Kapitel 1

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Es war ein ganz normaler Tag wie immer ich kam gestresst von der Schule nach Hause. Als ich endlich fertig mit den ganzen Hausübungen war suchte ich Mum's Laptop um mit meiner Freundin zu chatten, da meiner in kaputt war. Da Mum den ganzen Tag arbeiten war konnte ich sie nicht um Erlaubnis fragen, doch das ist ihr sicher egal. Dachte ich zumindest. Schnell nahm ich ihren Laptop und schaltete ihn ein. Kann der nicht schneller. Ich froh wenn meiner wieder hernehmen zu können, aber was soll's besser als keiner.

Als er endlich nach gefühlten Stunden hochgefahren und ich konnte das Internet öffnen. Meine Mutter war noch bei ihren E- Mail Account angemeldet. Da ich zu faul war mich um zu melden benützte ich ihren Account. Drei neue Nachrichten. Ich dachte sie hält nicht viel von Internet Bekanntschaften. Unbekannt erleuchtet jetzt der Bildschirm. Mich packte die Neugier. Sollte ich sie öffnen oder doch lieber öffnen. Ich entschied mich dagegen, doch scheiße, ich machte ausversehen einen falschen Klick und öffnete sie ungewollt.

Hey May,

Ich weiß, dass wir uns dagegen entschieden haben die Kinder gemeinsam aufwachsen zu lassen. Doch ich finde sie sind jetzt alt genug um das selbst zu entscheiden. Ich habe Niall von seiner Mutter und seiner Schwester schon lange erzählt, denn ich wollte keine Geheimnisse vor ihn haben. Ich hoffe, dass du endlich mal auf meine E-Mai´s antwortest. Liebe grüße Bobby

Was hatte das zu bedeuten? Ist mein Vater nicht bei meiner Geburt durch einen Autounfall verstorben? Diese Gedanken ließen mir einfach keine Ruhe, weshalb ich es unbedingt rausfinden musste. Ich traute mich meine Mutter nicht anzusprechen, da ich einfach ihre E-Mail's geöffnet hatte.

Ich beschloss meine beste Freundin anzurufen und mit ihr darüber zu reden. Nach diesem Telefonat platzte ich innerlich vor Neugier und diese stieg mit jeder Sekunde. Ich musst einfach meine Mutter zur rede stellen. Doch ich hatte große Angst davor. Was ist wenn er wirklich mein Vater ist und ich einen Zwillingsbruder namens Niall habe. Wie sehen sie aus, sind sie nett? würde ich mit ihnen klar kommen? Solche und noch viel mehr Fragen stiegen mir in den Kopf.

Ich musste sie ansprechen, denn ich brauche Klarheit. Warum sollte sie mir meinen Zwillingsbruder verschweigen und meinen Dad auch. Ich kannte keinen Grund. Noch zwei Stunden bis sie von der Arbeit kam. Irgendwie mussten diese vergehen. Ich blickte alle 5 Minuten auf mein Handy.

Als dann endlich diese zwei Stunden um waren kam sie immer noch nicht. Jetzt wird es aber langsam Zeit. Nervös lief ich in meinem Zimmer auf und ab. Wenn ich will dass sie pünktlich kommt, kommt sie immer zu spät und wenn man mal will, dass sie unpünktlich ist, kann man es vergessen, denn dann ist sie sicher pünktlich zu Hause.

Endlich hörte ich den Schlüssel im Schloss umdrehen. "Hannah Schatz, bist du da? Es tut mir leid, dass ich heute länger arbeiten musste. Können wir den Filmabend verschieben?", ertönte ihre liebevolle Stimme. " Ja ", schrie ich und lief die Treppe zum Wohnzimmer runter. Genau den Filmabend hatte ich vor Aufregung ganz vergessen, doch ich musste sie jetzt ansprechen jetzt gab es kein zurück mehr."Mum", fing ich an zu sprechen..........

True liesWo Geschichten leben. Entdecke jetzt