bambi

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Da schreitet er dahin, der Hirsch. Und sein Geweih schwebt stattlich. Und weil sie es so sehr bewundern, sehen sie daran das Blut nicht. Aus der Ferne scheint er so makellos und ehrlich, doch seine Nähe tötet bald, ist er doch kalt und hässlich. Seine Augen trügen, denn meist blickt er nur flüchtig. Doch schafft man es in ihre Tiefe, spiegelt sich darin das Licht nicht. Sein Fell, es glänzt und schimmert. Er hat keine Kanten, keine Ecken. Doch fressen sich durch seine Haut alte Wunden, neue Zecken. Nichts an ihm ist biegsam, ihm fehlt jede Zärtlichkeit. Seine Hände sind nur Hufen und ein Huf kann nicht zärtlich sein. 

Und hätten sie nicht nur Augen für ihn, dann würden sie sie sehen. Aufgerissen liegt sie dort und niemand hört ihr Flehen.

nichts und wieder nichtsGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt