„Komm süße! Komm rüber!", lachte Ellen mich an. Man sah mir die Röte, die ich meine Wangen aufsteigen spürte, hoffentlich nicht sofort an, denn das wäre wirklich wirklich peinlich.
„Hi!", begrüßte ich meine anderen "PromiKollegen". Ja ich wusste selber, dass das nicht gerade eine originelle Begrüßung war, aber ehrlich: Könntet ihr normal reden, wenn ihr aufgefordert werdet zwischen Justin Bieber und Miley Cyrus zu setzen? Ich konnte es nicht.
„Hi Kylie, ich bin Miley!", grinste mich eine blauäugige Schönheit unter einer wuschkigen Kurzhaarfrisur an.
„H..H..Hi.. Ich.. weiß.. Ich meine.. Ja.. Ähm.. Ich bin...", setzte ich an, doch Ellen beendete den Satz für mich:„Furchtbar nervös?" Alle lachten und auch wenn ich meine rosigen Backen vorher vertuschen konnte, war es nun soweit, dass ich aussehen musste wie eine Tomate.
Aber in dem Moment, indem ich ausgelacht wurde, fasste ich einen Entschluss: Ich war daheim immer das Kleinkind, dass sich nichts traute. Hier kannte man mich nur aus meinen Musikvideos, also konnte ich nochmal von vorne anfangen. Und das hatte ich nun auch vor.
„Na was würden denn Sie tun, wenn Sie feststellen würden, dass sie auf dem Sofa keinen Platz mehr hätten", setzte ich eine Gegenfrage an Ellen gewand aus, doch mein Blick schweifte vorwurfsvoll zu Justin, der es sichtlich bequem hatte. Das blieb wohl nicht unbemerkt, denn im gleichen Moment ertönte schallendes Gelächter von allen Seiten und nun war es Justin, der errötete. Er hob seine Hände entschuldigend in die Höhe und machte mir Platz, indem er ein Stück zum Rand rutschte.
„Oho! Da weiß aber jemand, was sie will, oder?", stellte mir Ellen die Frage. „Sonst wäre ich wohl kaum hier auf diesem Sofa, neben den Topstars der Gegenwart.", erwiderte ich keck und warf einen Seitenblick auf Miley und Justin. Wow... Mileys Augen waren ja himmlisch! Und nein, ich war nicht lesbisch!
„Das ist ein Argument!", holte mich Ellens Stimme wieder zurück auf den Boden der Tatsachen. Ich schenkte ihr ein bezauberndes Lächeln, welchen Ariana zum kichern brachte. Ich warf ihr einen fragenden Blick zu, doch sie zuckte mur mit den Schultern und klimmperte mit ihren Wimpern. Mann. War die vielleicht verrückt. Ich schüttelte nur meinen perfekt frisierten Kopf.
Das musste Justin woll mitbekommen haben, denn im selben Moment lief er wieder Rot an, doch dieses mal nicht vor Scham, nein, sondern vor lachen. Er fiel fast runter von der Couch, was wiederum mich zum schmunzeln brachte. Zusammen kugelten wir auf dem Boden umher, ganz nach dem Motto: Hier kennt mich eh keiner. Nur, dass das hier nicht so ganz stimmte. In dem Moment wurde mir schlagartig bewusst, hier kannte mich jeder.
Ich war eine Berühmtheit.
Yaay wieder ein Update!! Ich hoffe sehr, dass es euch gefallen hat, wobei ich selber nicht voll und ganz himter diesem Kapitel stehe... Aber naja, falls es euch gefallen hat, könnt ihr gerne den putzigen Stern da vergewaltigen.
Tschau!:)
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Ready? First impression counts.[German]
Teen FictionKylie Rage hat nur einen Wunsch: Sie will weg von dem düsteren Bauernhof ihrer Eltern und hinaus in die weite Welt. Doch sie hat kein Geld. Rein aus Spaß fängt sie an YouTube Videos zu posten, die sie schlussendlich berühmt machen. In diesem Buch er...
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