Bitte gebt mir ein Feedback, ob ihr die Geschichte mögt! Es werden aufjdenfall immer wieder neue Kapitel hochgeladen.
Falls ihr irgendwelche Fehler findet: Verbesserungsvorschläge sind erwünscht:)
Bitte beachtet die Grammatik- und Rechtschreibfehler nicht oder schreibt sie mir :)
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Es ist 20:55 Uhr.
Ich sitze auf meinem Bett und trinke meinen Tee während ich meine derzeitige Serie „Arrow" anschaue. Ich decke meine Beine ein und lehne mich gemütlich zurück zur Lehne von meinem Bett. Plötzlich klingelt es und ich warte bis jemand vielleicht die Tür auf macht, doch mir fällt ein, dass Mama schon schläft, weil sie doch morgen Frühschicht hat und mein Bruder bei Papa ist. Also gehe ich genervt zur Tür und schaue dann durch den Spion. Es ist Connor Bould, mein heißer Nachbar, der sportlich gebaut ist und in die Oberstufe geht. Er hat braune Haare und ein markantes Gesicht. Ich öffne die Tür. Er haltet sein Handy in der rechten Hand und lächelt scheu. Er begrüßt mich: „Hi" „Hi", ich begrüße ihn zurück und darauf sagt er mir warum er klingelt: „Meine Mutter macht gerade was zu Essen und bräuchte drei Eier, also... falls ihr welche da habt wäre das nett, wenn ihr uns welche geben könnt."
Ich bin fixiert auf seine schöne Augen und realisiere, dass er eine Antwort von mir verlangt. „Ehm... Okay, ich schau mal schnell nach." „Danke." Er lächelt mich an und ich lächle ihm zurück. Ich schließe die Tür und laufe zur Küche. Die Eierpackung steht gleich in der Mitte und ich hole sie raus. Ich öffne sie und sehe zwei Eier, die mit Gesichtern und männlichen Gliedern bemalt sind. Das kann doch nicht wahr sein! Ich kann Connor doch nicht solche Eier geben, aber er braucht sie doch? Die Eier sind so beschmiert, weil Sean, mein schwuler bester Freund, sie angemalt hat als wir eigentlich Eier machen wollten, aber die Pfanne dreckig war und ich sie nicht putzen wollte. Connor beachtet mich sowieso nie, also kann ich ihm die Eier geben. Es interessiert mich eh nicht was er von mir denkt. Oder doch? Doch es interessiert mich und wenn ich ihm die Eier gebe, dann beachtet er mich auch vielleicht mehr in Zukunft. Ach egal, ich gebe ihm jetzt einfach die Eier, ich kann ja nichts verlieren! Ich gehe zurück zur Tür, öffne sie und strecke gleich meinen Arm aus um ihm die Eier zu reichen. „Wir haben nur zwei.", sage ich ihm bevor die Eier in seiner Hand sind. Er antwortet: „Zwei sind besser als gar keine... Danke." Er lächelt mich an und hat mir die ganze Zeit dabei in die Augen geschaut. Er guckt runter zu den Eiern und grinst. „Was ist denn mit denen passiert?", fragt er mich mit einer amüsierten Miene. „Mein Kumpel hat die mal angemalt.", antworte ich beschämend, aber trotzdem lächle ich. Er schaut auf sein Handy und schaut mich dann wieder an und meint: „Ja ich muss dann auch wieder hoch. Danke nochmal für die Eier." „Kein Problem... Also dann Gute Nacht.", ich lächle ihn an und er macht sich auf den Weg nach oben. Während er die Treppen hoch geht, schaut er nochmal runter zu mir und lächelt mich an und ich ihn zurück. Ich muss das aufjedenfall meinen drei besten Freunden Sean, Kate und Sarah berichten, aber irgendwie habe ich gerade kein Bock. Ich beschließe ihnen erst morgen zu schreiben.
Es ist jetzt 22:22 Uhr.
Ich bin heute irgendwie voll müde und deswegen gehe ich jetzt auch schlafen. Ich schließe meine Augen und denke an vorhin, als Connor geklingelt hat. Hat der eigentlich eine Freundin oder ist der Single? Naja mir egal, der interessiert sich eh nicht für mich.
Es ist jetzt 7:30 Uhr.
Mein Wecker klingelt, aber ich will meine Augen nicht öffnen und ich liege gerade voll bequem. Ich lasse ihn einfach laufen. Irgendwie fängt des an mich zu nerven. Ich bewege meinen Arm mit einer leichten Bewegung zum Stuhl, worauf mein Handy liegt, und greife nach dem Teil. Ich mach es an ohne mein Augen zu öffnen und drücke mehrmals auf den Bereich im Display drauf, wo der „Beenden" Knopf drauf sein müsste. Nach ein paar Klicks hat das Klingeln endlich aufgehört. Ich habe vergessen diesen blöden Wecker für die Ferien auszumachen. Ich versuche wieder in meine vorherige Position zu gehen, aber es klappt einfach nicht. Nach ein paar Minuten still Liegen und Versuchen wieder einzuschlafen, merke ich, dass ich aufs Klo muss und zwar dringend. Genervt von allem stehe ich, mit den Augen geschlossen auf und suche mit meinen Füßen meine Schlappen. Auf dem Weg zur Toilette wird es immer heller, obwohl meine Augen zu sind. Das nervt total. Im Klo ist es so hell, dass ich meine Augen zukneifen muss. Ich erledige mein Geschäft. Wieder in meinem Bett greife ich nach meinem Handy und mach es an. Ich öffne zum ersten mal meine Augen und gehe direkt mein Handydisplay dunkler machen, weil meine Augen heute noch nicht so viel Helligkeit ertragen. Ich sehe eine Benachrichtigung auf Facebook und sehe, dass es was mit Connor zu tun hat. Es ist eine Freundschaftsanfrage von ihm und ich nehme sie natürlich an. Mich würde interessieren was er für Fotos hat. Ich drücke auf sein Profil und schaue durch seine Galerie. Ich entdecke ein Foto von ihm mit einem Mädchen drauf. Der Untertitel lautet: Für dich würde ich alles tun. Ich seufze und flüstere: „War ja klar."
