamen die tränen...was ist nur passiert in den letzten Jahren....was hat sich geändert das Levi so kaltherzig zu mir ist? Hab ich ihm nie etwas bedeutet?? Ich machte mir so viele Gedanken, dass ich garnicht merkte wie Armin mir von hinten einen Arm umlegt und meinen Kopf auf seine Schulter legte: "Mach dir keine Gedanken... vielleicht hatte er einen schlechten Tag oder ähnliches...denk einfach nicht weiter darüber nach okay..." flüstert er mir zu, während er mir durch die Haare geht. Während ich ihm zustimmte mit einem nicken wischte ich mir meine tränen weg. Ich ging wieder zu meinem Pferd und bestieg es, als Levi seine Leute zu sich ruft und meinte das er mit uns mitkommt. Ich blickte zu Hanji mit einem fragenden Blick, jedoch zuckte sie nur mit den Schultern. Da Hanji das Kommando hatte, hatte sie die Oberhand und durfte alleine entscheiden ob er mitkommen darf oder nicht. Sie entschied sich das er und seine Leute mitkommen dürften, aber nur unter paar Bedingungen....
1. Sobald man den Eindruck hat, dass sie verdächtig rüber kommen werden sie auf der Stelle hingerichtet 2. Das Levi der Kapitän von seinen Leuten ist spielt keine Rolle mehr, absofort stehen sie unter des Kommando von Hanji 3. Wenn irgendwer irgendwem zu schaden bringt, egal mit Worten oder Schläge werden sie verbannt
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(Damit ihr euch diese Kutsche Vorstellen könnt)
Levi und seine Leute stimmten den Bedingungen zu. Sie durften mit einer der überdachten Kutschen mitfahren. Währendessen stieg ich wieder auf mein Pferd und ritt vorne neben Hanji und Armin mit, jedoch konzentrierte ich mich nicht mehr auf meine Umgebung, sondern war mit den Gedanken bei Levi. Er hat sich so verändert...der Gedanke das er so kalt geworden ist verletzt mich aufs neue....liegt es daran das Erwin.. gestorben ist? oder vielleicht daran das er genauso wie ich alleine unterwegs war? Oder liegt es doch nur an mir......? Ich holte tiff Luft, schaute hinauf zu den Baumkronen und betrachte den Sternenhimmel. Mit der Zeit wurde ich immer müder, ich sagte einen der Kutschenfahrer das er mein Pferd weiter reiten darf. Ich tauschte mit ihm Platz, jedoch ging ich in die Kutsche hinein und mein Blick blieb bei Levi stehen der auf den Boden saß und wiederum auch mir in die Augen schaute. Ohne Worte ging ich auf meinen Schlafplatz, machte es mir bequem und versuchte ein wenig zu schlafen.
~3 Stunden später~
Durch ein rütteln der Kutsche wurde ich wach, ich schaute mich um und erblickte erneut Levi wie er gerade seine Schwerter schärft. Wiedereinmal musste ich an seine Worte von gestern denken, ich blickte traurig zu Boden als einer der Fahrer meinte das wir bald eine Stadt erreichen. Ich stand vorsichtig auf und ging vor zum Fahrer, ich saß mich rechts neben ihm und erblickte von weitem tatsächlich eine Stadt. Ich streckte mich und gähnte kurz, der Fahrer neben mir lachte nur und fragte mich ob ich gut geschlafen habe, daraufhin nickte ich mit einem lächeln im Gesicht. Plötzlich nahm ich eine Stimme rechts neben mir wahr, ich drehte meinen Kopf zur Seite und erblickte Armin der mir ein guten Morgen gewünscht hat. Mit einem weiteren lachen im Gesicht wünschte ich ihm auch einen guten Morgen, als er plötzlich was aus seiner Tasche nahm, die Link neben ihm an seinem Pferd hing und überreichte es mir. Es war ein, in Tuch eingewickeltes Brot. Ich bedankte mich bei ihm, er nickte kurz und ritt wieder nach vorne.
~Zeitsprung~
Wir näherten uns der Stadt, es war ungewöhnlich ruhig. Vor einem riesigen Tor standen wir, es hatte keine Tür oder ähnliches, es war einfach nur ein Torbogen. Wir ritten hinein, ich schaute mich um, jedoch konnte ich keinerlei menschen erblicken. Ich stieg von der Kutsche und ging zufuß weiter als plötzlich Levi neben mir ging, ich erschrak mich kurz und schluckte schwer. Komplett nervös wusste ich nicht was ich tuen oder sagen sollte, doch das hat sich dann auch geregelt als er zuerst das Wort ergriff: "Als erste wollte ich mich für gestern entschuldigen, das war nicht richtig von mir...zweitens hast du eine Ahnung ob diese Stadt verlassen ist oder sich die Menschen versteckt halten? Den soweit ich mitbekommen habe kannst du das anhand der kleinsten Geräusche erkennen, stimmt's?", ich nickte und sprach das es okay ist wie er reagiert hat gestern, das er sich deshalb keine sorgen machen muss. Jedoch sagte ich ihm auch das es stimmt das ich das kann, aber es gerade schwer ist da wir zu viel Lärm machen das ich mich auf irgendwas konzentrieren könnte. Daraufhin sagte er das er es versteht. Ich wusste nicht was ich darauf antworten sollte, deshalb entschied ich mir nichts zu sagen. Jedoch ging er, obwohl er auch nichts mehr sagte, weiterhin neben mir. Diese Stille wurde immer unangenehmer, als ich ihn fragte ob irgendwas vorgefallen ist in den letzten Jahren, weshalb er so gefühllos geworden ist...jedoch sagte er das er darüber nicht reden will. Wieder einmal landet mein Blick nach unten und ich nickte nur stumm.