Es ist ein schöner Frühlingstag, Mitte Mai. Du wachst grade auf und die Sonne strahlt dir ins Gesicht. Du kneifst deine Augen zu und drehst dich von der Sonne weg. Dir wird warm, aber es ist kuschelig so.
Am liebsten würdest du für immer so liegen bleiben. Du schließt wieder deine Augen und willst weiter schlafen. Doch dann...,,[d/n] ! Aufstehen! Wir wollen gemeinsam frühstücken!" Du grummelst. Widerwillig und genervt stehst du auf. Du öffnest dein Fenster und schlenderst anschließend ins Badezimmer. Du betätigst den Wasserhahn und spülst kurz deinen Mund aus. Nachdem du das getan hast gehst du herunter in die Küche. Ihr habt ein großes helles Haus. Außerdem bist du ein Einzelkind. Deine Familie hat viel Geld und versteckt dies auch nicht. Man könnte jetzt meinen, dass deine Eltern sich wie Schnösel verhalten, aber das ist nicht so. Das Geld wächst schließlich nicht an Bäumen....sagen deine Eltern zumindest. Sie arbeiten den ganzen Tag, auch am Samstag. Das heißt du siehst sie nur Abends. Wirklich reden tust du mit ihnen auch nicht. Du weißt nicht warum du das tun solltest. Sie sind für dich nur Erziehungsberechtigte. Weiter nichts. Als du klein warst hattest du drei Kindermädchen. Was eigentlich recht wenig ist, im Vergleich zu anderen. Sie mussten auch nur wechseln, da eine den Job gewechselt hat und die andere geheiratet und selbst Kinder bekommen hat. Da hatte sie keine Zeit mehr für dich. Unmotiviert setzt du dich an den Küchentisch. ,,Guten Morgen, mein Schatz! Hast du gut geschlafen?", fragt dich deine Mutter.
Du siehst sie übermüdet an. ,,Das kommt von den Medien. Deswegen haben heutzutage fast alle Schlafstörungen. Das ist nicht gesund.", meint dein Vater. Vermutlich hat er auch Recht, aber was solls... ,,Papa, das kommt nicht davon das ich viel Zeit an meinem Handy verbringe. Ich habe nur spät geschlafen.", behauptest du. Deine Eltern sehen dich skeptisch an. ,,Du musst ja auch ständig die Nacht zum Tag machen...und dann bist du auch noch komplett unausgelastet. Triff dich doch mal mit deinen Freunden.", schlägt dir deine Mutter vor. Du schmunzelst.
,,Die haben eh keine Zeit.", sagst du.
,,Mit der Einstellung, kein Wunder, dass keiner mit dir hin will....es ist doch wieder Rummel. Frag doch mal [n/bf], ob sie mit dir hin möchte.", stachelt dein Vater dich an. ,,Ja ja.", gibst du genervt von dir. Und so reden deine Eltern nur noch miteinander und ihr esst. Sie wollen dich wohl lieber in Ruhe lassen, wogegen du aber auch nichts hast. Nachdem du aufgegessen hast und dein Geschirr weggeräumt hast, gehst du hoch. Schlendernd betrittst du dein [l/f] Zimmer. Du nimmst dein Handy und öffnest Whats App. Du schreibst
[n/bf].
,,Hey, hast du Lust heute Abend mit mir zum Rummel zu gehen? Ich geb dir auch 'n Drink aus...oder zwei ;) "
-,,Ja, klar! Ich bestehe sogar auf drei!:'D Ich hol dich ab! Wie viel Uhr?"
Du überlegst kurz, wann es dir Recht ist.
,,20 Uhr! Dir interessanten Leute kommen schließlich erst um 21 Uhr...dann können wir uns schonmal Mut antrinken. :D"
-,,Geht klar :) Bis nachher! <3 "
Du beschließt also dir beim Fertigmachen richtig Zeit zu lassen. Du lässt dir ein Bad ein. Als es voll ist gehst du rein. Anschließend cremest du dich ein und föhnst dein [h/f] Haar. Im Bademantel legst du dich in dein Bett. Du schaust dir noch deine Lieblingsserie an. Du siehst zwei Folgen, dann machst du laut Musik an. Dein Lieblingslied dröhnt durchs ganze Haus. Du tanzt und singst mit. Schließlich gehst du runter und schiebst dir eine Pizza in den Ofen. Es ist jetzt 16:00 Uhr. Als die Pizza fertig ist , verzehrst du sie genüsslich zu einem Glas [l/t]. Viertel vor fünf. Du hörst weiter Musik und liest in einer Zeitschrift. Als dir zu langweilig wird, beschließt du dir schonmal Klamotten für den Abend rauszusuchen. Du schaust nicht begeistert hinein. Du überlegst. Abends wird es frischer, du hast jedoch keine Lust eine Jacke anzuziehen. Also entschließt du dich für einen [l/f] Hoodie und eine schwarze Hose. Du weißt, dass du damit nicht herausstichst, aber es ist dir egal. Irgendeinen Typen wirst du dir schon klären können. Das waren doch sowieso alles Idioten. Du gehst in dein eigenes Badezimmer. Ein Blick auf die Uhr überrascht dich. 19:00 Uhr. Du ziehst dich an und betrachtest dich im Spiegel. Passt. Schließlich putzt du Zähne. Jetzt widmest du dich der Schminke zu. Du klatscht dir Foundation und Puder ins Gesicht. Als nächstes malst du deine Augenbrauen nach. Du schminkst dir deine Augen mit [l/f] Liedschatten. Nun kommt der Eyeliner und die Wimperntusche. Deine Lippen betonst du leicht mit einem rosa Lipliner. Es fehlt nur noch eine Sache: Highlighter! Als du mit deinem Gesicht fertig bist, kämmst du deine Haare und rennst hinunter. Ungefähr drei Minuten später kommt auch schon [n/bf]. ,,Und bist du bereit für ein bisschen Spaß?!", ruft sie. Du grinst:,,Hallo? Spaß ist mein zweiter Vorname! Bye Mum! Bye Dad!", rufst du noch und schon bist du im Auto deiner Freundin. Nach zehn Minuten seid ihr angekommen. Sofort sucht ihr den Alkohol auf. Wie versprochen gibst du [n/bf] einige Drinks aus. Ihr redet über alles Mögliche und langsam spürst du den Alkohol in dir. Du verträgst nicht viel. Auf einmal kommt deine beste Freundin auf eine super Idee:,,Hey, [d/n], lass uns ins Spiegelkabinett! Die waren letztes Jahr nicht da und ich will da unbedingt mal wieder rein!"
Aus irgendeinem Grund (du denkst es liegt am Alkohol) findest du die Idee super! Also geht ihr ins Spiegelkabinett. Ihr könnt euch vor Lachen nicht mehr einbekommen. Du bekommst Bauchschmerzen vor Lachen, als [n/bf] voll gegen einen Spiegel läuft. Unter Lachtränen bringt deine Freundin heraus:,,Oh Jesus, ich muss hier raus. Ich erschreck dich am Ende, also mach dich gefasst!"
,,Das werden wir ja sehen!" [n/bf] verlässt also das Spiegelkabinett und du gehst alleine weiter. Du zuckst zusammen, als du plötzlich etwas siehst, das nicht da rein passt. Du hast einen angsteinflößenden Clown im Spiegel gesehen. Du siehst dich um. Aber er scheint weg zu sein. ,,Verdammt, das kommt bestimmt vom Alkohol.", sagst du dir selbst. Mit noch immer rasendem Herzen gehst du weiter. Du suchst verwirrt den Weg. Da du immer wieder falsch gehst, beschließt du dich vorzutasten. Das ganze läuft ganz gut. Doch plötzlich spürst du etwas nasses an deiner Hand. Angewidert zuckst du zurück. Was war das? Du kannst es nicht erkennen, also leuchtest du mit deiner Handytaschenlampe. Rot. Ist das etwa Blut? Du zuckst zusammen als jemand eine Hand auf deine Schulter legt. ,,Alles okay bei dir? Blutest du?", fragt dich eine attraktive Jungenstimme. Du drehst dich um. Er ist groß und hat dunkles Haar. Außerdem trägt er ein gestreiftes Shirt und eine dunkle Hose. ,,Nein, ich blute nicht. Das war hier am Spiegel.", antwortest du. Ungläubig sieht dich der Jugendliche an. ,,Das ist bestimmt nur Kunstblut. Jemand muss sich einen Streich erlaubt haben. Bei den ganzen komischen Leuten, die hier sind, würde mich das nicht wundern.", vermutet er. Schnell hält er dir ein Feuchttuch hin und du nimmst es dankbar entgegen. Schnell wischst du dir das Zeug von der Hand.
,,Ja, du hast wahrscheinlich Recht. Ähm...ich bin übrigens [d/n], und du?", stellst du dich vor.
,,Ich bin Jack! Meine Eltern haben hier einen Stand. Sie verkaufen Süßigkeiten.", erzählt er dir.
,,Echt? Ich liebe Süßigkeiten!", verkündest du. ,,Na dann, lass uns hier raus, damit du Süßes essen kannst."
,,Wenn du den Weg nach draußen findest, gerne!", sagst du verzweifelt.
,,Klar doch, mir nach!"
Jack scheint sich hier gut auszukennen. Geschickt führt er dich heraus. Du schaust dich um, aber
[n/bf] ist nirgends zu sehen. Komisch, dabei wollte sie dich doch erschrecken. ,,Weißt du was? Warte hier. Ich hol uns was leckeres. Nicht weglaufen!", sagt Jack. Jetzt wo du ihn in einem helleren Licht sehen kannst, siehst du wie attraktiv er aussieht. Er ist dir sehr sympathisch. ,,Keine Angst, ich rühr' mich nicht von der Stelle!", versprichst du ihm.
Er lächelt dich an und geht los. Du nutzt die Gelegenheit und schreibst [n/bf] eine Nachricht.
,,Wo steckst du? Ich hab 'nen süßen Typen aufgelesen!"
Keine Antwort. ,,Bestimmt hat sie wen getroffen.", denkst du. Ehe du dich versiehst, kommt auch schon Jack mit einer Tüte wieder.
,,Hier, du solltest vor allem die Bonbons probieren! Sie sehen aus wie Ecstasy, aber keine Sorge, es sind nur Bonbons!" Du lachst. Jack ist witzig. ,,Bist du alleine hier?", will er von dir wissen. ,,Eigentlich bin ich mit meiner besten Freundin hier, aber die hat sich wahrscheinlich 'nen Typen geklärt und ist mit dem irgendwo hin und macht sonst was." Jack grinst:,,Uhh und wollen wir auch irgendwohin? Ich hab hier 'nen Wohnwagen." Du findest das klingt gemütlich und du wüsstest nicht, was dagegen spricht. [n/bf] hat dich schließlich auch alleine gelassen. ,,Gerne.", antwortest du lächelnd . Daraufhin ergreift Jack deine Hand. Ihr geht weg vom Rummelplatz. Nach einem kurzen Fußmarsch kommt ihr bei einer Art Campingplatz an. Ihr steuert auf einen Wohnwagen zu. ,,Tadaa! Hier ist mein kleines Reich.", stellt Jack sein Zuhause vor. Er öffnet die Tür und lässt dir den Vortritt. Du gehst hinein. Es ist gemütlich. Eine Eckbank mit einem Tisch ist dort. Auf dem Boden ist außerdem ein kuschliger Teppich mit vielen bunten Kissen. ,,Möchtest du etwas trinken?", fragt Jack dich. Bevor du antworten kannst, drückt er dir auch schon ein Glas Rum-Cola in die Hand. ,,Cheers.", sagst du.
,,Cheers!", erwidert er und ihr stoßt an. Schließlich nimmt Jack dir dein Glas wieder ab und stellt es auf den Tisch. Dein Herz klopft wie wild. Du weißt es wird jetzt etwas passieren. Er kommt dir näher. Behutsam legt er seine Hände auf deine Wangen. Langsam beugt er sich runter, um dich zu küssen. Als sich eure Lippen berühren, spürst du es kaum. Vom vielen Alkohol sind deine Lippen wie betäubt. Er küsst dich ganz zart. Anfangs. Du drückst dich näher an ihn. Er wiederum drückt dich zu Boden, auf die Kissen. Der Kuss wird wilder. Eure Zungen verbünden sich. Seine Hand fährt unter deinen Hoodie. Du grinst in den Kuss hinein. Plötzlich hörst du ein Krachen. Das lässt dich zusammenzucken. Auch Jack zuckt kurz. ,,Was war das?", fragst du. Noch einmal kracht es. Es kommt von draußen. ,,Das ist bestimmt nichts.", sagt Jack und zieht dir deinen [l/f] Hoodie aus. Du liegst nun im BH dort. Er leckt über deinen Hals, als es wieder kracht. Genervt sieht Jack hoch. ,,Warte kurz, ich gehe nachsehen was das ist.", sagt er. Somit verlässt er den Wagen. Du hörst einen Aufschlag. Als ob jemand zu Boden geschlagen wird. Du machst dir Sorgen um Jack und willst nachsehen, ob alles okay ist. Doch bevor du die Tür öffnen kannst, wird sie aufgeschlagen. Dein Herz fühlt sich an, als würde es gleich explodieren. Dir steht ein großer angsteinflößender Clown gegenüber. Der aus dem Spiegelkabinett. ,,Jack?", wisperst du ängstlich. Deine Stimme wollte einfach nicht. Er lacht irre. ,,Tut mir Leid, meine hübsche. Aber, hahaha, ich musste Abfall entsorgen. Hier willst du sehen? Hahahahaha!"
Jack hält dir etwas vors Gesicht. Eingeweide. Dir wird schlecht. ,,Deine Freundin...die, die war ziemlich nervig. Sie hat uns einfach gestört. Wo waren wir stehen geblieben?" Der Clown schlägt die Tür zu. Du kannst nicht schreien, obwohl du das gern würdest. Jack schmeißt die Eingeweide auf den Boden. Anschließend zieht er seine Kleidung aus. Seine Hände sind blutig. Ebenso sein Gesicht. Er packt deine Oberarme und schiebt dich durch den Wohnwagen. Er drückt dich wieder in die Kissen. Seine Augen, sie spiegeln wieder, wie irre er ist. Gierig leckt er sich über die Lippen. Du zappelst. Er schlägt dich. ,,Hey! Ich will dich nicht auch verletzen! Kapiert? Ich war doch so gut zu dir! Was ist dein Problem?!"
Sein schreien lässt dich noch mehr zittern. Mit seinen blutverschmierten Händen fährt er über deine Brust.
,,So hübsch... Du lässt mich nicht alleine.", spricht er zu dir. ,,HILFE!", schreist du. Endlich! Deine Stimme ist zurück! ,,HILFE! HELFT MIR!", schreist du immer wieder.
,,HILFE! HILFE! HAHAHAHAHA! NIEMAND KANN DICH HÖREN, SCHLAMPE!", brüllt Jack zurück. Du weinst bitterlich. Er lacht vergnügt. Er küsst deinen ganzen Körper. Währenddessen greift er unter ein Kissen. Du willst dich losreißen, aber dein Körper reagiert nicht. Er zieht eine Art Handschuh hervor. Der Handschuh hat Krallen. Du schreist bitterlich. Seine Augen sind von Blutlust erfüllt. Er küsst dich. Du riecht das Blut. Während er dich küsst spürst du einen unglaublichen Schmerz. Etwas sticht in dich. Du spürst wie du aufgeschlitzt wirst. Du kannst es sehen. Die Krallen ergreifen deine Innereien. Du wirst ohnmächtig. Der Clown nimmt dich auseinander. ,,Wunderschön.", flüstert er zufrieden, als er feierlich deine Eingeweide in die Luft hält.
____________________________________
Kleines Update, da ich Bescheid sagen wollte, dass ich nicht ausgestorben bin. Werde demnächst versuchen mir Zeit zum Weiterschreiben zu nehmen.
Reihenfolge sieht so aus:
1. Dark Link
2. Jason The Toymaker
3. Bloody Painter
4. Eyeless Jack
Auch wenn ich ewig nicht update, hier kommen definitiv noch Kapitel!
DU LIEST GERADE
Creepypasta x Reader
FanfictionWie der Titel schon sagt werde ich hier Creepypasta x Reader One Shots schreiben. Wünsche nehme ich gerne entgegen! Viel Spaß beim Lesen :) (es tut mir leid, dass hier zurzeit nicht geupdated wird, aber ich habe extrem wenig Zeit durch Arbeit, Schul...
