Als ich zuhause angekommen bin, habe ich die Koffer in eine Ecke gestellt und mich auf das Sofa niedergelassen. Ich legte meinen Kopf in die Hände. Wie konnte ich nur so dumm sein und ihn verlieren. Ich hätte ihn nicht annehmen sollen. Es war ein Fehler gewesen. Das Handy holte mich aus den Gedanken. Unterdrückte Nummer. Ich hob ab: "Mr. Hiddleston?" "Ja?" "Ich möchte sie wegen einer Rolle anranchieren. Vorsprechen wäre in 2 Wochen am Dienstag um 15 Uhr." "Vielen Dank." "Das Script wird ihnen nach Hause geschickt." Die Person legte auf. Ich war wirklich gespannt. Nie zuvor hat mich jemand angerufen um für eine Rolle vorzusprechen. Was es war, war mir total egal. Wenigstens ein Job. Und was soll ich jetzt wegen dem Ring machen? Keine Ahnung.
Zwei Wochen später.....
Ich stand vor dem Gebäude, welches mir in dem Brief gesagt wurde. In dem Script geht es um eine junge Frau, dessen Bücher verfilmt werden. Ich bin der Lover. Also mal eine größere Rolle. Das ganze Vorsprechen verlief ganz gut und ich hab die Rolle bekommen. Jetzt heißt es erst einmal Skript lernen. Ich holte mir noch schnell einen Kaffee an der Ecke zur Baker Street. Als ich vor meinem Haus stand, gefiel mir etwas nicht. Ich wohnte in der Wohnung im ersten Stockwerk. Ich sah nach oben und konnte den Vorhang durch das Fenster flattern sehen. Ich habe es nicht geöffnet. Mein Lachen veränderte sich zu einer finsteren Miene. Ich ging durch den Haupteingang und schlich die Treppe hinauf. Ich legte ein Ohr an meine Haustür und konnte jemanden kramen hören. Ich steckte den Schlüssel vorsichtig in das Loch und drehte ihn zweimal um die eigene Achse. Ein leises Klacken erklang und die Tür wurde von mir aufgeschoben. Ich stand mit der schwarzen Lederjacke im Wohnzimmer. Meine Wohnung hatte keine Flur. Durch die Tür und man war auch schon im Wohnzimmer. Ich schlich ein wenig nach vorne, blieb aber dann gleich wieder stehen, da es still im Stockwerk wurde. Jemand kam näher. Schwere Schritte. Ein kalter Schauer lief mir über den Rücken. Ich bekam Angst. Nun sah ich in die Augen eines dunkelhaarigen Mannes. Sein Gesicht wies mehrere Narben auf und er hatte einen 3-Tage Bart. Er blickte mich finster an und zog eine Waffe aus seiner hinteren Hosentasche. Durch ein Klacken wurde sie geladen und auf mich gerichtet. Ich stand wie angewurzelt da und konnte mich nicht mehr bewegen. Es war die Schockstarre, die eintrat. Ohne es zu wollen rann eine Träne über meine Wange. Sie war warm. Meine Hände wurden wieder zittrig. Mein Atem unregelmäßig. Die Person gegenüber von mir, lächelte nur finster. Er genoss es also. Ich konnte nichts mehr tun, als zu warten. Er drückte ab, doch die Kugel traf nicht mich, sondern jemand anderes, der an mir mit einem Schrei vorbeigerast ist. Es war eine Frau, die zu Boden fiel. Ich würde sie überall wieder erkennen. Es war die Frau, mit der ich in Schweden zusammengestoßen bin. Der Verbrecher schaute verärgert um sich. Anscheinend hatte er nur eine Kugel und rannte wieder zurück, woher er gekommen war. Ich ging nicht mehr nach, da er aus dem Femster gesprungen ist. Ich lief zur Frau, die mir das Leben gerettet hat. Ich drehte sie sanft um. Die Schusswunde war am Schulterblatt. Sie blinselte schwach und schloss die Augen. Was soll ich tun? Ich trug sie in mein Zimmer und legte sie auf das Bett. Ihr Puls war schwach. Ich hatte kein Telefon, also rannte ich aus der Wohnung. Mein Handy ist vor ein paar Tagen kaputt gegangen. Ein Stockwerk höher wohnt meine Nachbarin Isabell. Wenn ich was brauche, kann ich immer zu ihr. Ganz außer Atem konnte ich nicht recht sprechen: "Ich..brauche...Krankenwagen...angeschossen." Sie verstand was ich meinte und die blonde Frau rief sofort einen Krankenwagen. Ich rannte wieder nach unter und stürmte in das Zimmer. Die Wunde hört einfach nicht aus zu bluten und ich wusste beim besten Willen nicht, was ich tun sollte. Ich kniete mich neben das Bett und sah sie an. Ich hielt ihre Hand. Irgendwie tat ich es, ohne es wirklich zu wollen. Ich konnte Fußtritte hören und stand wieder auf. Männer in Rot gekleidet, kamen auf mich zu und ebenfalls ein Inspector in blau. Während die Männer sie erstversorgten, wurde ich gefragt wie es passiert war. Ich erzählte alles ins Detail, doch bei dem Teil, wie ihr Name sei, konnte ich nicht weiterhelfen. Sie sagten zu mir, es wäre nicht so schlimm und durch den Druckverband kann sie nicht verbluten. Ich weiß ja nicht, wo sie wohnt, als sagte ich den Rettungsleuten sie darf bei mir während ihres Zustandes bleiben. Nun war es still. Die Männer verschwanden. Es wurde Abend.
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Silver & Gold
RomanceDu rennst gegen deine Liebe des Lebens und weißt es noch nicht. Während des Praktikums in Schweden traf Rosally auf einen jungen Mann. Zuerst wollte sie ihm nur den Ring, den er bei ihrem Zusammenstoß verloren hat, zurückgeben, doch nach dem Vorfall...
