Lola's Sicht:
Heute ist der Reales von Can und ich bin auch eingeladen, keine Ahnung warum. Ich wartete grade vor meinem Hauseingang auf Malik, denn wenn Can bei mir auftauchen kann mit Celin, kann ich das auch. ,, Hey Babe." Malik gab mir ein Kuss als er ankam. ,, Und wie war die Arbeit heute?" fragte ich wehrend ich seine Hand nahm. ,, Entspannt, es war irgendwie nicht viel los." erwiderte er, ich nickte nur. ,, Wohin gehen wir eigentlich?" schob er noch hinterher. ,, Zu einer Reales Party." sagte ich. ,, Von wem?" - ,, Von Pashanim, also Can." Malik schaute etwas verwirrt. ,, Dein Ex Can?" wieder nickte ich nur. ,, Ok." meinte er.
Die U-Bahn war schon da als wir die Treppen zur Station runter ging. ,, Shit, komm schnell!" ich lachte und zog ihn am Arm. Kurz bevor die Türen schließen könnten, sprangen wir rein. ,, Geschafft." lachte ich außer Atem weiter. ,, Komm lass uns hinsetzen." Malik deutete auf einen freien vierer. ,, Wir steigen die übernächste aus." sagte ich mit einem Blick auf die kommenden Stationen. Ich lehnte mich zurück und versuchte mich zu entspannen. Malik legte seinen Arm um mich. Wehrend der Fahrt schwirrten wieder all diese Fragen in meinem Kopf und ich zweifelte an allem. ,, Worüber denkst du nach?" er schaute mich mit seinen wunderschönen Augen an. ,, Über nichts bestimmtes." ich legte meinen Kopf auf seine Schulter und schloss für einen Moment meine Augen.
,, Lola, komm wir müssen raus." flüsterte er mir sanft ins Ohr, ich war fett eingeschlafen. Malik half mir hoch. Von dem Ausgang der U-Bahnstation bis zu Ruhis und Can's Wohnung waren es nur ein paar Minuten. ,, Hier müsste es sein." sagte ich und schaute auf die Klingel Schilder. Ich fand die Namen der beiden und klingelte. Das summen ertönte und wir öffneten die Tür. ,, In welchen stock müssen wir?" fragte Malik, ich zuckte mit denn Schultern und lief einfach die Treppen hoch. Im fünften Stock standen am Geländer schon Ruhi und Jay. ,, Schatz!" rief Jay und umarmte mich fest. ,, Hey, wie geht es euch?" die beiden nickten nur. ,, Das ist Malik, und die beiden sind Ruhi und meine beste Freundin Jordan." stellte ich sie gegenseitig vor. Ruhi und Malik gaben sich die Hand. ,, Kommt rein." meinte RB und deutete auf die Tür.
Drinnen war es schon gut voll, aber keine Spur von Can, egal ich bin ja eh nicht wegen ihm hier.
,, Wollt ihr was trinken?" fragte Jay. ,, Ja gerne, ich möchte einfach ein Bier." erwiderte ich. ,, Und du Malik?" - ,, Auch ein Bier, danke." antwortete er. Sie ging mit RB los. ,, Und alles gut bei dir?" ich schaute Malik tief in die Augen. ,, Solange bei dir alles gut ist, ist es bei mir auch." er gab mir ein Kuss auf die Stirn und legte dann sein Arm um mich. Ich schaute mich im Raum um, soviel Leute die ich kenne. ,, Lola!" die laute Stimme von Mira holte mich wieder zurück.
,, Mira, wie geht es dir." wir umarmten uns. ,, Alles super und bei dir." - ,, Auch." erwiderte ich. ,, Mit wem bist du hier?" fragte ich, und sie zog hinter sich Leon her. ,, Wir sind seid ein paar Monate zusammen." erzählt sie. ,, Ihr süßen." - ,, Hey Lola." begrüßte jetzt auch er mich. ,, Hey." - ,, Und mit wem bist du hier." Mira schaute Malik an. ,, Das ist Malik, wir Daten seit ein paar Wochen." wehrend ich das sagte lächelten wir uns an. Wir redeten noch etwas bevor Jay und Ruhi wieder kamen mit denn Getränken. ,, Danke." sagte ich und nahm mir mein Bier.
Der Abend verlief eigentlich gut und Can sah ich auch nicht so oft zu Glück, bis kurz vor null. Alle versammelten sich in dem kleinen Wohnzimmer.
,, Ey seit mal kurz ruhig!" rief RB und dann fing Can an. ,, Heute ist mein erster richtiger Reales und ich bin so froh das ihr alle hier seid und ich hoffe ihr hab noch viele Spaß, und jetzt Yallah hört euch mein Song an." sagte Can und lachte zum Schluss. Um null Uhr kam er raus und der Song war wirklich krass. Das war der erste denn Can mir nicht vorher gezeigt hatte. Ich dachte an die Sommertage wo ich auf seiner Fensterbank saß und er mir Song nach Song gezeigt hatte, ich lächelte als ich daran dachte. ,, Hey, schön das du auch gekommen bist." Can stand vor mir, warum sprach er jetzt mit mir.
,, Ich konnte mir doch nicht deinen Durchbruch entgehen lassen." er lachte. ,, Ach, wenn ich dir noch richtig vorstellen wollte... das ist Malik." ich deutete auf meine Begleitung neben mir. ,, Hi." Malik und Can gaben sich die Hand. Ich merkte die Spannung und versuchte sie zu lösen. ,, Malik, kannst du mir Wasser holen, ich hab Kopfschmerzen." sagte ich, mit einem letzten Blick drehte er sich um und ging in Richtung Küche. ,, Was willst du mit diesem Typen eigentlich?" fragte Can etwas abwertend.
,, Das gleiche könnte ich dich auch fragen." erwiderte ich. ,, Jetzt nicht mehr." - ,, Habt ihr Schluss gemacht?" eigentlich hätte es mir egal sein sollen aber ich war neugierig. ,, Nein, aber es ist kaputt. Ich hab in der Beziehung genau soviel falsch gemacht wie bei uns." - ,, Can du hast nichts falsch gemacht. Bei uns in der Beziehung war ich das Problem, ich wusste nicht was ich wollte und möchte es jetzt irgendwie wieder gut machen, weil ich dich lieb und ich dich verletzen habe, aber niemanden mehr verletzten möchte." mir lief eine Träne über die Wange und Can wischte sie mir weg. Grade als er was sagen wollte kam Malik wieder zurück. ,. Hier deine Wasser." er lächelte mich an, in dem Moment sah ich wie sehr ich auch ihm verletzen werde wenn ich jetzt nicht aufhöre. ,, Hey, können wir gehen?" fragte ich und Malik nickte, Can der immer noch da stand schaute nur verwirrt. ,, Klar, lass gehen." sagte Malik. Ich verabschiedete mich noch von meinem Freund und holte so schnell wie möglich meine Tasche und Jacke
Die Luft draußen war kalt für Sommer und trotzdem sehr angenehm. Wir liefen langsam zur Bahnstation und ich genoss den kurzen Weg, obwohl mein Herz weh tat. „Warum wolltest du so schnell gehen?" fragte Malik irgendwann leise. „ Mir ging es einfach nicht so gut... und du hättest ja auch bleiben können." antwortete ich, ohne ihn anzuschauen. Er blieb stehen, ich spürte seinen Blick auf mir. „ Lola, bitte. Ich bin nicht hier, weil ich irgendwas erleben will. Ich bin hier, weil ich bei dir sein will." ich drehte mich zu ihm um, er wirkte ruhig, fast zu ruhig.
„ Ich liebe dich, Lola", sagte er dann. Einfach so, ohne was großen draus zu machen, ohne Druck, einfach ehrlich. „ Schon länger als ich dir zeigen konnte." ich traute mich nicht ihn an zu sehen. Mein Herz klopfte schneller, aber nicht aus Freude. Nicht so, wie es bei Can manchmal geschlagen hatte, obwohl ich das längst nicht mehr fühlen wollte. „ Malik..." - „ Ist okay" unterbrach er mich. „ Du musst mir nichts sagen. Ich hab's heute Abend gesehen. Wie du ihn angeschaut hast. Wie verloren du warst, als du mit ihm geredet hast." Er lächelte schwach, aber seine Augen waren glasig, als ob er weinen müsste. „ Du hast vielleicht was mit mir angefangen, weil du dachtest, du brauchst einen Neuanfang. Und ich hab gehofft, dass ich dieser Anfang für dich sein kann. Aber ich will nicht dein Trostpflaster sein. Ich verdiene das nicht. Und du auch nicht."
Mir liefen Tränen über die Wangen, ganz leise. Ich wollte ihn nicht verlieren, aber ich wusste auch, dass ich ihm niemals das geben konnte, was er brauchte. Was er verdiente. „ Ich wollte dich lieben, so richtig. Ich schwöre. Aber ich..." - „ Du liebst jemand anderen..." vollendete er den Satz für mich. „Und das ist okay. Ehrlich. Ich will nur, dass du ehrlich zu dir bist." Er trat einen Schritt zurück, ließ meine Hand langsam los. „ Ich lass dich gehen, Lola. Nicht, weil ich aufhöre dich zu lieben, sondern weil ich weiß, dass ich dich gehen lassen muss, wenn ich dich wirklich liebe."
Ich stand einfach nur da, unfähig irgendwas zu sagen. „ Pass auf dich auf." sagte er noch. Dann drehte er sich um und ging. Ohne Wut. Ohne Drama. Nur mit diesem stillen Schmerz, der alles viel echter machte.
Ich sah ihm nach, bis er in der Dunkelheit verschwand. Und dann stand ich da, mit gebrochenem Herz und der Angst, dass ich jetzt zwei Menschen verloren hatte. Aber vielleicht konnte Can mir verzeihen. Ich rannte so schnell wie ich konnte wieder zurück, zurück zu Can.
Kommen sie wieder zusammen?
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You and I
FanfictionWenn die Drogen komm verschwindet die Liebe, und alles geht Kaput Wenn es aber die richtige Person ist, kann einen nichts trennen
