Wenig später saß ich im Bus Richtung Sportcenter.
Als ich in der Umkleidekabine, der Basketballhalle ankam begrüßten mich Milla und den Rest der Mannschaft.
Ich freute mich wieder ins Training gehen zu können und Körbe zu werfen.
Ich zog mir meine Sportsachen an, schlüpfte in meine schwarz-roten Jordans, die sogar von meinem Idol Michael Jordan mit einem weißen Edding signiert wurden.
Ich band meine braunen Haare zu einem Pferdeschwanz und zog mein MJ-Haarband über den Kopf.
Dann warf ich kurz einen Blick in den Spiegel in der Umkleidekabine, striff mein Chicago-Bulls-Trikot von Jimmy Butler zurecht und ging mit den anderen in die Halle.Ich betrat den polierten Holzboden, schloss die Augen und atmete einmal tief durch.
'Boah tut das gut wieder hier zu sein' dachte ich mir.Das Basketballfeld ist von einer großen Tribüne umringt, von wo aus ca. 5000 Leute zuschauen konnten.
Beim Training schauten selten Leute zu. Es waren meistens Jungs oder Eltern von den Spielerinnen, die nichts besseres zu tun hatten, als uns beim schwitzen zu zusehen.
Der Trainer, den wir alle mit "Coach" ansprechen, begrüßte uns und stellte uns 2 neue Spielerinnen vor.
Die größere von den beiden, hatte wie ich ihre braunen Haare in einem Pferdeschwanz zusammengebunden und nannte sich Jessie.
Die andere hatte blonde Haare ebenfalls zusammengebunden, aber als Flechtzopf und stellte sich als Christine vor.
Sie beide kamen mir sehr sympathisch vor. Der Coach gab uns dir Informationen über die heutige Trainingseinheit und überreichte jeder von uns einen Spielplan für die neue Runde und weiter Infoblätter.
Danach ging es endlich los.
Als Erstes machten wir uns warm in Form von einem Fangspiel. Ich war top motiviert und rannte so schnell ich konnte von den Fängern weg.Nachdem wir warm waren und schnaufend uns dehnten, baute der Coach einen Laufparkour mit mehreren Stationen auf.
Sein Kommentar dazu: "Ihr müsst jetzt erstmal wieder eure Kondition bzw. eure Ausdauer verbessern, wenn ihr in der höheren Liga spielen wollt.
Nachdem wir unzählige Meter gelaufen sind und gerade eine Trinkpause eingelegt hatten, wurden wir in zwei Teams aufgeteilt.
Die letzte halbe Stunde spielten wir Basketball. Es war das Highlight des Training. Jessie und Christine spielten in meinem Team.
Sie spielten beide richtig gut, doch Jessie war im Treffen von Körben besser als Christine.
Milla war wie immer im gegnerischen Team. Wir waren die besten von unserer Mannschaft und mussten somit meistens getrennt spielen.
Ich fand es nicht schlimm, da ich dadurch eine Herausforderung hatte, die ich immer bezwingen wollte.
Unsere Mannschaft bestand aus 14 Spielerinnen, 2 Coaches, einen Physiotherapeuten und einem Maskottchen.
Nachdem meine Mannschaft knapp gegen gewonnen hatte, gingen die anderen Mädels, verschwitzt wie sie alle waren, in die Dusche.
Da ich nicht immer in der Umkleidekabine warten wollte bis eine von den 10 Duschen frei war, schnappte ich mir immer einen Ballwaagen und übte von der Freiwurflinie Körbe zu werfen.
Ab und zu guckte mir der Coach dabei zu, gab mir Tipps und unterhielt sich mit mir über die letzten NBA-Spiele, die wir im Fernsehen verfolgt hatten.
Das mag jetzt vielleicht ein bisschen hart klingen, aber der Coach ersetzte meinen Vater in meinem Leben.
Das heißt jetzt nicht, dass ich meinen Vater nicht gern habe. Er ist meistens auf Geschäftsreise und muss hart arbeiten.
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True or False?
RomanceHallo! Mein Name ist Laura und ich bin 17 Jahre jung. Nach den Sommerferien werde ich in die 10. Klasse kommen. Meine Hobbies sind Basketball, Musik spielen sowie hören und Lesen. Ich habe einen kleinen 7-jährigen nervigen Bruder namens Jonas und me...