Schutzprogramm

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Ich ging ins Bad und schaute mich im Spiegel an.

Ich hatte braune Haare und braun grün gemischte Augen.

An meinem Hals hatte ich lila-blaue flecken, sowie an fader meinem ganzen Körper.

Ich erkannte mich selbst nicht wieder.

Alles war zu viel für mich, sodass ich anfing zu heulen.

Wer bin ich und was ist passiert?
Hab ich eine Familie die sich Sören im mich macht oder bin ich alleine?

All diese Fragen gingen mir durch den Kopf doch ich fand keine Antwort.

Ich ging in die Dusche und wusch den ganzen dreck und das Blut von meinem Körper.

Irgendwie hatte ich das Gefühl als würde mich jemand vermissen, doch wer?
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Ich zog eine schwarze leggins mit einem weißen Crop top an, da es mir so hingelegt wurde.

Danach ging ich nach unten ins Wohnzimmer.
Hier liefen ca 15 Frauen rum, die kaum was gescheites anhatten.

"Da ist ja unsere neue Perle." Sagte Mert mit offenen Armen.

Ich lächelte ihn nur schwach an.

"Was genau mach ich hier?" Fragte ich ahnunglos.

"Ich erklärs dir mal, du brauchst überhaupt keine Angst zu haben, ok?"

Ich nickte.

Er legte seine Hand auf meinen arsch und lief mit mir in ein freies Zimmer.

Wir setzten uns aufs Bett und er fing an zu reden.

"Also...wie du wahrscheinlich schon gesehen hast laufen hier sehr viele weiber rum..."

Ich nickte wieder.

"Das hier ist sowas wie ein Puff, mit dem Unterschied dass wir hier leben und diese Frauen alle von der Straße geholt wurden, weil sie da einfach standen oder weil sie arm wie scheiße sind, auf der Straße hungern mussten und jetzt ihren Körper für Geld verkaufen." Erzählte er stolz.

Ich war sprachlos.
Ich wusste nicht was ich dazu sagen sollte.

"Bevor du denkst wie würden dich jetzt gleich verkaufen, nein nein! Du bist noch sozusagen im schutzprogramm weil du sehr schwere Verletzungen und einen Gedächtnis Verlust hast. Deswegen wirst du uns erstmal hier und da bisschen...sagen wir mal beknechten. Hört sich schlimm an, ist es aber garnicht. Her wird es dir an nichts fehlen Baby." Zwinkerte er mir zu.

"Wie lange werde ich hier bleiben?" Fragte ich ohne ihm dabei in die Augen zu schauen.

"Bis ich die Schnauze voll von dir hab."
Sagte er.

"Bei uns läuft das so ab: immer am ersten Donnerstag im Monat gehen ich und meine Jungs nach draußen um neue weiber zu holen, so 5-10 Stück werden an diesem Tag entlassen aber so Prachtstücke wie sich behalten wir auch gerne mal länger bei uns."
Zwinkerte er mir dreckig zu.

Ich war total überfordert.

"Ruh dich noch ein bisschen aus, heute Abend kommen ein paar...Freunde zu uns, du kannst ja in der Küche behilflich sein, zieh dir bitte NIEMALS etwas an, was deinen Körper nicht betont, ok?" Lächelte er mich an.

Ich nickte.

"Wie alt bist du überhaupt Schätzchen?" Fragte er mich.

"Ich weiß es nicht."

"Ok, deine ersten Kunden bekommst du...eigentlich geht das ja morgen schon." Sagte er und ging dann aus dem Zimmer.
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Eine von den "weibern" klopfte an die Tür und brachte mich dann nach unten.

Habibi ~Nima YaghobiGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt