Chapter 34

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Mädchen, wofür war das denn?" rief er leicht aggressiv. Ich bin kurz vor einem Nervenzusammenbruch. Zusätzlich noch die Angst vor ihm ist nicht schön. „D..du ka..kannst dich n..nicht erinnern?" Ja geil, jetzt stottere ich auch noch. Hasst mich mein Leben so sehr? „An was soll ich mich erinnern bitte?" Er kann sich also wirklich nicht erinnern. Meine Chance. Ich rannte an ihm vorbei ins Bad, schnappte mir eines der kleinen Dinger (mein °un°Glück das er mehrere mit hat) und wieder an ihm vorbei. Nicht mal als ich schon aus dem Gebäude draußen war stoppte ich. Draußen war es schon dunkel, sind wir so lange gegangen? Ich lief bis ich an einem Park ankam. Dort setzte ich mich auf eine Bank, geschützt durch die zusätzliche Dunkelheit der breiten Eiche unter der sich diese befand. Die silberne Klinge blitzte im Mondlicht. Dieses kleine Ding konnte so viel zerstören. Leben auslöschen, doch so weit war ich noch nicht. Nein, ich wollte noch so viel tun. Wenn ich die nächsten Tage überlebe. Sofort sah ich Ardians vor mir, seine dunklen, ausdruckslosen Augen, sein Gesicht so nahe an meinem. Entschlossen nahm ich meine Erlösung fester in die Hand, die mich wenigsten für den Augenblick vergessen lässt. Ein Schnitt, Blutperlen sammelten sich auf der feinen Linie, um schließlich an meinem Handgelenk herunter zu rinnen. Ein zweiter Schnitt, dafür, dass ich es so weit kommen hab' lassen. Ein dritter Schnitt dafür, dass ich mich wieder an Mike erinnere. Ein vierter dafür, dass ich mich von meinen Ängsten kontrollieren lies. Ich weiß nicht wie viele noch folgten, doch ich stoppte erst als ich Schritte hörte. Sofort zog ich den Ärmel über meine frischen Wunden, die bald zu dünnen roten Narben werden würden. Hektisch sah ich mich um, zischte auf als der dicke Stoff meinen Arm berührte. Doch schon bald sah ich eine große Person die auf mich zuschritt. Als ich das Gesicht der Person sah, schrie ich auf und sprang halb von der Bank auf. Meine Gedanken rasten. Wie wie wie..? Ich rannte schneller als ich glaubte es zu können. Als ich schwere Schritte hinter mir hörte, wurde ich noch schneller. Meine Lunge fühlte sich an als würde sie jeden Moment explodieren und mein Puls raste. Ich lief wie ein verängstigter Hase in die einzige Richtung die mir einfiel. Das Hotel. Da war zwar Ardian, doch besser als das Monster das hinter mir herlief. Ich rannte über Straßen, kümmerte mich nicht um das wilde gehupe der Autos, blind vor Tränen. In der Halle vom Hotel sahen mich alle Menschen komisch an, so als wäre ich geistesgestört, ein Alien. Doch das interessierte mich wenig. Ich stolperte mehrmals über Stufen, schürfte mir die Hände auf. Der Ärmel meines Hoodies war dunkel vom Blut welches unaufhörlich aus den Schnitten meines Armes floss. Sogar meine Brust war blutverschmiert, da ich mir den linken Arm an meinen Brustkorb gedrückt hatte. Ich riss die Tür von unserer Wohnung auf und stolperte weinend und blutend hinein. Taddl und Luna sprangen auf, Ardian starrte mich mit aufgerissenen Augen an. Ich kniete am Boden, vor mich hin wimmernd. Gebetsmühlenartig murmelte ich vor mich hin. „Er ist wieder da, er ist wieder da, er ist wieder da, wieder da, wieder d, er wird mich finden, mich finden, mich finden.." Dann kippte ich vornüber in Ohnmacht.

>Nicht Zeit heilt alle Wunden, sondern der richtige Mensch. Doch genau dieser kann dich auch zerstören<

"It ain't the Speakers that bump Hearts,
it's pur Hearts that make the beat"

Dieses Kapitel hat die Liebe Poison_lyra geschrieben:) ich finde das kapitel Klasse und würde mich freuen wenn ihr für die liebe Poison_lyra ein paar koments da lasst^-^
GLG cake*~*

Manage to love (Dat Adam)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt