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Je weiter ich mich vom Garten entfernte, desto leiser wurden die Stimmen der Feier. Nur das Rascheln der Blätter und das entfernte Plätschern des Wassers begleiteten mich durch die Dunkelheit.
Zero war nicht schwer zu finden.
Er stand am Rand des Pools. Den Rücken zu mir gewandt und die Hände zu Fäusten geballt. Seine Schultern waren angespannt, als würde er jeden Moment auseinanderbrechen.
Für einige Sekunden sagte ich nichts. Ich blieb einfach da stehen wo ich war.
„Du solltest wieder zurückgehen Hikari." Seine Stimme war rau. Kälter als sonst. Aber seine Augen sprachen etwas anderes. Angst, Panik und ein Anflug von erneuten Durst spiegelten sich in seinen fliederfarbenen Augen wieder.
„Du solltest nicht allein sein."
Ein bitteres Lachen verließ ihn.
"Das ich nicht lache...Verschwinde! Lass mich in Ruhe! Renn zu deinen geliebten Vampiren!", rief er zähneknirschend.
Ich schaute ihn verdutzt an.
"Zero...", wisperte mich und machte ein paar Schritte auf ihn zu. Ich wollte ihm helfen. Ihm sein Leid etwas erträglicher machen.
„Warum kannst du nicht einfach aufhören?", wisperte er und drehte sich weg von mir. Ich runzelte die Stirn.
„Womit?"
„Dich ständig um alle kümmern zu wollen."
Für einen Moment wusste ich nicht, was ich darauf antworten sollte. Ich blieb an Ort und Stelle stehen. Zero fuhr sich frustriert durch die Haare.
„Du hättest damals schon weglaufen sollen.", fügte er noch hinzu und versuchte sein Gesicht vor mir zu verbergen. Mein Herz zog sich zusammen. Ich wusste sofort, worauf er anspielte. Auf den Nachmittag, wo ich ihm mein Blut "zwang" zu trinken.
„Zero—"
„Nein."
Seine Stimme wurde schärfer.
„Du verstehst das nicht.". Er trat einen Schritt zurück.
„Jedes Mal, wenn ich Blut rieche...". Seine Finger krampften sich zusammen. „...wird es schlimmer."
Sein Atem ging schneller.
„Die Tabletten wirken kaum noch.", stellte ich ruhig fest. Es war die einzige logische Erklärung. Ich sah die Anspannung in seinem Gesicht. Den Kampf. Die Angst. Und plötzlich wirkte er nicht mehr wie der vampirhassende Hunter, sondern wie jemand, der verzweifelt versuchte, sich selbst nicht zu verlieren.
„Du bist nicht allein.", wiederholte ich nochmal und trat eine Schritt weiter Richtung Zero.
„Hör auf das zu sagen!". Seine Stimme hallte über das Wasser. „Ich BIN allein!"
Stille. Das Wasser des Pools bewegte sich leicht im Wind.
„Du, der Rektor und Yuki verstehen es nicht.". Seine Stimme war nun leiser.
„Niemand versteht es.". Ich schluckte. „Ich vielleicht schon."
Zero erstarrte. Für einen Moment sagte keiner von uns etwas. Dann lachte er leise.
„Du?"
„Ja.". Ich hielt seinem Blick stand.
„Weil ich gesehen habe, wie sehr du dich dafür hasst."
Etwas flackerte in seinen Augen.
„Und weil ich weiß, dass du niemandem wehtun willst."
Seine Fassade begann zu bröckeln. Für einen Augenblick sah er einfach nur müde aus. Unendlich müde. Dann hörte ich hastige Schritte hinter mir.
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|| Stars || Vampire Knight FF
FanfictionBlut. Über all roch es nach Blut. Mein Schädel brummte und meine Augen brannten vom Schweiß und Blut, welcher mir mir in die Augen lief. Um mich herum sah man die Schüler der Night Class tapfer gegen die Level Es kämpfen. Jedoch schienen diese nie...
