Das unabgenehme Knacken eines Lautsprechers reißt mich unsanft aus meinem Schlaf.
Ich liege auf einem harten eiskalten Steinboden und eine Haarsträhne kitzelt meine Nase.
Moment, kalter Steinboden?
Das ist definitiv nicht mein grau gefliester Küchenboden!
Wo bin ich?
Als hätte sie meine Gedanken gelesen beginnt eine Stimme zu reden : "Herzlichen Glückwunsch du bist eine Auserwählte und du bist unschuldig!"
"Unschuldig? Was soll das heißen?!",stammel ich verängstigt.
"Du bist nicht die einzige hier, du bist eine von sieben Auserwählten doch einer von euch ist schuldig,ein Maulwurf, ein Verräter findet ihn und macht beseitigt ihn bevor er euch beseitigt!", dröhnt es aus dem wahrscheinlich uraltem elektrischen Gerät.
"Aber warum?!" , schreie ich den Unbekannten an und als dieser keinerlei Reaktion zeigt sinke ich auf den Boden.
Ich bin eingesperrt in ein riesiges Gewölbe aus Stein, früher wurde hier Wein gelagert, jetzt ich.
Doch eine Frage drängt sich immer wieder in mein Bewusstsein:Warum?,
ich habe niemandem etwas getan, keinem auf die Füße getreten und trotzdem bin ich hier weggesperrt in ein modriges Verließ.
Heiße Tränen der Verzweiflung rinnen nein strömen meine vor Wut geröteten Wangen hinab und lassen meine Sicht verschwimmen.
Voller Entschlossenheit richte ich mich auf und predige mir selbst das aufgeben keine Alternative ist.
Also suche ich in dem schwummrig beleuchteten Raum nach einem Ausgang, taste jeden Mauerstein einzeln ab und doch finde ich nur die eiserne Tür, den anscheinend einzigen Ausweg aus dieser unliebsamen Situation.
Doch sie will sich einfach nicht öffnen lassen, ich rüttle und trete, schlage und rede auf das metallene Tor ein doch nichts hilft.
Hier komm ich nicht mehr so schnell raus.
Ich checke meinen geschundenen Körper nach schlimmeren Verletzungen oder gar Brüchen ab,
die ich mir bei den Versuchen die Türen öffnen geholt haben könnte, aber glücklicherweise werde ich nicht fündig.
Bis auf einen knurrenden Magen scheint es mir zumindestens körperlich wunderbar zu gehen.《》《》《》《》《》《》《》《》《》
Nach gefühlten Stunden des Wartens darauf das wenigstens etwas passiert, höre ich ein knarzen und schaben.
In Sekundenschnelle bin ich bei der Tür angelangt die sich mit einem letzten Quietschen der wie ein Abschiedsseufzer klingt einen winzigen spaltbreit öffnet.
Ungeduldig wie ein Kleinkind das auf die Bescherung wartet reiße ich sie auf und schneide mich am scharfkantigen Metall.
Unbeachtet der Tatsache das meine Hand wie ein Bach bei der Schneeschmelze blutet, stürme ich hinaus, renne durch niedrige Gänge die mich zu einem bückendenden Gang zwingen, doch in der Erwartung von Freiheit fällt es mir kaum auf.
Ich sprinte immer weiter bis zum Ende des Tunnels, doch er führt leiser nicht in die Freiheit sondern nur in ein größeres Gewölbe. Als wäre das nicht Schock genug, bin ich dort nicht einmal alleine, ich bin umgeben von sechs anderen abgerissenen Gestalten die so aussehen als hätten sie exakt das gleiche durchgemacht.
Unwillendlich scanne ich sie sofort, suche den erwähnten Verräter.
Die Atmosphäre im Raum ist alles andere als gut, jeder misstraut jedem, keiner sagt einen Ton.
Böse Blicke schießen durch das uralte Gemäuer, doch bevor das ganze in einem Kampf endet werden wir von einem ganz und gar unerwarteten Geräusch überrascht.
Eine Seitenwand versinkt im Boden und lässt dabei ein ohrenbetäubendes Knirschen ertönen.
Man kann die Anspannung fast mit Händen greifen so stark empfinden wir alle.
Als die Mauer restlos verschwunden ist gibt sie den Blick frei auf einen ,von Ruinen durchzogenen, verwunschenen Wald, in dessen Mitte eine riesige überwucherte Stadt trohnt.
Von riesigen Hochhäusern herabhängende Lianen lassen das ganze wie ein Schlachtfeld, auf dem die Natur gegen die Stadt gekämpft hat, wirken und zaubern mir ein Staunen ins Gesicht.Ein Räuspern zieht meine Aufmerksamkeit wieder auf die Gruppe und ich drehe der wundervollen Aussicht den Rücken zu.
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Ich hätte mega Lust das ganze weiterzuschreiben schreibt wenn ihr Ideen habt :D
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Federleichte Kurzgeschichten
Short StoryEine Sammlung an Geschichten, Ideen und Gedanken so federleicht das sie auch noch in deine Bibliothek passt :D 8.1. #515 in Kurzgeschichten