Wind

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Ein kalter Wind zieht seine Bahn
Lässt Strauch und Gräser zitternd wehen
Wie unsere Liebe starb im Wahn
Muss nun auch alles Grün vergehen

Schwarz ist die Nacht, die endlos währt
Und gleichsam schwarz ist meine Seele
Dort drüben, sieh, das dürre Pferd
Durchstreift das Land mit trock'ner Kehle

Doch wird es hier kein Wasser sehn
In dieser bitteren Prärie
Wo Träume stets zugrunde gehen
Der Tod singt seine Melodie

Die Geister der Vergangenheit
Sie laden zu dem dunklen Tanz
Ob gestern, morgen oder heut
Du wirst vergeh'n in ihrem Glanz

Thoughts and Tears - GedichteGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt