Einige Tage hat Franco mit Oli die Tagesschicht und sieht Neyla dadurch nicht.
Sie kümmert sich um seinen Haushalt, erträgt auch zwischendurch Teresa, die immer wieder mal kurz auftaucht und Sachen vorbei bringt, die angeblich für den Besuch sind.
Neyla ist in dem Glauben, dies sei mit Franco abgesprochen und kümmert sich nicht um Teresa.Nachdem Oli und Franco die Dienste hinter sich haben und am letzten Abend jeweils zu Hause ankommen, fällt Franco plötzlich auf, dass einige Wertsachen fehlen und kommt zu Oli rum.
Wütend fragt er gleich "wo ist Neyla?"
"Gerade noch mit Sam und Baby unterwegs" antwortet Wibke erstaunt und fragt "was ist denn los?"
"Bei mir verschwanden eine Reihe Wertgegenstände und das kann ja nur Neyla gewesen sein, denn die war ja die letzten Tage auch bei mir drüben zum Putzen und Joker versorgen" zischt Franco wütend.
Neyla ist darüber zurück gekommen und erklärt "deine Schwester war mehrfach da und hat Sachen für euren Besuch vorbei gebracht. Da sie sagte, es sei mit dir abgesprochen hab ich mich da nicht weiter gekümmert."
"Ja klar, andere beschuldigen. Geh weg, ich überzeuge mich lieber selber" zischt Franco wütend, stürmt in Neylas Zimmer, wühlt in ihren Sachen und verteilt alles durch den Raum.
Natürlich findet er nichts und giftet "war klar, du hast es vermutlich schon verkauft" und greift Neyla an um ihre Taschen zu prüfen.
"Franco es reicht" donnert Oliver lautstark und zieht Neyla zu sich um sie in Wibkes schützende Arme zu schieben.Nach ein paar Sekunden zischt Franco plötzlich "Oli, du deckst eine Diebin?!"
"Ob Neyla schuldig ist steht doch gar nicht fest. Du hast ihr Zimmer durchwühlt und nichts gefunden" antwortet Oliver etwas lauter als nötig und bittet dann leiser "Neyla, dreh bitte deine Hosentaschen auf links."
Neyla tut um was Oli sie bittet und alle sehen nur gähnende Leere.
Neyla steht geschockt, erstarrt und bleich halb hinter Oli und kann Francos Reaktion nicht verstehen.
Der zischt plötzlich "Teresa würde in meiner Abwesenheit mein Haus niemals betreten und ich frag mich, welche Sachen sie angeblich da gelassen haben soll. Also lügt Neyla eindeutig."
"Klar, das dumme Straßenkind lügt und stiehlt ja grundsätzlich" zischt Neyla plötzlich und erklärt dann "ich glaube ich gehe wieder in meinen Wald, wo niemand ist der mich zu Unrecht beschuldigt. Die Einsamkeit war schon immer mein bester Freund."Wibke sieht sie überrascht an und sagt "nein, das machst du nicht. Du bleibst und Franco befragt mal seine Schwester, denn die war wirklich da, ich hab sie zumindest zweimal gesehen."
Franco starrt Wibke und Neyla wütend an und stapft die Treppe runter.
Bevor er sich von Oli verabschiedet zischt er noch "ihr glaubt dieser forma femminile di vagabondo auch wirklich alles."
Er geht und Neyla beteuert mit Tränen in den Augen "ich hab nichts genommen, ich schwöre es."
Oli geht zu ihr und bittet "beruhige dich. Wir zwei glauben dir und bitte, weglaufen ist keine Lösung."
Wibke fügt an "du darfst uns nie belügen. Solange du immer ehrlich bist brauchst du vor uns keine Angst haben."
Neyla sieht Oli an und bittet "nimm bitte Francos Hausschlüssel in Verwahrung und gib ihm den zurück. Ich verzichte lieber auf den Lohn und werde nicht mehr bei ihm arbeiten."
Oli sieht sie überrascht an und sagt "du weißt, das heißt weniger Geld?!"
Neyla senkt den Blick und nickt zögernd, erklärt leise "ich hab auch schon mit nichts überlebt."
Traurig verkrümelt sie sich in ihr Zimmer und Oli geht, nach einem Blick zu Wibke, rüber zu Franco."Hier, dein Hausschlüssel. Neyla möchte nicht mehr hierher kommen. Du musst dich jetzt wohl um Joker und den Haushalt selbst kümmern oder jemand anderen suchen" erklärt Oliver ihm und Franco schaut überrascht auf seine Schlüssel.
"Ich hab nicht gesagt, dass sie gekündigt ist" platzt Franco erschreckt heraus und Oli sagt nur "sie verzichtet auf den Lohn und gibt den Schlüssel zurück, damit es nicht mehr heißt sie hätte dich beklaut. Übrigens war dein Lohn der Teil, den sie zur Rückzahlung der Schulden nahm. Das wird sie nun von dem anderen Lohn von uns machen und hat nur noch 10,-€ im Monat."
"Sie kann doch weiter hier arbeiten" antwortet Franco entgeistert und Oli schnappt zurück "nach den Anschuldigen und deiner Reaktion eben würde ich auch nicht mehr für dich arbeiten wollen. Das hat mit Vertrauen zu tun."
Oliver geht zurück in sein Haus und erzählt seiner Frau von Francos Unverständnis.Franco beschließt zu seiner Schwester zu gehen und sie zu fragen.
Bei Teresa findet er auf dem Flurschrank seinen Ersatzschlüssel und seine Armbanduhr.
"Äh, Teresa?! Meine Uhr und mein Ersatzschlüssel liegen hier" bemerkt Franco und Teresa erklärt "ja natürlich. Diese komische Haushaltshilfe von dir hat mir das gegeben."
"Einer von euch lügt. Quartier den Besuch ein wo du willst, aber nicht bei mir. Ich will weder dich noch Neyla vorerst sehen" zischt Franco, nimmt seine Sachen und geht.
"Franco warte" ruft Teresa ihm nach und erklärt "es tut mir leid. Ich hab deine Sachen genommen. Diese Neyla sollte verschwinden. Ein Straßengör als Haushaltshilfe, ehrlich Franco?! Da gibt es bessere."
"Teresa, diese Frau will auf Lohn verzichten den sie braucht um Schulden zu zahlen und wenn sie nur Olis Lohn nimmt dann hat sie nur noch 10,-€ im Monat. Du ruinierst einfach ein Menschenleben ohne Skrupel und belügst mich noch?! Du bist nicht besser wie Rebecca" antwortet Franco sauer und lässt seine Schwester dann stehen.Er läuft zu Fuß nach Hause und überlegt nun wie er sich bei Neyla gebührend entschuldigen kann und hofft sie verzeiht ihm.
Er ruft Oliver an und bittet um Hilfe.
Oli verspricht ihm zu helfen und bittet ihn, das Thema erst morgen zu klären.
Franco erkennt endlich, dass nicht alle Frauen wie Rebecca sind, hofft Neyla kann ihm das alles verzeihen und wird wieder bei ihm zu Hause als treue Hauselfe anfangen.
Er beschließt sie für den nächsten Tag zum Mittagessen einzuladen und sucht im Internet nach dem nächsten Blumenladen.
Nachdem das alles erledigt ist geht er nochmal mit Joker spazieren und legt sich danach schlafen.
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Schrei nach Leben *pausiert*
FanfictionFranco, verbittert nach der Trennung von seiner Freundin Rebecca, hat die Nase voll von Frauen und genießt das Partyleben in vollen Zügen. Oliver, in einer glücklichen Ehe mit Wibke und bodenständig mit einem schönen Häuschen, in Francos direkter N...