Jetzt nachdem ich meine Musik angemacht habe, liege ich auf meinem Bett, mit meinen Augen geschlossen. Vielleicht ist sie gar nicht seine Freundin. Oh man Madison hör auf dir schon wieder irgendwie Hoffnung aufzubauen nur weil er dir eine Freundschaftsanfrage geschickt hat. Immer wenn ich mit einen hübschen Jungen in Kontakt trete, erhoffe ich mir irgendwas. So ein Bullshit! Ich könnte schon wieder kotzen oder mir eine Kugel verpassen. Ich lache auf, weil ich mal wieder an so etwas lächerliches denke.
Ich stehe auf und gehe zur Küche um ein Müsli zu essen. Auf der Müsliverpackung sehe ich ein Zettel von Mama worauf steht: Madison bring den Müll raus. Oh man konnte die den Müll nicht einfach rausbringen, als sie zur Arbeit gegangen ist? Ich zische: „So eine Olle!"
Ich trinke etwas, hole den Müll und gehe aus der Haustür. Unten angekommen, denke ich mir: „Das kann doch nicht wahr sein!" Es regnet und ich bin mit meinen Schlafklamotten und Schlappen rausgegangen, besser kann es heute doch nicht laufen! Ich schaue mich um und sehe niemanden, also renne ich zu den Müllcontainern. Ich nehme den Müll auf nur eine Hand und versuche mit der anderen, den Container aufzumachen. Mir fällt ein Karton runter und ich fluche leise: „Boahr Alter ich schwöre ich ticke aus. So ein Scheiß." Als ich den Karton, wieder aufheben will, hebt es jemand anderes auf. Es ist Connor. Er hat Shorts an und ein ganz simples weißes T-Shirt. Durch den Regen kann man sein Körper sehen und dieser Anblick gefällt mir. Er öffnet den Container und schmeißt den Karton rein und seinen Müll. Ich schmeiße meinen rein und sage ihm: „Danke." „Kein Problem.", er lächelt und wir bewegen uns in Richtung Haustür. „Durch deinen Eiern hat meine Mutter gestern gute Omletts gemacht", berichtet er mir, „Ah ok", ich lächle und frage daraufhin: „Und was hat deine Mutter zu den Eiern gesagt?" „He? Was meinst du?", fragt er und ich antworte: „Ja die waren doch bemalt." „Ah so... Ja nichts glaube ich", er lacht und er sieht einfach nur toll aus. Er öffnet die Tür und lässt mich zuerst rein. Ich öffne die Aufzugtür und lasse ihn rein. Daraufhin drückt er auf die Knöpfe 4 und 5. Es ist ruhig und ich überlege, was ich vielleicht sagen könnte damit wir ein Gespräch haben, aber jetzt ist es zu spät denn wir sind im 4. Stock angelangt. Langsam bewege ich mich nach vorne um die Tür zu öffnen, doch er kommt mir zuvor und öffnet für mich die Tür. Mir wird heiß und ich merke ich werde rot.
Wieder zu Hause betrachte ich mich im Spiegel und ich sehe, dass ich einfach nur schrecklich aussehe. Ich habe eine sehr breite Jogginghose an, ein Pullover, welches ich schon fünf Jahre habe, also seit ich 10 bin und worauf Herzen und ein Einhorn zu sehen ist und meine Stoffschlappen, die ich jetzt ausziehe, weil sie nass geworden sind. Connor hat mich so gesehen! Das ist eine Sünde! Ich versuche mich innerlich zu beruhigen und denke wieder an das Bild mit dem Mädchen. Er hat sowieso kein Interesse an mir. Ich sehe aus wie eine 0 während die anderen Mädchen alle aussehen wie eine Beyoncé. Ich gehe wieder in die Küche und mache mein Müsli. Danach gehe ich in mein Zimmer, öffne erst mal die Gardinen und das Fenster, damit es hier nicht mehr so stickig ist. Meine Musik läuft jetzt und ich frühstücke alleine. Was anderes bin ich nicht gewohnt, wenn ich mal mit meiner Mutter und meinem Bruder zusammen Frühstücken würde, dann wäre das das erste Mal nach gefühlten fünf Jahren.
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Life sucks when it's wonderful
RomanceDer Sommerferienbeginn ist für Madison alles andere als Spannend. Sie hat keine Lust Kontakt mit ihren Freunden aufzubauen, sondern einfach nur alleine zu relaxen. Bis zu dem Abend als ihr heißer Nachbar Connor Bould bei ihr klingelt. Sie wird von C...