Alt: Tesoro
Neu: Dark Obsession
DARK ROMANCE: Diese Geschichte enthält gewalttätige und sexuelle Handlungen, sowie toxische Beziehungen!
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Célinas Leben nimmt eine plötzliche, dramatische Wendung, als sie sich mit einem Mann kreuzt, der in Mafia-Kr...
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Celina
Ein letztes Mal sah ich in den Spiegel. Für unseren Ausflug nach Mailand hatte ich mich schlicht, aber sorgfältig angezogen: ein braunes Tanktop, eine weiße Shorts und meine braunen Hermès-Pantoletten. Dazu die Sonnenbrille von Miu Miu – ein kleiner Versuch, die Nervosität hinter Glas zu verstecken. Eigentlich wollte Danilo nur für sich einkaufen gehen. Ich hatte längst alles für die Hochzeit, doch er bestand darauf, dass ich mitkomme. Warum, wusste ich nicht.
Mit einem leisen Seufzen schnappte ich mir meine Umhängetasche, zog die Pantoletten an und machte mich auf den Weg die Treppe hinunter. Einige Angestellte kamen mir entgegen, grüßten respektvoll und neigten leicht ihre Köpfe. „Donna," sagten sie, als ich vorbeiging. Ich lächelte unsicher zurück. Donna? Warum nannten sie mich so? Ich hatte nie darum gebeten.
Bis ich das große Anwesen der Familie De Mancini hinter mir ließ, kam es mir vor, als würde ich durch einen endlosen Korridor aus goldener Stille gehen. Draußen standen wie immer die Wachmänner an ihren Posten – reglos, bewaffnet, mit Knöpfen im Ohr. Ich grüßte höflich, und auch sie senkten den Blick. „Guten Morgen, Donna."
Etwas in mir zog sich zusammen. Sie sahen mich nicht an – nicht einmal kurz. Warum behandelten sie mich, als wäre ich plötzlich jemand, dem man sich unterwerfen musste? Ich schwor mir, Danilo später danach zu fragen.
Doch dann blieb ich abrupt stehen.
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Er lehnte lässig an seinem Auto, das Handy in der Hand, den Kopf leicht gesenkt. Mein Herz begann zu rasen. Eine Welle aus Hitze durchströmte mich, so plötzlich, dass ich kaum atmen konnte. Danilo sah anders aus als sonst. Kein Anzug, kein kühler Geschäftsmann – stattdessen ein enges, gestreiftes Polohemd, das sich über seine Schultern spannte, eine dunkle Hose, die seinen Körper betonte. An seinem Handgelenk blitzte eine Rolex in der Sonne.
Als er aufsah, traf mich sein Blick wie ein elektrischer Schlag. Langsam nahm er die Sonnenbrille ab und musterte mich – von Kopf bis Fuß, mit einer Intensität, die mir die Knie weich werden ließ. Ein Schauder lief mir über den Rücken. Ich fühlte mich plötzlich bloßgestellt, als hätte er jede Schicht meiner Fassade durchdrungen. Röte stieg mir ins Gesicht, und ich wandte den Blick ab.