4.März 2016 AUSFLUG

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Liebes Tagebuch

Heute war ich mit meiner Klasse in der deutschen Nationalbibliothek. Eigentlich bin ich ja ein richtiger Bücherwurm und liebe Bibliotheken. Aber diese war so groß. Ich habe wirklich alles mögliche gesehen. Von alten Schallplatten über noch ältere Grammophone bis zu Origamifiguren. Nur Bücher habe ich fast keine gesehen. Aber lass uns von vorne anfangen.

Es war Freitag früh halb 9. Ich wartete am Bahnhof auf meine Zug. Gina stand neben mir und war genau so nervös wie ich. Wir zwei Landeier mussten mit dem Zug zum Hauptbahnhof fahren. Und das ganz alleine. Naja fast. Eine Station nach unserer stiegen auch noch Flori und andere aus meiner Klasse ein. Leider war Flori in den ersten Wagon gestiegen. Also saß ich nun alleine mit Gina und Tobias im Zug. Neben mir saß eine ältere Dame die mich die ganze Zeit voll redete. Ich habe ihr aber immer höflich geantwortet. Noch eine Station später stieg dann noch Sarah ein. 'Leider' musste Sarah neben Tobias sitzen.

Wir mussten ca. Eine halbe Stunde vor der Bibliothek warten weil wir alle zu früh waren. Doch als es dann rein ging suchten wir uns in so einem großem Raum einen Platz. Ich saß bei meine Freundinnen, vor mir Paul. Ich dachte mir das wäre ein guter Zeitpunkt mit ihm zu reden. Gina, Sarah und Flori waren auf Toilette und ein kumpel von Paul war auch nicht da. Das hieß für mich freie Bahn. "Hey Paul. Warum bist du immer so abweisend zu mir. Du konntest am Valentinstag meine Frage garnicht beantworten. Vielleicht kannst du das ja jetzt machen." flüsterte ich ihm zu. Es sollte ja nicht der ganze Raum hören. "Selina hör zu. Das hat nichts mit dir zu tun aber ich kann dir deine Frage nicht beantworten. Sagen wir so, ich bin hin und her gerissen." Mehr sagte er nicht zu mir. Ist er etwa in eine andere Verliebt. Ich spürte wie mir Tränen in die Augen stiegen. Paul sah das und sagte "Nicht weinen. Mach dir keine Sorgen ich liebe nur dich und ich würde gerne mit dir zusammen sein aber das würdest du nicht möchten nachdem ich dir erzählen würde warum ich so seltsam bin." mit diesen Worten stand er auf und ging zum Rest der Klasse und ließ mich alleine.

Der restliche Tag war dann noch ganz in Ordnung. Wir sind gut mit dem Zug nach hause gekommen und ich habe nicht nochmal mit Paul geredet.

Deine Selina

Weg mit der Maske  Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt