Kapitel 5

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So ihr Lieben. Hier endlich ein neues Kapitel. Ich hoffe es gefällt euch. Ich habe einige Kleinigkeiten in den anderen Kapiteln geändert. Faith heißt nun doch Sam und Allan wird nun Alan geschrieben. Also nicht wundern.  Lasst mir gerne eure Meinung da.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen. 😊


Abwartend, wissend und auch lächelnd sahen uns die Rudelmitglieder an. "Guten Morgen. Ich muss euch mitteilen, dass ich endlich meine Gefährtin gefunden habe. Darf ich euch Sam, eure zukünftige Alpha, vorstellen?", wandte er sich an sein Rudel und legte seine Hand auf meine. Ich lächelte, doch es war nicht echt. Natürlich freute ich mich, dass ich endlich meinen Gefährten gefunden hatte, doch ich musste immer noch die Person finden, die das Gleichgewicht störte. Das bedeutete ich musste dieses Rudel anlügen, obwohl ich ihre Alpha sein sollte. Mein Rudel... Es tut mir leid, Sam. Wegen mir musst du das tun. Doch es ist wirklich sehr wichtig, dass wir das tun, wofür wir hier sind. Ich weiß, Noapte. Ich weiß. Das Rudel freute sich sehr und gratulierte Alan und mir. Es dauerte meist lange bis man seinen Gefährten fand. Manchmal passierte genau das nie. Normalerweise aber sorgte die Magie dafür. Das ich meinen Gefährten damals nicht gefunden hatte, hatte mich sehr beschäftigt. Umso seltsamer war es, dass ich ihn in einem zweiten Leben fand. Eines, welches nie geplant war. „Oh mein Gott! Na endlich! Ich bin so froh, dass er dich gefunden hat. Noch länger dieses Gejammer und ich wäre ausgerastet!", rief eine wunderschöne Schwarzhaarige und fiel mir um den Hals. Etwas erschrocken versteifte ich mich. „Amalia!", warnte Alan sie. Schnell ließ sie mich los und grinste mich an. „Entschuldige. Ich bin Amalia, Alans kleine Schwester." Sie streckte mir die Hand hin. Irgendwie war sie nett. Wenigstens nicht so eine Schlampe. Lächelnd schüttelte ich ihre Hand. „Freut mich.", lächelte ich also und versuchte möglichst entspannt zu wirken. Wenigstens musste ich es bald nicht mehr verstecken das ich eine Alpha war. „Ha. Ich fasse es wirklich nicht, dass du auf so eine billige Nutte rein fällst, Alan. Das kann nun wirklich nicht dein Ernst sein!", rief auf einmal eine Brünette. Gestern war sie auch schon so. Ich finde es ist an der Zeit sie in ihre Schranken zu weisen. Was denkst du, Sam? Da war ich ganz deiner Meinung, Schwester. Ich spürte die Wut des Wolfes. Keine Alpha ließ sich so beleidigen. Alan versteifte sich und wollte dieses Weib vermutlich schon auf ihren Platz verweisen. Doch ich drückte kurz seine Hand und stand auf. Langsam. Ich stand direkt vor ihr und auf einmal ließ ich einen Teil meiner Aura in den Raum strömen. Sie war schon immer mächtig gewesen. So mächtig, dass Noapte mir nur selten ihre volle Macht schenkte. Hier war es nicht nötig. Keiner musste wissen was wir waren. Obwohl ich nur einen Teil meiner Aura losließ sah ich das Miststück schlucken und roch etwas, das mich verdächtig an Angst erinnerte. „Entschuldige. Ich bin mir sicher ich habe dich falsch verstanden. Du hast bestimmt nicht wirklich zu einer Alpha – pardon DEINER zukünftigen Alpha – gesagt, sie wäre eine billige Nutte. Oder etwa doch?", fragte ich sie und lächelte dabei süffisant. Erneut schluckte sie. Um uns herum war es auf einmal komplett still. Keiner kam ihr zur Hilfe. Das mochte ich an Rudeln. Sie mischten sich bei Kämpfen zwischen Zweien nicht ein. „Ich... Ich... Nein natürlich nicht.", sagte sie dann ängstlich und senkte den Blick. Ein Zeichen das sie sich unterwarf. Meinen Blick wandte ich natürlich nicht ab. „Dann habe ich dich wohl falsch verstanden.", sagte ich scharf, woraufhin sie schnell mit gesenktem Blick nickte und sich nicht traute mich anzusehen. Dann lief sie mit gesenktem Kopf aus dem Zimmer. Ich setzte mich zurück auf meinen Platz und warf einen Blick zu Alan. Er grinste, sah mich aber dennoch etwas überrascht an. Schüchtern strich ich mir eine Strähne hinters Ohr und lächelte leicht. „Du bist offiziell meine Heldin!", rief Amalia und grinste mich frech an, sobald ich meine Aura wieder versteckt hatte. Sie war einschüchternd. Sie sollten hoffen, dass sie Noaptes wahre Gestalt nie sahen. Ihr Wolf war ehrfurchtgebietend, wunderschön und ganz und gar nicht normal. Nur die wenigsten kommen in den Genuss meinen Wolf zu sehen. Grinste sie in meinem Kopf. Ich weiß. Ich bin froh, dass du mir damals deinen Wolf gezeigt hast. Dein Vertrauen ist eine große Ehre für mich. Du hast es dir verdient, Schwester. 

„Du bist also auch eine Alpha, hm?", fragte Alan dann, als wir nach dem Frühstück in seinem Büro waren. Ich nickte und schmunzelte leicht. „Wieso versteckst du deine Aura?", fragte dann Amalia, die ebenfalls hier war. „Welcher Alpha nimmt einen anderen Alpha in sein Rudel auf?" „Guter Einwand.", meinte sie und neigte den Kopf. „Außerdem überrasche ich gerne die Leute, die mich unterschätzen.", grinste ich vorsichtig. „Das haben wir gemerkt. Ich habe diese blöde Kuh noch nie so ängstlich gesehen.", lachte Amalia dann. Ich lächelte nur. Ich durfte wirklich nicht zu sehr prahlen. Niemand durfte wissen, wer mein Wolf war. Niemals. Alan legte seinen Arm um meine Schultern und lächelte mich an. Ich lächelte zurück. Es fühlte sich gut an ihn zu berühren. So als hätte schon immer ein Teil von mir gefehlt.

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⏰ Letzte Aktualisierung: Feb 06, 2019 ⏰

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Im Schatten des Mondes - Wenn dein Mate dein Feind ist {pausiert}Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt