*Frank*
Ich spielte gerade etwas auf meiner Gitarre als mein Handy plötzlich anfing zu klingeln. *Kling Kling* Ich schloss meine Augen und insgeheim hoffte ich zutiefst, dass es Gerard war. Langsam öffnete ich diese und sah auf mein Display und meine Hoffnung bestätigte sich, jedoch nicht so, wie ich es erwartet hatte. Ich rechnete mit einem üblichen "Hi, wie geht's", so wie jeden Abend. Als ich die Nachricht gelesen hatte, konnte ich zuerst meinen eigenen Augen nicht trauen. Als ich sicher war, dass es Gerard war und nicht jemand anderes mit den Buchstaben G aus meiner Kontaktliste, standen mir Tränen in den Augen. Ehe ich mich versah, rollte mir eine Träne nach der anderen die Wange herunter, bis mein komplettes Gesicht mit salzigen Tränen überströmt war. "Frank, ich werde Heiraten". Eigentlich sollte ich mich für ihn freuen, brachte ich es aber nicht über mich und musste nur noch mehr weinen. 'Es sollte nicht so enden', dachte ich mir, 'Ich dachte ich hätte Zeit ihm meine Gefühle zu gestehen, aber da lag ich wohl falsch'. Ich lag nächtelang wach in meinem Bett und malte mir eine Glückliche Zukunft mit ihm aus, wie wir zum Beispiel an einem etwas kühlen, jedoch angenehmen Frühlingstag zusammen unter einem Baum saßen, unsere Hände fest umschlungen, genauso wie unsere Blicke. Ich wunderte mich wer die Glückliche war, denn Gerard hat mir noch nie jemanden vorgestellt. Das sie bald Heiraten, muss ja bedeuten, das sie schon längere Zeit zusammen waren und er sie mir so zu sagen verheimlicht hat. Dieser Fakt zerstörte mich nur noch mehr. Ich wusste nicht so recht was ich tun sollte, der Gedanke daran ihn morgen wieder zu sehen, als ob es keine große Sache gewesen wäre und dann auch noch so zu tun zu müssen, als wäre ich Glücklich darüber, erschöpfte mich im Moment nur noch mehr. Entschlossen schaltete ich das Handy aus, legte mich ins Bett und versuchte zu schlafen, jedoch gelang es mir natürlich nicht. Irgendwann fing ich wieder leise an zu schluchzten und fragte mich, hunderte von malen, was ich falsch gemacht hatte. Ich war mir so sicher, dass er wenigstens einen kleinen Teil meiner Gefühle erwiderte. Ich machte mir Hoffnungen, aber diese waren so schnell erloschen wie eine Sternschnuppe am Nachthimmel und obwohl sie mir so zum greifen nah erschien, war sie gleichzeitig unerreichbar. Nach einiger Zeit, wurde mir vom vielen weinen und denken schwindelig und ehe ich an was anderes denken konnte, als an das wunderschöne lächeln von Gerard wurde mir Schwarz vor Augen und ich schlief ein.
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Die Nachricht
RomanceEin Abend wie jeder andere... bis zu dieser einen Nachricht die Franks leben für immer geprägt hatte. Verlorene Liebe, falsch gewählte Wege und Entscheidungen die man bis zur letzten Sekunde hin bereut.