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Can's Sicht:

Ich stand immer noch am selben Ort, wo sie mich stehen lies. Sie ist einfach gegangen. L liebte mich noch und ich sie auch, aber sie ist einfach gegangen. Jetzt ist sie mit Malik und ich muss es so akzeptieren. Ich war in meiner eigenen Welt und alles um mich war irgendwie so weit weg.

,, Alter!" schrie mir Ruhi in mein Ohr. ,, Das ist ein krasser Song." fügte er noch hinzu. ,, Danke bira." erwiderte ich und umarmte ihn. Ich war wieder zurück und schaute mich langsam im Raum um, alle feierten und hatten Spaß, und es freute mich, aber ich konnte nicht lachen oder mit ihnen tanzen ohne sie. ,, Lola, Bitte komm zurück." flüsterte ich zu mir und schaute auf den Boden. Genau in dem Moment wo ich wieder auf schaute stand L auf einmal da. Danke Allah. Lola ging langsam auf mich zu. Sie war außer Atem und ihre Haare waren verwuschelt, als wäre sie gerannt. ,, Cano." L schaute mir tief in die Augen. ,, Ja..." flüsterte ich, denn mehr bekam ich nicht raus. ,, Es tut mir alles so unfassbar leid, bei allem was mir heilig ist, ich werde wirklich nie wieder gehen. Nicht mal mehr in ein anderes Land ohne dich." sagte sie und fiel mir um denn Hals, ich lächelte und drückte sie ganz fest an mich. Ihr Duft, denn ich fast vergessen hatte, hing in meiner Nase wehrend dessen und ich hatte das Gefühl sie nie wieder los lassen zu wollen.

,, Liebst du mich auch noch?" Lola löste sich nach dieser langen Umarmung und schaute mir tief in die Augen. ,, Ich habe nie aufgehört L." ich Strich ihr ein paar harre aus dem Gesicht und gab ihr ein Kuss auf die Stirn. Lola's Augen war die schönsten die ich je gesehen hatte, ein Blick und ich verlor mich voll kommen in ihnen. ,, Lass uns woanders hin gehen." schlug ich vor und L stimmte mir zu.

Wir liefen die Treppen runter zu meinem Auto, ich war zu angetrunken, weswegen L fuhr. ,, Ich bin noch nie ein so schnelles Auto gefahren." sagte sie mit einem Grinsen auf dem Gesicht. Ich lachte.
,, Dann drück mal aufs Gas." Lola grinste immer noch und lenkte denn Wagen auf die Straße. ,, Wie viel hat der?" - ,, fast 300 ps." erwiderte ich. ,, Oh scheiße." jetzt Lachte sie und drückte durch. Der Wagen beschleunigte und wir bretterten über die leere Straße. Sie fuhr zu ihr, der Kühle Wind wehte durchs Fenster und ich fühlte mich einfach gut.
,, Woran denkst du?" - ,, An nichts bestimmtes." antwortete ich und musterte ihr Seiten Profil. Ich könnte meinen blick nicht von ihr ablassen. Sie ist so schön, so schön das ich nicht mal gemerkt hatte das wir schon längst da waren. ,, Can, wir sind da." ihr süß stimme, ich hätte sie schon fast wieder vergessen. Lola öffnete ihre Tür und stieg aus. Ich blieb noch für einen Moment noch sitzen. Es war still und ich genoss es, der Gedanke das ich wieder mit ihr war, war laut genug. ,, Can komm jetzt." Lola lächelte mich durch die Fensterscheibe an. Ich stieg aus und folgte ihr zur Tür.

Das Treppenhaus war dunkel. Lola zog mich die Treppen hoch, ich konnte es kaum erwarten mit ihr zu sein. Vor ihrer Tür hielt ich es nicht mehr aus, ich drücke sie an die Wand. ,, Warte." flüsterte Lola.
,, Worauf?" erwiderte ich. Lola legte ihren Finger auf meine Lippen. Ihr Augen funkelten so schön im schwachen Licht des Treppenhauses. ,, Lass uns erstmal rein gehen." sie drehte sich um und öffnete die Tür. Ich folgte ihr in die Wohnung. Sobald die Tür hinter uns zu war zog L mich an sich und fing an mich zu küssen. Wir stolperten in ihr Schlaf Zimmer, wo ich mich auf die Matratze fallen ließ. Sie setzte sich auf mich und fing an mein Shirt hochzuziehen, ich half ihr und ein paar Sekunden später lag es auf dem Boden. Lola machte weiter und küsste vom meinem Lippen runter bis zu meinem Bauch. Sie war vorsichtig und zärtlich. ,, Soll ich weiter machen?" fragte sie als sie bei meinem Hosenbund ankam, ich nickte und ließ mich wieder zurück auf die Matratze fallen. Ihre Hände zogen meinem Hose und Boxershort aus. Lola fing an langsam an mit ihren Händen mich zu berühren und nach kurzer Zeit machte sie mit ihrem Mund weiter. Ich war überrascht, sie war nie so offensiv.

***

Ich fiel neben ihr ins Bett, Lola atmete schwer und ihr Herz schlug unfassbar schnell. ,, Alles gut?" fragte ich, L nickte nur. Sie kuschelte sich an mich. Ihre Haare rochen so gut nach Vanille und Kush. Alles an ihr roch so gut und war weich. ,, Willst du auch etwas zu trinken?" L schaute mich mit ihren Himmel blauen Augen an. ,, Ja ein Wasser." gab ich wieder und schaute sie weiter an. Lola stand auf und warf sich mein T-Shirt über. ,, Bleib hier, ich bin gleich wieder da." sagte sie grinsend. Nach dem sie aus dem Schlafzimmer war setzte ich mich auf um mein Handy zu nehmen, ich hatte 15 verpasste Anrufe von Jay und ein duzend Nachrichten. Ich öffnete denn Chat.

Jay:
Wo bist du. 03:17

Jay:
Komm wir sind am arsch. 03:17

Jay:
Die Bullen haben Selim. 03:18

Jay:
Can ohne scheiss wo bist du. 03:23

Jay:
Wenn du nicht bald kommst dreht Ruhi noch
durch. 03:28

Als ich das laß sprang ich auf und zog mich hastig an. ,, Can alles gut?" Lola stand in der Tür mit zwei Gläsern Wasser in der Hand. ,, Ich muss los, Selim wurde verhaftet." ich griff grade nach meinem Schlüssel auf der Kommode und wollte gehen. ,, Can warte ich komme mit." - ,, Ok, aber beeil dich." erwiderte ich und blieb an der Tür stehen.

Lola's Sicht:

Can war kurz vorm durchdrehen als wir an seiner und Ruhi's Wohnung ankamen. ,, Alles gut?" fragte ich ruhig. ,, Nichts is gut, es läuft alles schief." in Can's Augen bildeten sich keine Tränen. ,, Aber egal, wir müssen hoch." fügte er noch hinzu und wischte sich die Tränen weg. Ich folgte ihm is Haus, die Stille in Treppenhaus war erdrückend. Can blieb vor der Wohnungstür stehen, er musterte die Aufbruchs Spuren an der Tür. ,, Scheiße..." flüsterte er vor sich her, bevor er sie öffnete. ,, Hallo!" rief ich in die Wohnung rein und bekam sofort ein: ,, Da seid ihr endlich." von meiner besten Freundin zurück. Sie stürmte aus dem Wohnzimmer und fiel mir sofort in die Arme. ,, L wo wart ihr?" sie klang gestresst und überfordert. ,, Bei mir, es tut mir leid." erwiderte ich nur. Ich schaute zu Can, der aber schon längst im Wohnzimmer verschwunden war. Jay und ich folgten ihm. ,, Willst du mich verarschen, du verpisst dich einfach ohne was zusagen, gehst dann zwei Stunden nicht ans Handy um mit deiner Ex wieder was zu starten!" schrie Ruhi Can an. ,, Alter einer unserer Besten Freunde wurde verhaftet und du, du fickst mit deiner Ex irgendwo. Nichts gegen dich L." schrie er weiter. ,, Ruhi chill, woher soll ich wissen das Selim heute gepackt wird." Can versuchte ruhig zu bleiben, obwohl ich merkte wie es in ihm brodelte. ,, Bitte lass uns setzen und reden wie wir das Problem losen." mischte ich mich jetzt ein und Jay stimmte mir mit einem hälftigen Nicken zu.

Wir schwiegen uns alle an, nachdem wir uns hin gesetzt hatten. So eine Situation war noch nie so schwer. Einige von Can's Freunden mussten schon rein, aber Selim war grade erst auf Bewährung und es standen einige Jahre vor ihm wenn er rein muss. ,, Weswegen haben sie ihn mit
genommen?" mit meiner Frage brach ich die Stille.
,, Selim hat sich mit einem Typen vor dem Haus geprügelt, der war voll der Nazi und hat ihn beleidigt und dann gedroht das er sein Teli rausholt. Wir haben wirklich versucht Selim von dem Typen weg zu holen aber dieser Hurensohn hat Selim weiter provoziert und seine scheiß Nazi Freunde gerufen."
erzählte Leon, der am Rand der Couch saß. ,, Und weiter?" - ,, Einer von denen hat sein Messer gezogen und zu Selim gesagt wenn er weiter Stressen würde, würde er seiner Mama einen Besuch abstatten und wie er meinte ,Ihr zeigen wie man sich in Deutschland integriert mit einem Schwanz im Mund' darauf hin ist Selim ausgerastet und hat ihm seine Flasche über denn Kopf gezogen und auf ihn eingeschlagen, die anderen Nazis sind daraufhin abgehauen und irgendwelche Nachbarn haben die Bullen gerufen. Selim hat wirklich nicht angefangen." damit endete er und schaute mich an als ob ich irgendwas tun könnte.

Ich dachte nach, was könnte man machen, wie könnte ich ihm helfen. ,, Selim hat nicht angefangen, wirklich Lola." Leon schaute mir flehend an. ,, Bitte frag deinen Vater." - ,, Leon, du weißt das ich und mein Vater kein gutes Verhältnis haben." erwiderte ich. ,, Ja ich weiß." er starrt weiter auf denn Boden.
,, Ich werde ihn fragen." sagte ich, ich konnte die Jungs nicht so am Boden sehen. ,, Danke wirklich danke." alle lächelten mich an.

Wir blieben von ein paar Stunden, bis Can und ich um sieben gingen, da ich zur Uni musste. Im Auto schwiegen wir. Ich sah wie Can kurz vorm Weinen war. ,, Du musst nicht mit deinem Vater reden, ich kläre das." - ,, Bitte lass über was anderes reden, ich hab keine Lust darauf." Can schaute mich vom Fahrersitz an. ,, Hör auf mich so anzusehen, ich werde das machen für Selim." er nickte nur. Can ließ mich vor meiner Tür raus und ich gab ihm mich ein Kuss. ,, Ich liebe dich L." - ,, Ich liebe dich auch." damit schloss ich die Autotür und ging rein.

Sorry das solange nichts kam, ich hatte super viel Stress und versuche wieder mehr zu schreiben. <3

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⏰ Letzte Aktualisierung: Aug 21, 2025 ⏰

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