Wenn ich nachts liege,
füllen tausende, bunte Gedanken meinen Kopf.
Gedanken liegen wie Schlieren über meinen Augen, halten mich wach.
Ich liege hier,
starre ins Nichts und auf die Angst,
die mich umgibt.
Ich liege hier und halte mich fest.
Ich liege hier und fühle Angst.
Angst zu fallen.
Angst zu realisieren.
Angst vor Angst.
Ich fühle mich schwerelos.
Als würde ich fliegen.
Ich fühle mich schwerelos und doch auf den Boden der Tatsachen gedrückt,
denn das Bunte ließ mich nicht los.
Ich fühle mich,
als würde ich in Scherben brechen.
Ich bin ich, aber bin ich richtig?
Ich bin ich und ich bin wie erstarrt.
Ich liege hier und Schlieren,
werden zu Lichtern,
die meine Welt erhellen,
die mir aufhelfen,
die mir zu verstehen geben,
dass es nicht schlimm ist.
Es ist nicht schlimm zu brechen.
Es ist wichtig wieder aufzustehen.
Ich liege hier und füge mich zusammen. Ich liege hier und akzeptiere.
Akzeptiere mich.
Wenn ich liege,
bin ich nicht nur einer der Schatten,
die die Wolkendecke auf die Erde wirft.
Wenn ich Nachts liege,
sind meine Gedanken endlich leer.
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only freaking superheroes
Puisimy deepest thoughts, the ultimate truth and the way I deal with everything that's going on • 14|1|19 •
