Kapitel 4 Wohl zu schüchtern

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Ich bemerkte, dass das wohl kein Traum war und setze mich ruckartig auf. ,, Wo... Wo sind Temari und Kankuro?" da es dunkel war und ich die Dunkelheit überhaupt nicht leiden kann, wollte ich schnell das Thema wechseln. Auf einmal fühlte ich Gaaras Hand auf meiner, spürte wie sich Gänsehaut auf meinen ganzen Körper ausbreitete und meine Schultern hochfuhren. Sanft, fast schon zärtlich flüsterte er:,, Alles gut, sie sind nur etwas Holz suchen. Wir sollten aber leise sein, bevor wir sie noch erschrecken, wenn sie wiederkommen."

Ich lockerte meine Schultern, doch die Gänsehaut blieb noch bestehen. Ich konnte förmlich die Alarmglocken in meinen Kopf schrillen hören, als mich Gaara wieder aus meinen Gedanken riss." Ich hole dir was zu trinken." hörte ich ihn dicht an meinem Ohr und spürte seinen Atem durch meine Kapuze. Ich spürte wie mir das Blut in den Kopf stieg und sah nur aus dem Augenwinkel wie er gerade aufstand.

Nein, er soll nicht gehen, er soll bei mir bleiben. Und so griff ich fast unbewusst nach seinem Arm und zog ihn in die meine. Ich drückte mein Gesicht an seine Brust und fing an zu weinen. "A... Alles in Ordnung?", hörte ich seine verunsicherte Stimme und spürte sie gleichzeitig vibrierend in seiner Brust. Mir entfuhr ein tiefes Schluchzen und plötzlich legten sich zwei starke Arme um mich.

Er merkte wohl, wie meine Tränen seine Kleidung durchnässten." Schhhhh, alles wird gut... Alles wird gut." beruhigte er mich etwas, zudem streichelte er mir über meinen Hinterkopf. Da ich ohnehin Angst im Dunkeln hatte, kuschelte ich mich noch ein bisschen mehr an ihn.

Ich hätte bestimmt noch Ewigkeiten in Gaaras Armen liegen können, doch ich merkte, dass wir schon etwas zu lange so dasaßen, also löste ich mich sanft von ihm. Erst jetzt merkte ich, was eigentlich gerade passiert ist und wurde mit Sicherheit so rot wie eine Tomate. Was hat Naruto Gaara da nur eingeredet? Aber egal, jetzt habe ich wenigstens meinen alten Gaara zurück. Temari und Kankuro kamen nach einer Weile auch wieder zurück. Aber ich schlief schon. Ich war beim Reden mit Gaara wohl auf ihm eingeschlafen und wachte deswegen am nächsten Morgen auch wieder auf ihm auf, lief natürlich sofort rot an.

Doch als ich realisierte, dass er noch schlief, überwand ich mich und legte mich wieder in seine Arme. Als wir alle dann wach waren, aßen wir noch etwas um zu Kräften zu kommen und zogen wieder los. Der Rest des Weges lief normal ab, außer ein paar peinliche Momente. Einmal stieß ich zum Beispiel mit einem großen Rumms in Gaara oder verdrehte mir den Knöchel und er trug mich bis zur nächsten Rast und Temari und Kankuro wechselten sich ab um Gaara's Sandkrug zu tragen. Sehr peinlich! Man kann sich wohl vorstellen, wie ich wohl ausgesehen habe.

In Sunagakure wurde ich von den Dreien zu ihnen nach Hause eingeladen, doch ich lehnte dankend ab und drehte mich um. Temari und Kankuro schienen weiter hoffnungslos auf mich einzureden , doch Gaara überzeugte mich, als er mich überraschenderweise von hinten ein wenig ungeschickt umarmte und mich darum bat, bei ihnen zu bleiben. Ich wurde so rot, dass ich für seinen Haaren sowas wie Konkurrenz wurde.

,,Bleib bitte, w-wenigstens einen Tag!" sagte er normal, doch ich hätte fast meinen können, dass ein winziger Hauch von Zärtlichkeit lag in seiner Stimme.
,, N-Na-nagut...." bekam ich nur heraus. Ich setzte mich mit meiner Mutter durch Gedankenübertrangung in Kontakt, erzählte ihr das mit Tarashi und das ich noch einen Tag in Suna bleiben werde. Sie war einverstanden und sagte, das mit Tarashi auch Tsunade und diese wird eine ANBU-Truppe losschicken um Luú nach Konoha zuholen.

~Fortsetzung folgt...

*Schlusswort *
Diesmal sogar 619 Wörter! 😅
Wow, Applaus ich hab mal was hinbekommen. 😱 😅
Soll ich öfters ein Schlusswort machen?

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