Dunkelheit

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Die Straßenlaterne flackerte. Sie sah wie eine Motte, wie Hypnotisiert zu dem Licht flog, das garantiert ihren Tot bedeutete. Im nahegelegenen Wald schrie eine Eule. Die Räuber der Nacht die niemals Gnade zeigen würden um ihre Beute zu töten. Der Vollmond wurde langsam voller und voller. Doch sie blieb weiter im Schatten stehen. 'Die Sterne leuchten hell heute Nacht' dachte die. Als sie diese kleinen Giganten vom Fenster aus gesehen hatte, war sie schon fasziniert von den Gestirnen der Nacht. Sie konnte sich nicht erklären wieso ihre Mutter sie niemals rausgelassen hatte, doch nun war sie Tot. 'Ihre Schuld' dachte das Mädchen ärgerlich. Wie Mechanisch setzte sie einen Fuß vor den Anderen. Sie konnte die Kraft in ihren Klauen, Reißzähnen und Krallen spüren. Und eine unstillbarer Durst nach Blut, Tot und Jagt. Und der Großstadtjungel würde ihr Jagdrevier sein. Pech hatten nur die törichten Menschen die noch draußen herumliefen. Sie streckte die Nase in die Luft und schnüffelte. Sie roch eine Präsenz, hörte wie das schlagende Herz seinen Untergang besiegelte. Sie Schlich sich an ihr Opfer heran. Ein Älterer Herr mit schütteren silbrigen Haar und einem dicken Bierbauch der es wert war seine Zähne hineinzuschlagen.'Der währe eh bald gestorben' dachte sie verächtlich. Das Verlangen nach Blut wurde immer größer aber sie schlich sich so nah an ihr Opfer heran, so das dieser ihren Atem im Nacken spüren konnte. Sie nahm den immer stärker werdenden Angstgeruch war der nun von ihm Aufstieg.Der Mann drehte den Kopf und seine Augen weiteten sich vor Angst. Dann biss sie zu. Der Schulterknochen splitterte unter ihren kräftigen Kiefern. 'So ist's braf' dachte sie gehässig. Noch eine Weile tat sie sich an der Leiche gütlich und als sie endlich im Wald verschwand war der Mond schon Fast untergegangen.

The moonlight shadow Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt